Veranstaltungs- und Themenreihen der Forschung

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Das Prorektorat Forschung & Entwicklung bietet mit verschiedenen Themen- und Veranstaltungsreihen ein vielfältiges Veranstaltungsangebot an. Die daraus entstehenden Diskussionen und Begegnungen sind bereichernd und fördern den Wissensaustausch.

Inhalt dieser Seite

Austauschforum Un­ter­richts­qua­li­tät

Das Austauschforum hat zum Ziel, Unterrichtsqualität in ihren unterschiedlichen Facetten zu beleuchten. Dafür werden regelmässig Referierende eingeladen, die sich in besonderer Weise mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Das Forum dient dem Austausch und der Vernetzung verschiedener Menschen innerhalb und ausserhalb der PH Zürich.

Vergangene Veranstaltungen

Erhalten Sie einen Einblick in die vergangenen Veranstaltungen des Aus­tausch­forums:

Während KI das Programmieren und digitale Kompetenzen neu gestaltet, stehen Lehrkräfte vor einer zentralen Frage: Wie kann Bildung Lernende dazu befähigen, kritisch zu denken, kreativ zu sein und sich in einer von KI geprägten Welt anzupassen? Dieses internationale Online-Panel brachte Expertinnen und Experten aus Forschung, Praxis und Industrie zusammen, um darüber zu diskutieren, wie sich die Programmierbildung weiterentwickelt – von der Programmierung hin zu Computational Thinking, Problemlösen und KI-Kompetenz.

Podiumsgäste: 

  • Chronis Kynigos, Professor und Leiter des Educational Technology Lab an der Nationalen und Kapodistrischen Universität Athen, Griechenland
  • Justin Edwards, Leiter für Lernerlebnisse, Minecraft, Seattle, USA 
  • Eva Marinus, Professorin und Leiterin des Forschungsschwerpunkts Informatikdidaktik an der PH Schwyz, Schweiz

Die Veranstaltung fand am Dienstag, 9. Dezember 2025 im Rahmen der Reihe Bildung und Digitalität, des Zentrums Bildung und Digitaler Wandel der PH Zürich statt. Sie wurde von Bernadette Spieler (PHZH) organisiert, die auch die Diskussion moderierte; Tobias Röhl (PHZH) moderierte die Online-Fragen.

Gastredner:in: Prof. Dr. Wiltrud Weidinger und Prof. Dr. Rudolf Isler

Im Vortrag verbanden Wiltrud Weidinger und Ruedi Isler unterschiedliche Gütemerkmale von Unterricht mit den Bedürfnissen von Bildungsinstitutionen in Ghana, Bahrain, Moldova, Georgien und Armenien. Aus den Projekten ergab sich ein Lernmodell und basale Inhalte, die für die Lehrer:innenbildung diskutiert wurden. Darüber hinaus erhielten die Zuhörer:innen Einblick in Entwicklungsarbeiten und transkulturelle Erfahrungen.

Präsentation von Wiltrud Weidinger und Rudolf Isler

Gastrednerin: Prof. Dr. Gabriele Kaiser, Universität Hamburg und Nord University

Im Rahmen des Projekts TEDS-IME wurde eine Professionalisierungs­massnahme zum Lehren und Lernen von Algebra in der Sekundar­stufe I entwickelt, die mathematikdidaktische sowie allgemein­pädagogischen Perspektiven integriert und die von Februar 2023 bis Februar 2024 in Hamburg und Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit Universitäten, Schulen und den Instituten für Lehrkräfteaus- und ‑fortbildung durchgeführt wurde/​wird. Zur Evaluation der Professionalisierungs­massnahmen in einem Prä-Post-Design wurde ein videobasiertes Instrument zur Messung der professionellen Unterrichtswahrnehmung von (zukünftigen) Lehrkräften fokussiert auf inklusiven Unterricht und einschlägige Wissenstests für pädagogisches und mathematik­didaktisches inklusions­bezogenes Wissen entwickelt. Professor Kaiser stellte im Vortrag das Instrument zur professionellen Unterrichtswahrnehmung, die Konzeption der Professionalisierungs­massnahme und erste Ergebnisse der Implementierung des Professionalisierungs­konzepts und des Instruments zur professionellen Unterrichts­wahrnehmung vor.

