Unterricht und transkulturelles Lernen

In einer globalisierten Welt sind Kulturen nicht mehr homogene, abgrenzbare Einheiten, sondern zunehmend vernetzt und vermischt. In ihren internationalen Bildungsprojekten berücksichtigt die PH Zürich diesen Umstand der dynamischen Transkulturalität.

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Schule als Ort der Transkulturalität

Das Konzept der Transkulturalität betont weniger die Differenzen zwischen vermeintlich klar abgegrenzten Kulturen, sondern geht davon aus, dass sich die kulturellen Identifikationen von Personen oder sozialen Gruppen aus diversen Traditionen, Wertevorstellungen, Religionen und kulturellen Gepflogenheiten konstituieren. Gerade in Ländern mit hohen Migrationsbewegungen vermischen sich diese zu neuartigen Formen.

Die Schule, wo Kinder aus diversen kulturellen Hintergründen aufeinandertreffen, ist einer der zentralen Orte, wo sich kulturelle Zuordnungen aufweichen und vermischen. Lehrpersonen sind vom Phänomen der Transkulturalität betroffen und nehmen gleichzeitig Einfluss darauf, wie diese gelebt wird. Für Pädagogische Hochschulen ist die Auseinandersetzung mit dem Thema deshalb zentral.

Der akademische Austausch unter Lehrpersonen und Bildungsexperten:innen aus verschiedenen Ländern fördert transkulturelle Kompetenzen. Netzwerkprojekte binden sowohl Studierende als auch Dozierende in den Austausch ein.

Flyer Transkulturelles Lernen

Studentinnen der ASYUT University in Ägypten.

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