Themen und Projekte der Bibliothek

Die Handlungsfelder zeigen die Ausrichtung der Bibliotheksarbeit in den kommenden Jahren. Sie orientieren sich an den gegenwärtigen und zukünftigen Bedürfnissen der Nutzenden.

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Handlungsfelder

Die Bibliothek stellt aktuelle physische und elektronische Medien für das Studium, die Weiterbildung und Forschung zur Verfügung. Sie versteht sich als nachhaltiges, lernendes und anpassungsfähiges Ressort, das Wandel und Innovation in einer offenen Fehlerkultur ermöglicht.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Ressorts ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit der Bibliothek. Neben einer hohen fachlichen Kompetenz aller Mitarbeitenden gewinnt die Fähigkeit, flexibel und offen auf neue Aufgabenfelder und Arbeitsformen zu reagieren, zunehmend an Bedeutung. Angesichts dynamischer finanzieller und personeller Rahmenbedingungen ist es notwendig, Strukturen und Prozesse so zu gestalten, dass Ressourcen optimal eingesetzt werden können. Dabei stehen die individuellen Voraussetzungen der Mitarbeitenden im Zentrum einer strategischen Ressourcenallokation, die sowohl Effizienz als auch Zufriedenheit fördert. 

Ziele

  • Organisationale Strukturen weiterentwickeln
  • Kompetenzen / Expertise schärfen
  • Flexibilität und Resilienz stärken

Die Bibliothek setzt digitale Technologien und künstliche Intelligenz gezielt ein, um Prozesse im Bestandsmanagement, in der Benutzung und Vermittlung effizienter zu gestalten. Wo immer möglich werden Automatisierungspotenziale ausgeschöpft, um Ressourcen zu entlasten und Freiräume für inhaltliche Arbeit zu schaffen. Gleichzeitig wird das digitale Angebot kontinuierlich weiterentwickelt, um den Zugang zu Wissen zeitgemäss und nutzendenorientiert zu gestalten.

Ziele

  • Automatisierungsgrad erhöhen
  • Ethischer Einsatz von Technik / KI sicherstellen

Die Bibliothek denkt ihre Räume neu und gestaltet sie als lernfördernder, inklusiver und interaktiver Bildungsraum. Sie orientiert sich am wandelnden Bedarf der Lehre sowie den Bedürfnissen der Benutzenden.

Ziele

  • Lernfördernde Räume gestalten
  • Räume bedarfsorientiert anpassen

Angesichts zunehmend knapper personeller und finanzieller Ressourcen gewinnt die Zusammenarbeit mit anderen Bibliotheken, Hochschulen und Gremien sowie mit Ausbildung, Forschung und Weiterbildung an strategischer Bedeutung. Ziel ist es, Synergien zu nutzen und durch Kooperationen fachliche, soziale und motivierende Bereicherungen für Mitarbeitende zu schaffen. In einem komplexer werdenden Umfeld stärkt die Bibliothek ihre Position durch gezielte Partnerschaften und gemeinsame Entwicklungsinitiativen.

Ziele

  • Zusammenarbeit institutionell ausbauen
  • Kooperationen strategisch steuern

Die Bedürfnisse und Anliegen der verschiedenen Nutzendengruppen sind divers und verändern sich laufend. Im Kontext begrenzter Ressourcen gilt es, das Dienstleistungsportfolio entsprechend weiterzuentwickeln – auch in Abstimmung mit Curricula und der Strategie der PH Zürich.

Ziele

  • Dienstleistungsportfolio bedarfsgerecht weiterentwickeln
  • Open Access (OA) und Open Educational Resources (OER) fördern und sichtbar machen

Die Vermittlung rückt in den Fokus durch gezielte Massnahmen zur Sensibilisierung und Orientierung für unterschiedliche Zielgruppen. Dazu gehört der Aufbau forschungsunterstützender Services an der Schnittstelle von Open Access und Informationskompetenz. Studierende sollen befähigt werden, Quellen kritisch zu bewerten und einen reflektierten Umgang mit KI zu entwickeln.

Ziele

  • Nutzende zur kritischen Informationsnutzung befähigen
  • Hohe Bekanntheit und Nutzendenzufriedenheit sicherstellen

Qualitätsstandards

Die Bibliothek

  • pflegt einen kundenfreundlichen und wertschätzenden Umgang mit ihren Benutzenden;
  • hält Regeln und Vorgaben des Bibliotheksverbundes, der PH Zürich und des Datenschutzes ein;
  • holt regelmässig Rückmeldungen ein, wertet diese aus und setzt Verbesserungsmassnahmen um oder bietet neue Dienstleistungen an;
  • stellt den internen Informationsfluss sicher, kommuniziert transparent und verständlich gegenüber ihren Benutzenden. Sie beantwortet E-Mails innerhalb von 24 Stunden beziehungsweise 48 Stunden an Wochenenden;
  • fördert die Fachkompetenz ihrer Mitarbeitenden.

Projekte

Das Ziel aller Projekte ist es, die Dienstleistungen und Angebote der Bibliothek weiterzuentwickeln und damit rasch und ressourcenorientiert auf die Bedürfnisse der Benutzenden einzugehen.

Beispielsprojekt: Pop-up-Space

Es folgt eine Bildergalerie mit 8 Bildern.

In der Bibliothekslounge vor dem Lernforum gibt es einen Pop-up-Space, in dem wechselnd Hochschulprojekte und ‑aktivitäten von Studierenden und Mitarbeitenden präsentiert werden. Das soll Bibliotheksnutzende auf die Kreativität und Vielfalt der Arbeitsbereiche an der PH Zürich aufmerksam machen und zur spontanen Teilnahme einladen. Umsetzbar sind verschiedene Kooperationen: Die Bibliothek wird zum öffentlichen Experimentierraum oder «Labor» mitten am Campus und stellt ihren Platz zur niederschwelligen Zugänglichkeit und Sichtbarkeit diverser Aktivitäten aus Verwaltung, Lehre, Weiterbildung und Forschung zur Verfügung.

Im November 2025 startete als erste Pop-up-Idee der «Makerspace on tour» – ein niederschwelliges Making-Angebot, bei dem man sich unter anderem mit Technologien wie dem 3D-Druck, dem Physical Computing oder digitalen Stickmustern auseinandersetzen konnte. Ausserdem präsentierte die Bibliothek ausgewählte Abschlussarbeiten von Studierenden und stellte ein kollaboratives Buch aus, das während einer kreativen Schreibveranstaltung mit Primarschulkindern zum Thema Kinderrechte entstanden war. Im aktuellen Jahr sind ebenfalls mehrere Pop-up-Projekte geplant oder wurden bereits umgesetzt, darunter gemeinsames Stricken und Puzzeln, Nachhaltigkeitskurse oder ein E-Piano mit Kopfhörern.

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