CAS Weiterbildungsdesign
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Die Weiterbildung befindet sich in einer anspruchsvollen Entwicklungsphase. Die Ansprüche der Zielgruppen verändern sich, der Digitalisierungsschub wirkt nachhaltig und die Diversität der Teilnehmer:innen nimmt zu. Die damit verbundenen veränderten Lehr- und Lernkonzepte fordern eine diversifiziertere Programm- und Angebotsplanung.
Der CAS Weiterbildungsdesign befähigt Sie dazu, als Fachspezialist:in für Weiterbildungsdesign zeitgemässe und wirksame Bildungsprogramme in der Weiterbildung zu konzipieren. Behandelt werden sowohl grundlegende Anforderungen als auch innovative Tendenzen in der Programmplanung und Konzeptentwicklung. Ein eigenes, von Expert:innen begleitetes Bildungsprojekt ermöglicht es Ihnen zudem, neue Entwicklungen in Ihrem Kontext zu erproben und umzusetzen.
Zielgruppe
Der CAS Weiterbildungsdesign richtet sich an Bildungsfachleute und -verantwortliche aller Branchen und Organisationsformen (Bildungsanbieter, Schulen, Betriebe, Ämter, Verbände). Ebenso angesprochen sind Bereichsleiter:innen, Produktverantwortliche, Lehrgangsleiter:innen, Dozent:innen, Kursleiter:innen, Lehrpersonen, Ausbildner:innen, Leitungspersonen und Bildungsmanager:innen sowie Projektverantwortliche für Weiterbildung.
Der CAS Weiterbildungsdesign war für mich sehr bereichernd. Die Vielfalt der Themen und die diverse Klassenzusammensetzung, aufgrund derer viel verschiedene Expertise eingebracht wurde, schätzte ich sehr. Peter Nedic, Evaluation/Qualitätsmanagement und Studienberatung, Ostschweizer Fachhochschule, Teilnehmer CAS Weiterbildungsdesign
Aufbau
Der Lehrgang ist modular aufgebaut und besteht aus 5 Pflichtmodulen und zwei bis drei Wahlmodulen. Er umfasst 11 ECTS-Punkte und damit rund 330 Lernstunden. Diese werden in den folgenden drei Lernbereichen erbracht: Kontaktstunden (physisch und virtuell): zirka 120 Stunden, begleitetes Selbststudium: zirka 180 Stunden, CAS-Projektarbeit: zirka 30 Stunden.

Ein wesentliches Element des Lehrgangs ist die Entwicklung und Durchführung eines Bildungsprojekts in der eigenen Organisation (Modul 2 und schriftliche Dokumentation des Projekts). Dabei werden die Lehrgangsteilnehmer:innen von Expert:innen der PH Zürich inhaltlich begleitet und beraten. Es werden zudem Lerngruppen gebildet, in denen sich die Teilnehmer:innen gegenseitig unterstützen und voneinander lernen.
Vorbereitet wird das Bildungsprojekt durch ein Einführungsmodul, in dem sowohl Grundlagen als auch aktuelle Entwicklungen in der Programm- und Angebotsplanung thematisiert werden (Modul 1). Alle weiteren Module wie zum Beispiel zur Weiterbildungsteilnahme und Lernen Erwachsener (Modul 3) oder zur Angebots- und Curriculumsentwicklung (Modul 4) bieten den Lehrgangsteilnehmer:innen das notwendige Wissen und Können, um ihr Bildungsprojekt erfolgreich durchzuführen und Programm- und Angebotsplanung kompetent umsetzen zu können. Das Bildungsprojekt wird literaturbasiert schriftlich dokumentiert.
Aufnahmebedingungen
- Mindestens zweijährige Berufserfahrung im Bildungsbereich
- Tätigkeit in der Aus- und Weiterbildung oder (höheren) Berufsbildung zum Zeitpunkt des Starts und während des Lehrgangs
- Hochschulabschluss (Tertiär A) oder Abschluss der Höheren Berufsbildung (Tertiär B) oder EDK/SBFI-anerkanntes Lehrdiplom
- Aufnahme mit anderen Bedingungen «sur dossier» (auf Anfrage) möglich
Aufnahme «sur dossier»: Bei Lehr- und Fachpersonen mit mehrjähriger Erfahrung in der Weiterbildung sowie entsprechenden Qualifikationen besteht in Ausnahmefällen die Möglichkeit «sur dossier» zugelassen zu werden.
Allenfalls erfolgt eine Anrechnung von Vorleistungen.
Durchführung und Anmeldung
Infoveranstaltungen
Module
Folgende Module des Lehrgangs können Sie einzeln buchen: