Medienmitteilung : Neues Angebot für Umgang mit Rassismus und Diskriminierungen
Mit dem Beginn des aktuellen Nahostkonflikts sind Rassismus und religiöse Diskriminierungen stärker in den Fokus der öffentlichen Diskussion geraten. Diese Spannungen sind auch in der Schule spürbar. Die Schulen leisten dabei bereits viel Gutes. Die PH Zürich unterstützt sie dabei mit dem Projekt «In Frieden lernen». Es beabsichtigt, die Schule als einen Ort zu stärken, an dem alle Beteiligten – Schüler:innen, Lehrpersonen, Schulleitungen und Eltern – respektvoll zusammenleben. Das Ergebnis des Projekts ist eine Website, die Schulen im Umgang mit konfliktsensiblen Situationen unterstützt.
Die Website infriedenlernen.ch bietet praxisnahe Unterstützung für Schulleitungen, Lehrpersonen und Eltern. Fallbeispiele zeigen etwa Handlungsmöglichkeiten bei diskriminierenden oder rassistischen Äusserungen auf dem Pausenplatz oder wenn ein Konflikt unter Schüler:innen eskaliert. Auf der Plattform finden sich zudem weiterführende Unterrichtsvorschläge, Materialien, Hintergrundwissen sowie Kontakte zu Fachstellen.
Breite Kooperation
Die Website entstand in Zusammenarbeit mit dem Volksschulamt des Kantons Zürich und der Stadt Zürich sowie mit jüdischen und muslimischen Glaubensgemeinschaften und weiteren Fachstellen. «Es war uns ein Anliegen, das Projekt möglichst breit abzustützen. In einem dialogischen Prozess haben wir mit allen Partnern verschiedene Problemstellungen und Positionen ausgelotet. Daraus entstanden ist ein gemeinsames Verständnis für das Erkennen, Einschätzen und Handeln in Fällen von gruppenbezogener Diskriminierung», sagt Co-Projektleiterin Wiltrud Weidinger von der PH Zürich.
Veranstaltung
Kick-off-Veranstaltung zum Projekt «In Frieden lernen»
Kontakt
Erreichbar: Mittwoch, 4. Februar 2026, 11 bis 12 Uhr

