ComeThinkAgain:  COMputational and Entrepreneurship THINKing And Green Agenda Innovations

Also available in English

In diesem Forschungsprojekt wird ein auf Mikrozertifizierung basierendes, standardisiertes Bildungssystem für Computational Thinking, Entrepreneurship und Nachhaltigkeit für die Berufs- und Hochschulbildung entwickelt und erprobt.

Inhalt dieser Seite

Steckbrief

Projektleitung
Bernadette Spieler (PHZH)
Projektteam
Tobias M. Schifferle (PHZH), Melanie Kieber (PHZH), Nicole Wespi (PHZH), Jacqueline Nadja Egli (PHZH), Larissa Meyer-Baron (PHZH), Janine Trütsch (PHZH), Henry Chen (PHZH)
Organisationseinheit
F-BW-BDW (Bildung und Digitaler Wandel)
Projektphase
Laufend (1.4.2024 – 31.3.2027)
Projekttyp
Forschungs- und Entwicklungsprojekt
Finanzierung
Movetia
Beteiligte Institutionen
Pägagogische Hochschule Steiermark; Österreichische Computer Gesellschaft; Gesellschaft für Informatik (D

Beschreibung

«ComeThinkAgain» zielt auf die Förderung von Kompetenzen in den Bereichen

  • Computational Thinking (CT) und digitale Kompetenzen,
  • Entrepreneurship Education (EE) und innovative Fähigkeiten,
  • Green Skills, ökologische und soziale Verantwortung und nachhaltige Entwicklung.

Durch die Entwicklung und Evaluierung eines standardisierten Schulungs- und Zertifizierungssystems sollen Lehrende der Hochschul- und Berufsbildung gestärkt werden. Die Inhalte werden als Open Educational Resources zur Verfügung gestellt, wobei experimentelle Pilotimplementierungen in der Schweiz, Österreich, Dänemark, Deutschland und Estland durchgeführt werden. Ziel ist es, die Unterrichtspraxis durch die Integration dieser Schlüsselkompetenzen zu bereichern und so einen nachhaltigen Bildungswandel zu fördern.

«ComeThinkAgain» startet als neue «Alliance for Education and Enterprises», um Bildung und Wirtschaft näher zusammenzubringen. Das Projekt greift Schlüsselideen des digitalen Wandels auf, wie Programmieren, digitale Kompetenzen, künstliche Intelligenz, soziale Kompetenzen, Gleichstellung und Inklusion. Als Ergebnis wird «ComeThinkAgain CETS» (micro-Certification based Education Training System) entwickelt – ein Bildungssystem, das auf Mikrozertifizierung basiert. Dieses System bietet Mikromodule für die Berufs- und Hochschulbildung in Europa, die aktuelle Anforderungen innovativ integrieren und die Interaktion zwischen den einzelnen Themenbereichen fördern. Durch partizipative Designtechniken in Co-Creation-Workshops werden Lehrpersonen, Trainer:innen und Industrievertreter:innen eingebunden, um einen praxisnahen Ansatz zu gewährleisten.

Die CETS-Module werden auf einer Lernplattform in Online-, Präsenz- oder Hybridformaten angeboten. Die Plattform vergibt digitale Badges und Zertifikate um die Anerkennung informellem Lernens zu erleichtern. Die Entwicklung von Mikrozertifizierungen auf Basis der EU-Leitlinien soll eine breite Akzeptanz und Anwendbarkeit auf nationaler und EU-Ebene sicherstellen. Module bestehen aus kleineren, in sich abgeschlossenen Mikromodulen. Jedes Mikromodul kann mit einem Mikrozertifikat abgeschlossen werden und Mikrozertifikate aus allen drei Bereichen können zu höheren Zertifikaten kombiniert werden. Diese Struktur ermöglicht es Lernenden, sich gezielt in bestimmten Bereichen weiterzubilden und fördert die flexible Anpassung an neue und aufkommende Bedürfnisse der Gesellschaft und des Arbeitsmarktes.

Die PH Zürich ist als assoziierte Partnerin in das Projekt eingebunden. Ihre Teilnahme am Programm Erasmus+ wird durch Movetia ermöglicht. Neben der Mitarbeit an diversen Arbeitspaketen (Entwicklung der Kurse mit Fokus auf CT, Co-Creation Workshops usw.), sind an der PH Zürich zwei Pilotprojekte geplant mit dem Ziel, Lehrpersonen und Ausbildner:innen in den genannten Kernkomptenzen zu schulen. Das erste Pilotprojekt wird sich an Primarschullehrpersonen richten. Das zweite Pilotprojekt richtet sich an Berufsbildner:innen des Lehrlingsausbildungszentrums libs in Zürich, einem Anbieter von Berufsausbildungen in der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie. Das Schweizer Team wird auch für die Promotion des Projekts in der Deutschschweiz durch Organisation eines Multiplayer-Events zuständig sein.

Kontakt

Porträtfoto von Prof. Dr. Bernadette Spieler

+41 43 305 68 31