Didaktik Deutsch

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Die Erforschung der Frage, wie die deutsche Sprache im schulischen Kontext verwendet, gelernt, gefördert und reflektiert wird, unterstützt die Bildung von jungen Menschen hin zu mündigen Bürger:innen.

Inhalt dieser Seite

Eine Person schreibt einige Wörter in einer Art Schreibkasten

Die Deutschdidaktik an der PH Zürich ist geprägt von folgenden Themen:

  • Modellierung von sprachlichen Kompetenzen in allen Lernbereichen
  • Erforschung entwicklungsbezogener und sozialisatorischer Prozesse des Spracherwerbs, des Sprachlernens und der Sprachreflexion: Fokus auf (sprachliche und kulturelle) Heterogenität und die zentrale Rolle von (Schul-)Sprach­kompetenz für das Lernen und die gesellschaftliche Partizipation
  • Deutsch als Schul- und Bildungssprache in allen Fächern
  • Der erweiterte Textbegriff im (digitalen) Medienkontext und ein Begriff von Text, der sich nicht nur an der geschriebenen Sprache orientiert und entsprechend strukturierte, konzeptionell schriftliche und kontinuierliche Texte umfasst, sondern auch alltagssprachliche, von konzeptioneller Mündlichkeit geprägte und diskontinuierliche Formate
  • Die Etablierung des Begriffs «Literalität», der über den engeren Begriff der (funktionalen) Schriftkompetenz hinausgeht und Fragen der literalen Sozialisation (Aufbau von Haltungen gegenüber Schriftlichkeit, Praxen der Schriftlichkeit) umfasst sowie auch die Auseinandersetzung mit fiktionalen Angeboten

Diese Themen werden an der PH Zürich von der Forschungsgruppe Didaktik Deutsch bearbeitet und vorangetrieben.

Forschungsgruppe Didaktik Deutsch:

Die Forschungsgruppe Didaktik Deutsch untersucht Lern- und Lehrprozesse rund um den Erwerb der deutschen Sprache und fragt nach optimalen Rahmenbedingungen für den Deutschunterricht.

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Forschungsschwer­punkte

Mündliche und schriftliche Kompetenzen bilden den Grundstein für die Teilhabe an literalen Gesellschaften, darum ist es wichtig, Prozesse des Erwerbs und der Förderung solcher Kompetenzen zu verstehen. Die PH Zürich leistet in verschiedenen Forschungsschwerpunkten einen Beitrag dazu.

Mündlichkeit/​konzeptionelle Schriftlichkeit

Ein Grossteil des schulischen Unterrichts besteht aus Zuhören und Sprechen, und auch in Beruf und Privatleben sind Zuhören, Sprechen und Gespräche führen wichtige Schlüsselkompetenzen. Damit ist mündliche Sprache einerseits ein wichtiges Lernmedium, im Deutschunterricht aber zugleich auch Lerngegenstand. Gesprochene Sprache in der Schule unterscheidet sich jedoch in vielen Punkten von gesprochener Alltagssprache.

Zugleich verändert sich auch die geschriebene Sprache im Laufe der Schulzeit: Während sie sich zu Beginn ausser in der Medialität nur wenig von gesprochener Alltagssprache unterscheidet, wird sie im Laufe der Schulzeit auch konzeptionell schriftlich(er). Ziel ist, dass Schüler:innen die Kompetenz erwerben, im Spektrum zwischen medialer und konzeptioneller Mündlichkeit und medialer und konzeptioneller Schriftlichkeit situationsangemessen sprachlich zu handeln.

Lesen und Schreiben im Verbund

Lesen und Schreiben erfordern jeweils auf ihre Art Prozesse, die strukturanalog sind. Flüssiges Lesen und Schreiben sind als hierarchieniedrige Fähigkeiten automatisch ablaufende Zugriffe auf Wort- und syntaktische Fähigkeiten sowie auf Wortschatz. Hierarchiehohe Prozesse helfen dabei, lokale und globale Kohärenz aufzubauen, indem beispielsweise Textsortenwissen abgerufen wird, Inferenzen gebildet und übergreifende Sinnstrukturen (re-)konstruiert werden. Lesen und Schreiben sind damit nicht nur vergleichbar, sondern können einander wechselseitig positiv beeinflussen.

