CAS Selbstreguliertes Lernen: Autonomes Lernen in Unterricht und Schule nachhaltig fördern
Die Teilnehmenden setzen sich damit auseinander, wie selbstgesteuertes Lernen funktioniert und gefördert wird – praxisnah und theoretisch fundiert. Für eine Lernkultur, die Schüler:innen stärkt und Lehrpersonen inspiriert.
Inhalt dieser Seite
Steckbrief
- Datum
- 4. Juli 2026 – 28. Mai 2027
- Ort
- Campus PH Zürich; hybrid
- Zielgruppe
- Führungspersonen, Lehrpersonen Sekundarstufe II, Lehrpersonen Zyklus 1, Lehrpersonen Zyklus 2, Lehrpersonen Zyklus 3, Schulbehörden
- ECTS-Punkte (CP)
- 10 CP
- Kosten
- 7300 CHF
- Anlass-Nr.
- CAS SRL 01
- Kalendereintrag
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Ziele
Selbstreguliertes Lernen (SRL) ist eine Schlüsselkompetenz für schulischen Erfolg und lebenslanges Lernen. Der CAS befähigt die Teilnehmenden, SRL fundiert zu verstehen, gezielt zu fördern und nachhaltig in Schule und Unterricht zu verankern.
Die Teilnehmenden
- erwerben fundiertes Wissen über Konzepte, Wirkmechanismen und Gelingensbedingungen selbstregulierten Lernens,
- entwickeln ein professionelles Verständnis dafür, wie SRL als integrativer Bestandteil von Lernkultur, Unterrichtsqualität und Schulentwicklung wirksam werden kann,
- werden befähigt, diagnostische, didaktische und digitale Instrumente gezielt zur Förderung von SRL einzusetzen,
- reflektieren ihre Rolle als Lehrperson im Spannungsfeld zwischen Steuerung, Begleitung und Förderung von Eigenverantwortung,
- setzen ein eigenes Projekt um und stärken ihre Wirkung als Multiplikator:innen im schulischen Kontext.
Zielgruppe
Der CAS richtet sich an pädagogische Fachpersonen, die Lernprozesse fundiert begleiten und die SRL-Kompetenzen von Lernenden nachhaltig fördern möchten. Angesprochen sind insbesondere:
- Lehrpersonen und Heilpädagog:innen, die SRL gezielt in ihren Unterricht integrieren wollen
- Schulleitungen und Schulentwicklungsverantwortliche, die eine SRL-orientierte Lernkultur aufbauen und stärken möchten,
- weitere Fachpersonen aus Bildungs- und Beratungskontexten, die Kinder und Jugendliche in ihrer Lernentwicklung begleiten.
Der Lehrgang eignet sich besonders für Personen, die als Multiplikator:innen wirken und den Transfer in die Schulpraxis aktiv mitgestalten wollen.
Inhalte
SRL beschreibt die Fähigkeit von Lernenden, ihre Lernprozesse aktiv und strategisch zu gestalten: Sie setzen sich Ziele, wählen passende Strategien, überwachen ihren Lernfortschritt und reflektieren Ergebnisse. Dabei geht es nicht nur um Strategie- oder Methodentraining, sondern um die Entwicklung einer Haltung, die auf Eigenverantwortung und Reflexion basiert.
SRL bezeichnet ein grundlegendes Lernverständnis, das Lehrpersonen, Lernumgebungen und Schulstrukturen einbezieht. Es entsteht im Zusammenspiel von individueller Entwicklung, gezielter Förderung und Unterrichtsstrukturen. Im Zentrum steht die Frage, wie Lernen so gestaltet werden kann, dass es nachhaltig, wirksam und selbstbestimmt wird – für Schüler:innen ebenso wie für Lehrpersonen selbst.
Der CAS bietet Raum, um aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse einzuordnen, bewährte Strategien kennenzulernen und SRL Schritt für Schritt in die eigene Schul- und Unterrichtsentwicklung zu integrieren.
Perspektiven
Nach Abschluss des CAS verfügen die Teilnehmenden über ein fundiertes Verständnis über selbstreguliertes Lernen und haben vielfältige praktische Erfahrungen in dessen Förderung gesammelt. Sie erweitern ihr didaktisches Repertoire, reflektieren ihre Rolle als Lernbegleitende und wirken als Multiplikator:innen in ihren Teams. Der CAS stärkt ihre Professionalität, fördert die kollegiale Zusammenarbeit und eröffnet neue Handlungsspielräume für Unterricht und Schulentwicklung.
Aufbau
Die Module widmen sich folgenden Themen:
- Modul 1: Selbstreguliertes Lernen verstehen und diagnostizieren
- Modul 2: Strategien die wirken: SRL im Unterricht aktiv vermitteln
- Modul 3: Eine SRL-förderliche Lernumgebung etablieren
- Modul 4: Bildungstechnologien als Partnerinnen: SRL im digitalen Zeitalter fördern
- Modul 5: Von der Theorie zur Praxis: Erkenntnisse aus dem Umsetzungsprojekt
Arbeitsweise
Neben den Modulen arbeiten die Teilnehmenden in Lerngruppen zusammen, besuchen die Zeitfenster «Werkstatt Schul- und Unterrichtsentwicklung», führen ein persönliches E-Portfolio und konzipieren ein eigenes Umsetzungskonzept.
Aufnahmebedingungen
Voraussetzung für die Aufnahme in den Weiterbildungslehrgang ist eine abgeschlossene Ausbildung im Bildungsbereich (zum Beispiel Lehrdiplom, Bachelor- oder Masterabschluss in Erziehungswissenschaften, Psychologie oder einem verwandten Bereich) sowie mehrjährige berufliche Erfahrung in einem bildungsbezogenen Kontext. Interessierte ohne formalen Abschluss können auf Basis äquivalenter Praxiserfahrung und einem Motivationsschreiben «sur dossier») zugelassen werden. Die Zulassung erfolgt nach Prüfung der Bewerbungsunterlagen durch die Lehrgangsleitung.
Dokumente
Hinweise
- Sehen Sie die Videobotschaft auf Youtube und lesen Sie auch das Interview mit den Lehrgangsleiterinnen Regula Spirig und Cornelia Möhlen.
- Dieser Lehrgang wird in Kooperation mit der PH FHNW durchgeführt.
Haben Sie Fragen oder möchten Sie die Lehrgangsleitung kennenlernen?