Referierende: Sandro Biaggi, Simone Herzog, Karin Landert Born, Stefan Marty, Silvia Menzi, Theresia Müller, Hanna Weinmann, Barbara Zumsteg

Dozierende der Eingangs-, Primar- und Sekundarstufe I der PHZH gaben Einblicke in die Curricula der stufenspezifischen Module «Unterrichtsqualität», die die Studierenden im Rahmen ihrer Ausbildung absolvieren. Dabei lag ein Schwerpunkt auf den in den Modulen vermittelten Theorien und Modellen zur Unterrichtsqualität sowie der Analyse von videografiertem eigenem und fremdem Unterricht hinsichtlich ausgewählter Merkmale von Unterrichtsqualität. Im anschliessenden inspirierenden Austausch über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Modulen wurden Erfahrungswerte ausgetauscht, Herausforderungen diskutiert und Potentiale für zukünftige Zusammenarbeit identifiziert.

Das Protokoll der Veranstaltung sowie die Präsentationen nach Rücksprache mit den Referierenden können angefragt werden bei

Gastrednerin: Wida Wemmer-Rogh, Lehrstuhl für pädagogisch-psychologische Lehr-Lernforschung und Didaktik der Universität Zürich

Wida Wemmer-Rogh stellte in ihrem Vortrag das Instrumentarium INSULA vor, das an der Uni Zürich für die beobachtungsbasierte Beurteilung von Unterrichtsqualität im Rahmen der externen Schulevaluation in der Deutschschweiz entwickelt und validiert wurde. Sie erläuterte den Entstehungshintergrund und stellte die Ergebnisse aus der evidenzbasierten Validierung von INSULA vor. Abschliessend wurden Möglichkeiten und Herausforderungen der Unterrichts­beurteilung mit INSULA diskutiert.

Gastredner: Prof. Dr. Benjamin Fauth, Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (IBBW)

In seinem Vortrag setzte sich Benjamin Fauth mit den Basisdimensionen von Unterrichtsqualität auseinander. Unterrichtsqualität ist ein entscheidender Faktor für den Lernerfolg von Schülerinnen und Schülern, wobei der Tiefenstruktur eine entscheiden Bedeutung zukommt. Insgesamt verdeutlichte Prof. Fauth, dass Unterrichtsqualität ein komplexes Konstrukt ist, das auf verschiedenen Ebenen betrachtet werden muss. Eine erfolgreiche Unterrichtsgestaltung erfordert ein tieferes Verständnis der Tiefenstrukturen von Unterricht sowie eine ausgewogene Berücksichtigung der verschiedenen Basisdimensionen von Unterrichtsqualität. In diesem Zusammenhang stellte er ein konkretes Beurteilungsinstrument vor, welches Unterrichtsqualität konkret beobachtbar machen und so die Brücke schlagen soll von der Unterrichtsforschung zur Unterrichtsentwicklung.

Präsentation von Benjamin Fauth

Bildung und Di­gi­ta­li­tät

Die Veranstaltungen dieser Reihe befassen sich mit Bildung und Digitalität, diskutieren Potenziale aus der Forschung und beleuchten Ansätze, um aktuellen Herausforderungen zu begegnen. Die Veranstaltungsreihe bietet Raum, dynamische Prozesse zwischen Bildung und digitalem Wandel auf verschiedenen Ebenen – vom Klassenzimmer bis zur Bildungsverwaltung – aufzuzeigen und zu reflektieren. Nationale und internationale Expert:innen aus der Forschung und Bildungspraxis referieren zu aktuellen Diskussionsfeldern.

Visual der Veranstaltungsreihe Bildung und Digitalität.

Die Veranstaltungsreihe findet online statt und ist kostenfrei.

Hinweis

Zurzeit gibt es keine Veranstaltungen.