Sprachreflexion

Sprache spielt eine wichtige Rolle im Alltag von Jugendlichen. Sie verwenden Standardsprache, Dialekt und weitere Sprachen, und sie beobachten, wie verschiedene Formulierungen, auch solche aus der Jugendsprache, wirken oder welche Unterschiede es zwischen Sprachen gibt. Die linguistische und fachdidaktische Forschung hat sich mit solcher Sprachreflexion ausserhalb der Schule noch wenig befasst. Für den Unterricht im Kompetenzbereich «Sprache(n) im Fokus» ist es jedoch zentral, darüber mehr zu wissen – auch, um den traditionellen Grammatikunterricht zu erweitern. Im Schwerpunkt Sprachreflexion wird dazu ein Betrag geleistet.

Dem frühen Alter angemessene Sprachbildung

Da weder der Kindergarten noch die vorschulischen Institutionen einen Fächerunterricht kennen, wird das Prinzip der alltagsintegrierten Sprachbildung/​Sprachförderung von Kindern in frühem Altern intensiv diskutiert. Dabei geht es um die Frage, wie Sprachbildung in alltäglichen Situationen und in Zusammenhängen aus der Lebenswelt der Kinder betrieben wird. In allen Sprachlernzusammenhängen ist die Frage nach der Diagnose sprachlicher Kompetenzen auch für die jungen Kinder zu beantworten. Der Schwerpunkt liefert hierzu Erkenntnisse.

Sprachbezogene Suchfragen von Schülerinnen und Schülern im Netz

Für den Deutschunterricht ist das Internet unter anderem in Bezug auf sprachliche Fragen ein relevantes Recherchemedium. So wird bei sprachbezogenen Fragen wie nach der Rechtschreibung oder Bedeutung eines Wortes in der Regel nicht mehr im Wörterbuch nachgeschlagen, sondern gegoogelt oder ein Online-Wörterbuch konsultiert. Innerhalb der Deutsch- und Mediendidaktik sowie der Lexikographie gibt es bislang kaum Erkenntnisse dazu, wie Schülerinnen und Schüler sprachbezogene Fragen mit Hilfe des Internets beantworten. Darüber hinaus fehlen in der Sprachdidaktik Studien, die die Nutzung sprachlicher Informationen wie zum Beispiel lexikographischer Angaben bei sprachreflexiven Aufgaben untersuchen. Die PH Zürich legt deshalb einen ihrer Schwerpunkte auf die Erforschung von sprachbezogenen Suchfragen von Schüler:innen im Netz.

Weitere Projekte

Publi­ka­tionen

Bleiker, Johanna und Christian Efing (2025) Schreiben als Lernwerkzeug in allen Fächern.

Pädagogik 9: 24–25.

  • Hodson, Julia, Christa Dürscheid und Gerard Adarve (2024) Förderung sprachbezogener Recherchekompetenzen. Implikationen aus einer Befragungsstudie.

    Der Deutschunterricht, 76 (2):  85–91.

  • Ballmer, Sinja, Larissa Greber und Britta Juska-Bacher (2024) Wortschatzerwerb – Wortschatzdidaktik – Wortschatzarbeit: Ein Umsetzungsvorschlag von linguistischem und didaktischem Wissen in einem Deutschschweizer Kindergarten-Lehrmittel.

    Zeitschrift für angewandte Linguistik 80: 1–33.

  • Böhnert, Katharina, und Julia Hodson (2024) Didaktische Anregungen zum Thema «Lieblingswörter» im sprachreflexiven, sprachenintegrativen Deutschunterricht.

    In: Verbindungen II. Deutsch-ukrainische Germanistiken im weiteren Dialog, hrsg. von Maria Ivanytska, Olena Materynska und Björn Rothstein, 23–38. Heidelberg: Universitätsverlag Winter.

  • Furer, Yves und Maik Philipp (2024) How a Short Writing Course Affects Self-Regulated Writing: A Multi-Motivational and Cognitive Perspective.

    Journal of College Reading and Learning 54 (4): 245–63.

  • Peyer, Ann (2024) «Sie haben nur darauf gewartet, bis endlich mal jemand nachfragt» – Lehrpersonen über mehrsprachige Schüler:innen.

    In: Babylonia 1/24.

  • Rickert, Alex (2024) Schreibleistungen am Ende der beruflichen Grundbildung – eine (korpus)linguistische Grundlagenuntersuchung zu Bildungssprache sowie narrativen und explikativen Vertextungsmustern.

    Dissertation, Zürich: Universität Zürich.

  • Schneider, Hansjakob, Yvonne Tucholski und Gesine Magdeburg (2024) Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten im Bereich Deutsch als Zweitsprache für (angehende) Lehrkräfte im Kanton Zürich.

    In: Deutsch als Zweitsprache als Studienfach für Lehramtsstudierende, hrsg. v. Julia Ricart Brede, Diana Maak und Sibylle Draber, 19–38. Lausanne: Peter Lang.

