Instahub 2.0: Das sichere soziale Netzwerk für die Arbeit mit Jugendlichen
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Inhalt dieser Seite
Steckbrief
- Projektleitung
- Thomas Schmalfeldt (PHZH)
- Projektteam
- Tobias Berner (PHZH), Claudine Boyer (PHZH), Mareike Düssel (PHZH), Eike Rösch, Philipp Rüeger (PHZH), Sarah Joy Hess (PHZH)
- Organisationseinheit
- F-BW-BDW (Bildung und Digitaler Wandel)
- Projektphase
- Laufend (1.1.2024 – 31.12.2026)
- Projekttyp
- Forschungs- und Entwicklungsprojekt
- Finanzierung
- Manawa Stiftung
Beschreibung
Soziale Medien spielen im Alltag von Jugendlichen eine wichtige Rolle. Lehrpersonen und Betreuende stehen dabei jedoch vor der Herausforderung, dass kommerzielle Plattformen für die Gestaltung von Lernszenarien nicht geeignet sind. Im Rahmen des Projekts wird daher eine durch Instagram inspirierte Plattform («Instahub 2.0») entwickelt, die den Ansprüchen für einen medienbildnerischen Unterricht an der Volksschule und in der Jugendarbeit gerecht wird.
Selbst Erfahrungen machen
Auf der entwickelten Plattform können Schüler:innen in einem geschützten Raum Erfahrungen im Umgang mit sozialen Medien machen. Schüler:innen können Fotos posten, Kommentare schreiben, Likes setzen, Freunde finden und vieles mehr. Die Lehrpersonen und Betreuenden haben dabei Einsicht in und Kontrolle über sämtliche Vorgänge und können sich moderierend einschalten. Da auch grössere Netzwerke möglich sind, ist auch ein Einsatz der Plattform in der ausserschulischen Jugendarbeit möglich.
Recht auf Vergessen
Auch wenn sich das soziale Netzwerk auf eine Schulklasse beschränkt, besteht das Risiko, dass Jugendliche unpassende Inhalte veröffentlichen. Um dieses Risiko zu reduzieren, kann eine Lehrperson gezielt Interaktionsmöglichkeiten freischalten und deaktivieren. Sie kann zum Beispiel festlegen, ob Kommentare geschrieben oder Beiträge geliked werden können. Des Weiteren können Beiträge unwiderruflich gelöscht werden (Recht auf Vergessen). Dies ermöglicht es, dass der Umgang mit sozialen Medien gezielt und schrittweise im Unterricht oder in der Jugendarbeit behandelt werden kann und Jugendliche dabei Erfahrungen sammeln können.
Medienpädagogische Themen
Neben den Möglichkeiten der Nutzung als soziales Netzwerk lässt sich «Instahub 2.0» für die Behandlung weiterer relevanter Themen, wie beispielsweise personalisierte Werbung, Usertracking oder Empfehlungsalgorithmen nutzen. Jugendliche können eigene Werbekampagnen gestalten und diese gezielt ausgewählten Nutzenden anzeigen lassen. Dabei kann das Thema Werbung umfassend behandelt und auf soziale Medien erweitert werden. Es werden weitere didaktische Materialien und Einsatzszenarien für die Arbeit mit Jugendlichen entwickelt, die über die Projektdauer hinaus aktuell gehalten werden.