Alle Veranstaltungen

Vergangene Veranstaltungen

Erhalten Sie einen Einblick in die vergangenen Veranstaltungen der Reihe «Bildung und Digitalität»:

Welche Rolle spielen Bildungsinstitutionen in einer Zeit, in der sich Desinformation rasant verbreitet und öffentliche Debatten zunehmend polarisiert werden? Maik Philipp und Barbara Getto (beide PH Zürich) diskutierten, wie Desinformation entsteht und wie Bildungsinstitutionen ihr informiert und reflektiert entgegentreten können. Michael Geiss moderierte das Podiumsgespräch über die Rolle von Lese- und Medienkompetenz für kritisches Denken.

Podiumsgäste:

  • Maik Philipp, PH Zürich, ist Professor für Deutschdidaktik und widmet sich der Frage, wie Menschen Texte als Mittel des Lernens und Lehrens nutzen – gerade in Zeiten zunehmender Digitalisierung des Alltags. Zudem ist er Autor des Buches «Desinformation? Klare Antworten aus erster Hand.»
  • Barbara Getto, PH Zürich, ist Professorin für Medienbildung am Zentrum Bildung und Digitaler Wandel. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Medienbildung, digitaler Wandel in der Bildung sowie Organisationsentwicklung in Bildungseinrichtungen.

Moderation:

  • Michael Geiss, PH Zürich, ist Leiter des Forschungszentrums Bildung und Digitaler Wandel und Professor für Erziehungswissenschaft. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit der Rolle der Bildungspolitik und der öffentlichen Verwaltung im digitalen Wandel.

Diese Podiumsdiskussion fand am Dienstag, 5. Mai 2026 von 16.30–17.45 Uhr online über Teams im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Bildung und Digitalität» statt. Die Veranstaltungsreihe, die das Zentrum Bildung und Digitaler Wandel organisiert, beleuchtet, auf welche Weise in Forschung und Praxis die Chancen für Digitalisierung im Bildungswesen erschlossen werden, aber auch, welche Herausforderungen sich ergeben.

Während KI das Programmieren und digitale Kompetenzen neu gestaltet, stehen Lehrkräfte vor einer zentralen Frage: Wie kann Bildung Lernende dazu befähigen, kritisch zu denken, kreativ zu sein und sich in einer von KI geprägten Welt anzupassen? Dieses internationale Online-Panel brachte Expertinnen und Experten aus Forschung, Praxis und Industrie zusammen, um darüber zu diskutieren, wie sich die Programmierbildung weiterentwickelt – von der Programmierung hin zu Computational Thinking, Problemlösen und KI-Kompetenz.

Podiumsgäste: 

  • Chronis Kynigos, Professor und Leiter des Educational Technology Lab an der Nationalen und Kapodistrischen Universität Athen, Griechenland
  • Justin Edwards, Leiter für Lernerlebnisse, Minecraft, Seattle, USA 
  • Eva Marinus, Professorin und Leiterin des Forschungsschwerpunkts Informatikdidaktik an der PH Schwyz, Schweiz

Die Veranstaltung fand am Dienstag, 9. Dezember 2025 im Rahmen der Reihe Bildung und Digitalität, des Zentrums Bildung und Digitaler Wandel der PH Zürich statt. Sie wurde von Bernadette Spieler (PHZH) organisiert, die auch die Diskussion moderierte; Tobias Röhl (PHZH) moderierte die Online-Fragen.

Lehrkräfte stehen vor der Herausforderung, dass Schulklassen immer heterogener werden. Adaptives Unterrichten, unterstützt durch digitale Medien, bietet innovative Möglichkeiten, um Lernende individuell zu fördern. Expert:innen aus Forschung und Praxis zeigten in dieser Online-Veranstaltung, wie dieser Ansatz gelingen kann.

Andreas Lachner (Universität Tübingen) erläuterte die zentralen Elemente adaptiven Unterrichts und stellte Forschungsergebnisse zu dessen Effekte auf die Lernleistungen der Schülerinnen und Schüler vor. Christine Plicht (Minna-Specht-Gemeinschaftsschule Reutlingen) präsentierte anschauliche Unterrichtsbeispiele, die adaptiven Konzepten folgen und mit digitalen Medien umgesetzt wurden. Sie beleuchtete zudem die Potenziale und Herausforderungen, die bei der Planung und Durchführung solcher Unterrichtseinheiten entstehen. Im Anschluss diskutierten die Referierenden, wie adaptives Unterrichten mit digitalen Medien erfolgreich im Schulalltag umgesetzt werden kann und wo sich mögliche Grenzen finden lassen.