  • Bleiker, Johanna und Michael Obendrauf (2023) Wenn man es aufschreibt, muss es richtig sein! – Kooperatives Verschriftlichen im naturwissenschaftlichen Unterricht als Möglichkeit, sprachliches und fachliches Lernen zu verbinden – und zu untersuchen.

    Zeitschrift für Grundschulforschung (ZfG), Nr. 16: 75–94. 

  • Hodson, Julia (2023) Sprachbezogene Suchfragen von Schülerinnen und Schülern im Netz.

    MiDU – Medien im Deutschunterricht, 5 (1): 1–13. 

  • Bleiker, Johanna (2022) Normen beim kooperativen Schreiben im naturwissenschaftlichen Unterricht – eine empirische Rekonstruktion.

    Zeitschrift für Angewandte Linguistik (ZfAL), Nr. 77: 189–219.

  • Peyer, Ann (2022) Methodische Konzepte der Sprachreflexion im Unterricht.

    In: Sprachreflexion und Grammatikunterricht. 2. überarbeitete und erweiterte Auflage, hrsg. von Hildegard Gornik und Iris Rautenberg, 339–366. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren (Deutschunterricht in Theorie und Praxis 6).

  • Peyer, Ann und Beate Lütke (2022) Implizites und explizites Wissen im Grammatikunterricht (Erstsprachunterricht).

    VALS/ASLA Bulletin 115: 49–72.

  • Philipp, Maik (2022) Digitales Lesen – selbstregulative Prozessverbünde für den versierten Umgang mit digitalen Informationen.

    Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes 69 (4): 360–69. 

  • Philipp, Maik (2022) Selbstreguliertes Lernen mit dem Schreiben: Grundlagen und Perspektiven der metakognitiven Selbstregulation und der kognitiven Belastung.

    In: LesenSchreibenLesen in der Sekundarstufe I: Einblicke in Theorie, Empirie und Praxis, hrsg. v. Christina Korenjak, Monika Raffelsberger-Raup und Elfriede Witschel, 41–61. Innsbruck: Studien Verlag.

  • Schneider, Hansjakob, Dieter Isler, und Claudia Schmellentin (2022) Das Forschungsnetzwerk Schulsprachdidaktik als Sozalisationsraum und Motor der Fach- und Personalentwicklung.

    Beiträge zur Lehrerinnen- und Lehrerbildung 40 (1): 20–40. 

  • Bleiker, Johanna (2021) Interdisziplinäre Zugänge zu Deutsch als Zweitsprache (DaZ) – Begründung und Annäherung an eine Standortbestimmung.

    In: Deutsch als Zweitsprache: Inter- und transdisziplinäre Zugänge, hrsg. v. Inci Dirim und Anke Wegner, 19–34. Mehrsprachigkeit und Bildung 3. Leverkusen: Barbara Budrich.

  • Hodson, Julia (2021) Wörterbuchnutzung zur Erschliessung der Bedeutung unbekannter Wörter beim Lesen: Medienvergleich und kognitive Prozesse.

    Doktorarbeit. Pädagogische Hochschule Heidelberg.

  • Peyer, Ann (2021) Erfahrungsbezogene Zugänge zu Sprachbewusstsein.

    ide 45 (3): 28–37.

  • Philipp, Maik (2021) Lesen – Schreiben – Lernen: Prozesse, Strategien und Prinzipien des generativen Lernens.

    Weinheim: Beltz.

  • Philipp, Maik (2021) Schreiben lernen, schreibend lernen: Prinzipien des Aufbaus und der Nutzung von Schreibkompetenz.

    Wiesbaden: Springer VS.

  • Schneider, Hansjakob (2021) Language aptitude in German as a school language and English as a foreign language in primary school.

    In: Individual differences in early instructed language learning. The role of language aptitude, cognition, and motivation, herausgegeben von Raphael Berthele und Isabelle Udry, 5:179–95. Eurosla Studies. Berlin: Language Science Press.

  • Röthlisberger, Martina, Hansjakob Schneider, und Britta Juska-Bacher (2021) Lesen von Kindern mit Deutsch als Erst- und Zweitsprache – Wortschatz als limitierender Faktor.

    Zeitschrift für Grundschulforschung.

Promotionsarbeiten

Promotionsarbeit von: Mirjam Wolfangel

Thema: Untersuchung der Auswirkungen des gezielten Einsatzes von KI zur Ideengenerierung beim argumentierenden Schreiben auf die Schreibmotivation, die schreibbezogene Selbstwirksamkeit und die Textqualität von Sekundarschüler:innen.

