International : SBFI fördert Projekt zum Austausch in der Lehre
Das Projekt PEER-Net der PH Zürich hat zum Ziel, Pädagogische Hochschulen in Ägypten, Albanien, Kosovo, Tunesien und der Schweiz zu vernetzen und so die internationale Zusammenarbeit in der Lehre zu fördern. Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) fördert das Projekt für eine Laufzeit von drei Jahren (2022 bis 2024).
Im Projekt erarbeiten Pädagogische Hochschulen aus zwei Projektländern gemeinsam Themen für ein Modul. Dieses Modul kann von Studierenden beider Länder besucht werden. Dadurch lernen sowohl Studierende als auch Dozierende neue akademische Traditionen kennen, arbeiten über Grenzen hinweg zusammen und erwerben transkulturelle Kompetenzen. Auch Besuche in den jeweiligen Partnerländern sind vorgesehen.
Gemeinsam unterrichten
PEER-Net setzt die Arbeit der beiden Vorgängerprojekte Swiss North African Academic Network (SINAN) und Learning Cultures in Universities (LECU) fort. SINAN förderte den akademischen Austausch zur Lehrer:innenbildung zwischen Ägypten, Tunesien und der Schweiz, LECU den Austausch zwischen Albanien, Kosovo und der Schweiz.
Das Projekt PEER-Net geht nun einen Schritt weiter, indem es die Partner:innen aus den Projekten LECU und SINAN zusammen unterrichten lässt. Die Förderung der globalen Kompetenzen von Studierenden sowie Dozierenden steht dabei im Vordergrund. Globale Kompetenz ist die Fähigkeit eines Menschen, weltweit positiv mit seinen Mitmenschen umgehen zu können.