Referierende: Andreas Lachner, Christine Plicht. Moderation: Leonie Sibley, Tobias Röhl

Wie wird Geschichte abseits und innerhalb der sozialen Medien erzählt und verhandelt und was bedeutet dies für die öffentliche Bildung? Mit diesen Fragen setzte sich diese Podiumsdiskussion auseinander.

In dieser Online-Veranstaltung diskutierte Michael Geiss mit der Forscherin Alexandra Krebs und den Tiktok-Kenner:innen Susanne Siegert und Marcus Bösch. Alexandra Krebs forscht aktuell dazu, wie Jugendliche mit historischen Narrativen im digitalen Raum umgehen. Susanne Siegert engagiert sich auf den sozialen Medien, unter anderem auf Tiktok und Instagram unter «keine.erinnerungskultur», für Holocaust-Education und Gedenkarbeit. Marcus Bösch ist bekannt für seinen Newsletter «Understanding Tiktok». Gemeinsam diskutierten sie über die Frage, wie Geschichte und Politik abseits und innerhalb der sozialen Medien verhandelt werden und was das für die öffentliche Bildung bedeutet.

Referierende: Michael Geiss, Alexandra Krebs, Susanne Siegert, Marcus Bösch 

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion wurden Bildungstechnologien aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Die Teilnehmenden erörterten Vorteile wie auch Risiken von Bildungstechnologien. Zudem sprachen sie über ethische Fragen, welche diese Entwicklungen im Bereich von Lernen, Lehren und Bildung mit sich bringen.

Podiumsteilnehmende:

  • Adrienne Wiliams, Distributed AI Research 
    Institute (DAIR)
  • Sigrid Hartong, Helmut Schmidt Universität
  • Jessica Dehler, Leiterin Centre for Learning 
    Science an der EPFL 

Moderation: Tobias Röhl, PH Zürich

Forschung im Dialog

Mit der Veranstaltungsreihe «Forschung im Dialog» macht die PH Zürich ihre Forschungstätigkeiten zu aktuellen und relevanten Bildungsthemen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Ziel ist es, die Bedeutung der Forschung für das Schulfeld aufzuzeigen und im Dialog die Forschungsarbeit der PH Zürich zu aktuellen Themen des Schulfeldes für ein breites bildungsinteressiertes Publikum sichtbar zu machen.

Visual der Veranstaltungsreihe Forschung im Dialog

Freie Plätze

Vergangene Veranstaltungen der Reihe «Forschung im Dialog»

Erhalten Sie einen Einblick in die vergangenen Veranstaltungen der Reihe «Forschung im Dialog»:

Aufzeichnung der Veranstaltung «Forschung im Dialog: Mehrsprachigkeit – beliebt, umkämpft, präsent»

Die Schweiz ist ein mehrsprachiges Land – weit über die Landessprachen hinaus. Im Kanton Zürich wächst bereits fast jedes zweite Kind mehrsprachig mit Deutsch und einer oder mehreren Herkunftssprachen auf. Mehrsprachigkeit ist in Bildungspraxis, Bildungspolitik und medialen Diskursen präsent und umstritten: Während sprachliche und kognitive Vorteile betont werden, wird migrationsbedingte Mehrsprachigkeit zugleich mit schulischem Misserfolg in Verbindung gebracht.

In seinem Referat griff Till Woerfel, Professor für Fachdidaktik Deutsch als Zweitsprache an der PH Zürich, aktuelle Mehrsprachigkeitsdiskurse auf und ging der Frage nach, was sprachliches Lernen für ein- und mehrsprachige Lernende erfolgreich macht. Im anschliessenden Dialog wurden Perspektiven auf den pädagogischen Umgang mit sprachlich heterogenen Klassen sowie auf die Lehrer:innenbildung gemeinsam mit Gästen diskutiert.