Finanzierung: PH Zürich

Betreuer:in: Cornelia Glaser (PH Heidelberg), Maik Philipp (PHZH)

Promotionsarbeit von: Angela Brütsch

Thema: Im Rahmen des KoSNaWi-Projekts wird das kollaborative Schreiben von Schüler:innen der 5. Klassen im naturwissenschaftlichen Unterricht untersucht. Das Dissertationsprojekt legt dabei einen besonderen Fokus auf leistungsstarke Schüler:innen. Ziel ist es zu erforschen, auf welche sprachlichen und kognitiven Ressourcen diese Schüler:innen während des Schreibens zurückgreifen, wie sie diese einsetzen und welchen Einfluss dies auf die Qualität ihrer Texte hat.

Neben den Schreibprodukten werden insbesondere die entstehenden Schreibgespräche qualitativ und gesprächsanalytisch ausgewertet. Dadurch sollen Merkmale des Schreibprozesse leistungsstarker Schüler:innen sichtbar gemacht und daraus didaktische Implikationen für die Förderung von Schreibkompetenzen im naturwissenschaftlichen Unterricht abgeleitet werden.

Finanzierung: Schweizerischer Nationalfonds (SNF; im Rahmen des KoSNaWi-Projekts)

Betreuer:in: Noah Bubenhofer (UZH), Johanna Bleiker (PHZH)

Promotionsarbeit von: Aleksandra Opacic

Thema: Vor dem Hintergrund der im WRITE-Projekt geplanten Experimente in denen Studierende entweder Zusammenfassungen oder Argumentationen (Diskurssynthesen) auf der Basis von drei Dokumenten schreiben, werden in diesem Dissertationsprojekt externe Bearbeitungsspuren (zum Beispiel Annotationen, Notizen, Hervorhebungen/​Unterstreichungen) näher untersucht. Externe Bearbeitungsspuren dienen während des Integrationsprozesses der individuell angelegten, externen Ergebnissicherung und können ausserdem als Zwischenprodukte für das Schreiben eines eigenen Textes verwendet werden. Im Dissertationsprojekt soll vor allem erforscht werden, wie relevante Informationen aus multiplen Dokumenten ausgewählt, intra- und intertextuelle Beziehungen hergestellt, Informationen aus Zwischenprodukten (wie zum Beispiel Notizen auf Notizpapier) organisiert und anschliessend sinnvoll miteinander verknüpft werden. Zudem wird geprüft, inwiefern sich die Besonderheiten der externen Bearbeitungsspuren in den späteren Diskussynthesen bzw. Endprodukten manifestieren.

Finanzierung: Schweizerischer Nationalfonds (SNF; im Rahmen des WRITE-Projekts)

Betreuer:in: Andreas Lachner, Maik Philipp und Tobias Richter

Promotionsarbeit von: David Romero 

Thema: Im Zentrum des Erkenntnisinteresses stehen Studierende beim Schreiben von Diskurssynthesen. Dabei schreiben Studierende in Rahmen des Projekts Write auf der Basis von drei Dokumenten eine Argumentation beziehungsweise eine Zusammenfassung. Dabei wird neben den Prozessdaten, die mit Hilfe von Laut-Denk-Protokollen erfasst werden, auch das Aufgabenmodell erhoben.  In der Theorie wird es als die mentale Repräsentation der Aufgabenstellung modelliert und steuert das Verhalten beim Lösen der Aufgabe.

Im Dissertationsprojekt soll erforscht werden, wie die Aufgabenstellung erstens das Aufgabenmodell und zweitens das Vorgehen der Studierenden sowie die intra- und intertextuellen Integrationsprozesse beeinflusst. Ausserdem soll geprüft werden, inwiefern zwischen Aufgabenmodell und Prozessdaten ein Zusammenhang besteht.

Finanzierung: Schweizerischer Nationalfonds (SNF; im Rahmen des Write-Projektes)

Betreuer:in: Andreas Lachner, Maik Philipp, Tobias Richter

Promotionsarbeit von: Yves Furer  

Thema: Das Beurteilen von Texten stellt für Lehrpersonen einen aufwendigen, anstrengenden und fehleranfälligen Prozess dar. Fallen jedoch die Urteile über die Texte (zu) wenig akkurat aus, besteht unter anderem die Gefahr, dass Schüler:innen weniger zielgerichtet gefördert werden. Da Personenmerkmale wie Intelligenz oder Fachwissen nur bedingt mit akkuraten Urteilen zusammenhängen, wird im Dissertationsprojekt vor allem der Beurteilungsprozess fokussiert.

