CAS Berufsfeldbezug stärken

Wissenschaftlichkeit und Praxisbezug sind Voraussetzungen für das professionelle Handeln von wissenschaftlichem Personal an Hochschulen. Der CAS Berufsfeldbezug stärken bringt beides zusammen und unterstützt Personen, deren Tätigkeit das erweiterte Schulfeld im Fokus hat.

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Dozierende und wissenschaftliche Mitarbeitende sind in ihrer Tätigkeit vielfältig eingebunden. Für viele Aufgaben ist ein Bezug zu denjenigen Aktivitäten im Berufsfeld erforderlich, die für die eigene Tätigkeit an der Hochschule von Bedeutung sind. Der aufgabenspezifische Berufsfeldbezug steht im Zentrum des CAS-Lehrgangs Berufsfeldbezug stärken.

Simone Heller-Andrist, Leiterin CAS Berufsfeldbezug stärken

Der Lehrgang ermöglicht Ihnen eine individuelle Schwerpunktsetzung und begünstigt so eine individualisierte Entwicklung Ihrer berufsfeldbezogenen Kompetenzen. Das Zertifikat ist Nachweis einer inhaltlichen und formalen Professionalisierung: Es steht für einen vertieften Berufsfeldbezug, der für die Laufbahn an Pädagogischen Hochschulen von Relevanz ist.

Zielgruppen

Der CAS richtet sich an Hochschulangehörige, deren Tätigkeit das erweiterte Schulfeld im Fokus hat und die ihren aufgabenspezifischen Berufsfeldbezug aufbauen, erweitern oder aktualisieren möchten.

Der CAS Berufsfeldbezug stärken richtet sich an Dozierende und wissenschaftliche Mitarbeitende

  • aus allen Leistungsbereichen der Pädagogischen Hochschulen, deren Tätigkeit sich auf Zielstufen der Volksschule bezieht.
  • an Pädagogischen oder universitären Hochschulen, die in der Ausbildung von Gymnasiallehrpersonen oder Lehrpersonen an Berufsfach- oder Berufsmaturitätsschulen tätig sind.
  • an universitären Hochschulen, die im erziehungswissenschaftlichen Kontext tätig sind.

Der CAS Berufsfeldbezug stärken richtet sich an den wissenschaftlichen Nachwuchs, das heisst an

  • Personen mit befristeten Promotionsstellen an Pädagogischen Hochschulen, die ihren Schulfeldbezug aufbauen oder erweitern möchten.
  • Inhaber:innen von Qualifikationsstellen an universitären Hochschulen, die eine Laufbahn an der Pädagogische Hochschule anstreben und deren Tätigkeit das erweiterte Schulfeld im Fokus hat.
  • Doktorierende an Hochschulen, die eine Laufbahn an der Pädagogische Hochschule anstreben und deren Forschungstätigkeit das erweiterte Schulfeld fokussiert.
Die mit meinen Partner:innen im Schul­feld gewonnenen Erkenntnisse lasse ich direkt in meine Lehrveranstaltungen einfliessen, um deren Praxisbezug für meine Studierenden noch stärker erleb­bar zu machen. Désirée Thommen, Dozentin PH Zug, Absolventin CAS Berufsfeldbezug stärken

Aufbau

Die folgende grafische Darstellung zeigt den Lehrgang im Überblick: Er kombiniert eine Projektarbeit im Berufsfeld mit Elementen zu deren wissenschaftlicher Fundierung (Module und Fachberatungen). Ein Coaching im Rahmen von Workshops in Lerngruppen (Peer-Group-Workshops) begleitet die Projektarbeit. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in der Zertifikatsarbeit dokumentiert und an der Schlusstagung vorgestellt. Eine detaillierte inhaltliche Übersicht finden Sie in der Broschüre.

Grafik des Aufbaus des Lehrgangs mit den unterschiedlichen Ebenen.

Der CAS ist in drei inhaltliche Teile gegliedert:

Der Wissenserwerb findet im Rahmen von Pflicht- und Wahlmodulen statt und wird unterstützt durch individuell gewählte Fachberatungen. Er wird ergänzt mit Ihren Präsentationen und dem Austausch der Erkenntnisse an der Schlusstagung des CAS.

Je nach Umfang der Projektarbeit können die Teilnehmenden ein Wahlmodul ergänzen (Auswahl von zwei Optionen, von denen eine durchgeführt wird). Je nach Durchführungsjahr werden Wahlmodule in den Themenbereichen «Bildungssystem Schweiz», «Methodik des Berufsfeldzugangs», «Kompetenzorientierter Unterricht» und «Aktuelle Entwicklungen» angeboten.

Die Teilnehmenden organisieren ihre Projektarbeit selbst und führen sie unter Begleitung von Praxispartner:innen im Berufsfeld durch. Die Dotation der Projektarbeit können sie selbst setzen (3–4 ECTS-Punkte).

Die Teilnehmenden nehmen eine sorgfältige Abstimmung der Projektarbeit auf die individuelle Tätigkeit unter Einbezug ihrer direkten Vorgesetzten vor. Der Transferprozess wird im Rahmen der Peer-Group-Workshops durch Coaches unterstützt.

Im Rahmen des Peer-Austauschs in den Lerngruppen (Peer-Group-Workshops) wird das Verständnis des eigenen Zugangs zum Berufsfeld um verschiedene weitere Aspekte ergänzt. Die Begleitung der Projektarbeit in den Peer-Group-Workshops erfolgt in abgestimmten Prozessschritten.

Die Teile «Wissenserwerb» und «Projektarbeit im Berufsfeld und Transfer» sind eng verbunden, indem die Module immer wieder Bezug zu den individuellen Projektarbeiten herstellen und sowohl Impulse als auch Raum für individuelle Überlegungen zur Kontextualisierung und Weiterentwicklung geben.

Kooperationspartner

Neun Pädagogische Hochschulen haben den Lehrgang gemeinsam entwickelt. Er beruht auf einer Kooperation der folgenden elf Pädagogischen Hochschulen:

  • Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik
  • PH Bern
  • PH Fachhochschule Nordwestschweiz
  • PH Graubünden
  • PH Luzern
  • PH St. Gallen
  • PH Schaffhausen
  • PH Schwyz
  • PH Thurgau
  • PH Zug
  • PH Zürich

Durchführung und An­mel­dung

Freie Plätze

Infoveranstaltung

Freie Plätze

Module

Die Module können Sie auch einzeln buchen.

Freie Plätze

Downloads

Flyer CAS Berufsfeldbezug stärken

Kontakt

Porträtfoto von Giuseppa Kälin

Giuseppa Kälin

Verwaltungsassistentin

+41 43 305 59 58