  • Fachinput: Till Woerfel, PH Zürich
  • Moderation: Karin Frei – Mediatorin, Moderatorin und frühere SRF-Journalistin
  • Gäste:
    • Kathrin Schmocker Rieder, Abteilungsleiterin Pädagogisches, Volksschulamt Kanton Zürich
    • Murielle Zurbuchen, Schulleiterin Sekundarschule Birmensdorf-Aesch
    • Elvirë Sinani, QUIMS-Beauftragte und Primarlehrerin Affoltern am Albis
  • Gesprächspartnerinnen aus dem Publikum:
    • Tamara De Vito, Dozentin für Sprache und Kommunikation, PH Zürich
    • Fatime Bunjaku, Studentin PH Zürich mit Mehrsprachigkeitshintergrund

Präsentation «Mehrsprachigkeit – beliebt, umkämpft, präsent»

Aufzeichnung der Veranstaltung «Forschung im Dialog: Gerechtere Schule dank digitaler Technologien?»

Digitale Lernumgebungen werden oft mit dem Versprechen eingeführt, Unterricht stärker an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler auszurichten. Adaptivität, Individualisierung, Heterogenität und Personalisierung sind nur einige Schlagwörter in diesem Kontext. Doch machen digitale Tools die Volksschule wirklich gerechter? Oder sind nicht eher neue Formen der Benachteiligung und Ausgrenzung zu erwarten?

Diese Veranstaltung von «Forschung im Dialog» griff diese Problematik auf, indem sie Perspektiven aus der Bildungspraxis sowie der Toolentwicklung mit Erkenntnissen der Forschung zusammenführte. Auf ein Impulsreferat aus der Forschung folgte eine Podiumsdiskussion mit Gästen zur Frage, wie Bildungsgerechtigkeit auch in einem zunehmend digitalen Bildungssystem gewährleistet respektive erst hergestellt werden kann. Diskutiert wurde über Chancen und Herausforderungen für mehr Bildungsgerechtigkeit dank digitaler Technologien.

  • Begrüssung: Kenneth Horvath, PH Zürich
  • Fachinput: Leonie Sibley, PH Zürich
  • Moderation: Michael Geiss, PH Zürich
  • Gäste:
    • Anna Graf, Schulleiterin und Vizepräsidentin der Schulpflege Winterthur
    • Nicole Roth, Leitung Digitalität und PICTS, Dällikon
    • Andy Abgottspon, Gründer des Schweizer Unternehmens Hazu
    • Barbara Getto, Professorin für Medienbildung am Zentrum Bildung und Digitaler Wandel der PH Zürich

Präsentation «Gerechtere Schule dank digitaler Technologien?»

Aufzeichnung von Forschung im Dialog: Verhaltensauffällige Kinder – was tun?

Permanente Unterrichtsstörungen, Unaufmerksamkeit, Gewalt: Auffälliges Verhalten bringt Lehrpersonen an Grenzen und weckt bei Eltern Sorgen. Betroffene Kinder werden in Schulinseln und Time-outs geschickt, um geregelten Unterricht sicherzustellen.

Wissenschaftliche Studien zeigen, auffälliges Verhalten erweist sich oft als grösster Belastungsfaktor für Lehrpersonen und Risikofaktor für Burnout. Welche Lösungen gibt es?

Reto Luder, Zentrumsleiter Inklusion und Gesundheit in der Schule an der PH Zürich bot in seinem Impulsreferat Einblicke ins Forschungsprojekt «Challenge» und schilderte, wie gemeinsam mit betroffenen Schulen, in einer Kombination aus wissenschaftlichen Methoden und Praxiserfahrungen Handlungsmöglichkeiten erarbeitet werden, die im Alltag umsetzbar sind und alle Betroffenen entlasten. Im anschliessenden Dialog wurden Vorgehensweisen bei der Lösungssuche mit Gästen aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert.

Referent: Reto Luder, Professor für Sonderpädagogik PH Zürich

Gäste:

  • Lena Fleisch, Präsidentin Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverband und Primarlehrerin
  • Marcel Bassot, Präsident Konferenz Zürcher Sonderschulen und Schulleiter Kleingruppenschule Furttal
  • Christine Schulthess, Mutter eines Sohnes, der in der Schulzeit als «verhaltensauffälliges Kind» bezeichnet wurde

Moderation: Karin Frei, Mediatorin, Moderatorin und frühere SRF-Journalistin

Präsentation «Verhaltensauffällige Kinder – Was tun?»

