Vielfältige Bildwelten: Lernmaterialien für einen diskriminierungssensiblen Unterricht Bildnerisches Gestalten
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Steckbrief
- Projektleitung
- Anja Morawietz Dalla Torre (PHZH)
- Projektteam
- Oxana Ivanova-Chessex (PHZH), Annatina Caprez (PHZH), Nora Némethy Wieland (PHZH)
- Organisationseinheit
- F-FD (Fachdidaktische Forschung)
- Projektphase
- Laufend (1.1.2025 – 31.12.2026)
- Projekttyp
- Forschungs- und Entwicklungsprojekt
- Finanzierung
- Éducation 21
Beschreibung
Das Projekt erarbeitet und erprobt für das Schulfach Bildnerisches Gestalten (BG) Unterrichtsmaterialien, die Kindern der ersten Schuljahre über den Dialog und über eigene gestalterische Tätigkeit Zugang zu Bildwelten aus der Kunst eröffnen. In einer eigens angelegten Bildersammlung für die Kunstrezeption wird explizit Kunst einbezogen, die den traditionellen eurozentrischen Kunstkanon deutlich erweitert.
Die Entwicklung von Unterrichtsszenarien, die die Bildersammlung einbeziehen, ist darauf ausgerichtet, in der Vermittlungssituation keine diskriminierenden Verhältnisse zu (re-)produzieren. Eine Begleitforschung stützt die Entwicklung und befasst sich mit der Frage, wie die Materialien in diskriminierungssensiblen, rassismuskritischen Unterricht eingebettet werden können. «Diversum», der Verein für rassismuskritisches Denken, steht den Entwickler:innen in dieser Frage beratend zur Seite.
Das Innovationspotenzial des Projekts liegt einerseits in der Verbindung des Themas «Diversität und transkulturelle Verständigung» der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) (Éducation 21) mit dem «Common European Framework of Reference for Visual Literacy» beziehungsweise dem Bildnerischen Gestalten im Lehrplan 21. Andererseits ist der transformative Lernprozess aller am Projekt beteiligten Akteur:innen richtungsweisend.