PH-Studierende wurden verschiedene Texte zur Beurteilung vorgelegt, wobei mittels Eye-Tracking erfasst wurde, wie lange sie bestimmte Textmerkmale ansehen. Es zeigt sich, dass vor allem Fehler schnell erkannt werden und auch die Beurteilung beeinflussen. Kohärenzbrüche und Probleme beim Wortschatz hingegen können von Studierenden offenbar noch nicht identifiziert werden. Es stellt sich die Frage, wie Studierende besser im Erkennen von komplexeren Textmerkmalen gefördert werden können, um mögliche spätere Problem beim Beurteilen in Berufsalltag zu reduzieren.

Betreuer:in: Anna-Katharina Praetorius, Peter Gerjets  

Kooperationen

Forschergruppe didaktisch-empirische Schreib­forschung (dieS)

Dieser Verbund von Forscherinnen und Forschern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz pflegt einen interdisziplinären wissenschaftlichen Austausch zu Fragen der Erforschung und Förderung von Schreib- und Textkompetenzen. dieS veranstaltet jährliche Tagungen beziehungsweise Doktorand:innenschulen und bietet über die Website Informations- und Kontaktmöglichkeiten für Interessierte.

Im Rahmen von dieS werden aktuelle Forschungstrends aufgenommen und diskutiert respektive. neue erarbeitet und Forschungsergebnisse ausgetauscht. Dadurch wird die didaktische Schreibforschung weiterentwickelt. Ein wichtiges Ziel ist die Beratung von Promovierenden im Rahmen von Sommerschulen. Aus der Forschungsgruppe Didaktik Deutsch ist Maik Philipp in der dieS vertreten.

Die jährlich stattfindenden Tagungen werden von den jeweils ausbringenden Institutionen finanziert. An der PH Zürich wurden dazu beispielsweise Gelder vom SNF akquiriert und Bundesbeiträge aus den PgB-Projekten eingesetzt.

DFG-Forschungsgruppe «Nachhaltiges Lernen: Kognitive Mechanismen und effektive Umsetzung im Unterricht»

Nachhaltige Bildungsprozesse in schulischen Kontexten sind immer noch wenig untersucht. Eine interdisziplinäre Forschungsgruppe untersucht dies genauer in neun Forschungsprojekten, darunter im Fach Deutsch.

Die Forschungsgruppe kombiniert verschiedene lerntheoretische Ansätze wie wünschenswerte Erschwernisse und das generative Lernen, um zu bestimmen, wie das Lernen über längere Zeit zu messbaren Verbesserungen führt. Maik Philipp von der PH Zürich ist Kooperationspartner.

Das Forschungsnetzwerk Schulsprachdidaktik (nets21)

Das Forschungsnetzwerk Schulsprachdidaktik (nets21) ist ein Verbund von empirisch Forschenden aus den Bereichen Deutschdidaktik und angrenzenden Disziplinen (zum Beispiel Germanistische Linguistik, Pädagogische Psychologie). Johanna Bleiker ist seitens der PH Zürich Mitglied in nets21.

Das Netzwerk verfolgt folgende Ziele:

  • Austausch bezüglich Forschung im Bereich von Sprache und Schule
  • Nachwuchsförderung auf den Qualifikationsstufen Master, Doktorat und Postdoc
  • Austausch mit anderen Fachdidaktiken im Rahmen einer Interdisziplinären Fachdidaktik

Das Netzwerk wird von 2017 bis Ende 2024 durch Beiträge des Bundes (PgB) unterstützt.

Weitere Aktivitäten

Symposion Deutschdidaktik, Verein Fachdidaktik Deutsch

In diesen beiden Fachvereinen sind verschiedene Mitglieder der Forschungsgruppe Didaktik Deutsch in tragenden Rollen aktiv (Johanna Bleiker, Maik Philipp, Ann Peyer und Yves Furer).

Personen

  • Porträtfoto von Prof. Dr. Ann Peyer

    +41 43 305 56 52

  • Porträtfoto von Claudia Neugebauer

    +41 43 305 56 65

  • Porträtfoto von Prof. Dr. Johanna Bleiker

    +41 43 305 60 58

  • Porträtfoto von Prof. Dr. Maik Philipp

    +41 43 305 62 13

  • Porträtfoto von Prof. Dr. Till Woerfel

    +41 43 305 54 27

Kontakt

Porträtfoto von Prof. Dr. Maik Philipp

+41 43 305 62 13