Die Veranstaltung «Forschung im Dialog» widmete sich dem Thema «Inklusive Schule – wie weiter?»

Grosse Klassen, zunehmende Heterogenität, steigender Förderbedarf und begrenzte Förderressourcen führen in Praxis und Bildungspolitik zu Kontroversen um die schulische Integration. Schulleitungen, Lehrpersonen, Eltern und Kinder kommen zunehmend unter Druck. Doch welche Chancen eröffnet eine verstärkte Inklusionsorientierung für Schulen?

Silvia Pool Maag, Professorin für Sonderpädagogik an der PH Zürich, zeigte in ihrem Referat auf, dass Inklusion keine Ideologie ist, sondern ein Verfahren zum Umgang mit Heterogenität, das Entscheidungen erfordert und dabei auch Exklusionsrisiken berücksichtigt. Im anschliessenden Dialog wurde mit Gästen aus unterschiedlichen Perspektiven vertieft diskutiert.

Gäste:

  • Doris Zappini Abdallah, Mutter eines Sohnes mit Trisomie 21 mit Regel- sowie Sonderschulerfahrung und Fachleitung Schulische Integration Winterthur
  • Philippe Dietiker, Leiter Abteilung Besondere Förderung, Bildungsdirektion Kanton Zürich
  • Thomas Minder, Präsident Verband Schulleiterinnen und Schulleiter Schweiz

Moderation: Sonja Hasler, Moderatorin und Journalistin SRF

Aufzeichnung der Veranstaltung «Chancen und Grenzen von Laienlehrpersonen».

Kann man «einfach so» als Lehrer:in arbeiten? Der Einsatz von Personen ohne Lehrdiplom im Kanton Zürich seit Sommer 2022 zeigt: Man kann. Aber wie geht das und was bedeutet es für die Schulen und die Laienlehrpersonen selbst? In einer Studie der PH Zürich wurden Personen ohne Lehrdiplom über ein Jahr hinweg durch ihren «aussergewöhnlichen Berufseinstieg» begleitet. Am Auftaktanlass zur Reihe «Forschung im Dialog» wurden die Befunde der Studie zusammengefasst und mit Gästen aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert.

Impulsreferat: Prof. Dr. Tobias Leonhard, Leiter Studie «Aussergewöhnlicher Berufseinstieg im Kanton Zürich» und Abteilungsleiter Professions- und Systemforschung, PH Zürich

Kurzdialog: Andrea Friedli, Entwicklerin E-Learning und Lehrperson Sekundarstufe I ohne Lehrdiplom

Forschung im Dialog: Dagmar Rösler, Präsidentin Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz; Andrea Friedli, Lehrperson Sekundarstufe I ohne Lehrdiplom und Tobias Leonhard, Leiter Studie «Aussergewöhnlicher Berufseinstieg im Kanton Zürich»

Moderation: Sonja Hasler

Wie entsteht Wissen?

Kinder sind von Natur aus neugierig und versuchen, die Welt um sich herum zu erkunden und zu verstehen. In dieser Veranstaltungsreihe widmen wir uns der Entstehung von Wissen sowie den kognitiven Fähigkeiten, den Lernprozessen, den sozialen Interaktionen und den neurologischen Voraussetzungen, die zum Wissenserwerb beitragen. Diese werden mit Blick auf die Schulpraxis diskutiert.

Ziel ist es, dass Teilnehmende ein umfassendes Verständnis entwickeln, wie Kinder Wissen erlangen und wie wir sie dabei bestmöglich unterstützen können.

Hinweis

Zurzeit gibt es keine Veranstaltungen.

Alle Veranstaltungen

Vergangene Veranstaltungen der Reihe «Wie entsteht Wissen?»

Erhalten Sie einen Einblick in die vergangenen Veranstaltungen der Reihe «Wie entsteht Wissen?»:

Yves Karlen von der Universität Zürich nahm für uns Lernmythen zum selbst regulierten Lernen unter die Lupe.

Das Referat thematisierte einige hartnäckige Lernmythen im Bereich des selbst regulierten Lernens und zeigte, warum sie wissenschaftlich nicht haltbar sind. Anhand aktueller Forschungsergebnisse wurde erläutert, was unter selbst reguliertem Lernen zu verstehen ist und welche Faktoren entscheidend sind, um Lernende darin erfolgreich zu unterstützen. Dabei wurde auch die Rolle der Lehrpersonen thematisiert.

Referent: Yves Karlen

Präsentation von Yves Karlen

Stefan Keller, Abteilungsleiter Fachdidaktische Forschung an der PH Zürich, widmete sich in seinem Vortrag den zentralen pädagogischen Konzepten des Übens. Anhand konkreter Beispiele zeigte er auf, welche Bedeutung diese Übungsformen in konkreten Kontexten des fachlichen Lernens haben. Im Anschluss an das Referat wurde diskutiert, welche Implikationen bestehende Forschungsarbeiten für die schulische Praxis haben. 

Referent: Prof. Dr. Stefan Keller, PH Zürich

Wissen zu haben und Wissen zur Lösung von Problemen abzurufen, sind sehr oft zweierlei. In ihrem Vortrag zeigte Elsbeth Stern von der ETH Zürich auf, wie man das Transferpotenzial von Wissen beim Erwerb und bei der Anwendung fördern kann. 

Referentin: Prof. Dr. Elsbeth Stern, ETH Zürich

Präsentation

Metakognition ist die Fähigkeit, das eigene Lernen zu überwachen und zu steuern. Die Referentin Mariëtte van Loon von der Universität Zürich stellte in ihrem Referat Studien vor, die die Entwicklung metakognitiver Selbstüberwachungs- und Kontrollfähigkeiten bei Kindern und Jugendlichen aufzeigen. Dabei wurde die Bedeutung dieser Fähigkeiten für den Unterricht besprochen und es wurde auf soziale Einflussfaktoren wie Lehrpersonen eingegangen.

Referentin: Prof. Dr. Mariëtte van Loon, Universität Zürich

Präsentation

Das dritte Referat der Reihe «Wie entsteht Wissen?» befasste sich mit den entwicklungsbezogenen Neurowissenschaften und ging der Frage nach, wie sich Kinder ihr Wissen über die Welt aneignen und wie Information im kindlichen Gehirn verarbeitet und abgespeichert wird.

Referentin: Prof. Dr. Nora Maria Raschle, Universität Zürich

Der zweite Vortrag der Veranstaltungsreihe «Wie entsteht Wissen?» beleuchtete die sprachlichen Interaktionen zwischen Lehrperson und Kind aus unterschiedlichen Perspektiven. Dabei lag der Fokus auf den eingesetzten Scaffolding-Massnahmen und der Fachsprache der Lehrperson. Zudem wurde der Frage nachgegangen, inwieweit Einsatz und Lernwirksamkeit von Scaffolding-Massnahmen abhängig sind von der aktiven Partizipation von Lernenden am Unterrichtsgespräch sowie von der Passung der Massnahmen zu den Beiträgen der Kinder.

Referent: Prof. Dr. Henrik Saalbach, Universität Leipzig

Handout zum Referat

Der erste Vortrag der Reihe «Wie entsteht Wissen?» widmete sich den Voraussetzungen für die Entstehung und Entwicklung von Wissenselementen bei Kindern. Diese wurden aus unterschiedlichen Perspektiven erörtert und Bezüge zu den Folgeveranstaltungen hergestellt. Anschliessend zeigte Referentin Ursina Markwalder, PH Zürich, anhand eigener Forschungsergebnisse auf, wie Wissensbestände weitergegeben werden.

Referentin: Dr. Ursina Markwalder, PH Zürich

Handout zum Referat

Antrittsvorlesungen

In den öffentlichen Antrittsvorlesungen stellen sich neue Professor:innen der PH Zürich einem breiten Kreis der Hochschule vor und geben Einblicke in ihre Forschungs- und Arbeitsfelder. Die Veranstaltungen bieten Raum für Austausch, Inspiration und Vernetzung.

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Geschäftsstelle Forschung & Entwicklung