Digitalisierungsinitiative
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Die Digitalisierungsinitiative (DIZH) hat zum Ziel, die Zusammenarbeit der Zürcher Hochschulen im Digitalisierungsbereich zu fördern und damit den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Zürich zu stärken. Insgesamt stehen der PH Zürich, der Universität Zürich, der ZHAW und der ZHdK dafür 300 Millionen Franken zur Verfügung. Rund 192 Millionen Franken stammen aus den Etats der Hochschulen, der Kanton steuert zusätzlich rund 108 Millionen Franken bei. Die Mittel finanzieren Projekte und Aktivitäten im Zeitraum 2020 bis 2029.
Der Fokus der DIZH liegt nicht auf der technologischen Entwicklung, sondern auf den sozialen, wirtschaftlichen, rechtlichen und kulturellen Möglichkeiten und Herausforderungen der Digitalisierung. Diese Aspekte wurden von den vier Hochschulen bis anhin nicht in gleichem Masse bearbeitet. Sie haben für die Gesellschaft jedoch eine erhebliche Bedeutung. Die DIZH will deshalb sowohl technologische Innovationen anstossen als auch die gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung erforschen und gestalten.
Beiträge zum Thema
Drei Förderprogramme und Vernetzungsarbeit
Die DIZH stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Kantons Zürich als Forschungs-, Entwicklungs- und Wirtschaftsstandort. Sie betreibt dazu drei Förderprogramme: einen Forschungscluster, ein Innovationsprogramm und ein Bildungsförderungsprogramm.
Forschungscluster
Der Forschungscluster der DIZH hat zum Ziel, die interdisziplinäre und hochschulübergreifende Forschung im Digitalisierungsbereich zu fördern. Die unterschiedlichen Kompetenzen der Partnerhochschulen werden so miteinander verknüpft, dass neue Perspektiven auf Digitalisierungsfragen möglich werden. Der Forschungscluster ist ein koordiniertes Netzwerk bestehend aus Forscher:innen der Zürcher Hochschulen sowie externen Projektpartner:innen in Form von Professuren, Brückenprofessuren, Brücken-Postdocs, Fellows und Doktoratsprogrammen. Entsprechende Brückenprofessuren finden sich an der PH Zürich im Zentrum Bildung und Digitaler Wandel.
Innovationsprogramm
Das Innovationsprogramm ist ein zentrales Instrument der DIZH. Durch unterschiedliche Innovationsprojekte der Zürcher Hochschulen mit dem privaten und öffentlichen Sektor werden die Erkenntnisse aus der Forschung näher an die Praxis herangeführt und für diese verfügbar gemacht. Umgekehrt fliessen Bedürfnisse und Erfahrungen der Anwendungspartner in die Wissenschaft ein. Im Rahmen des Innovationsprogramms werden regelmässig Forschungsgelder ausgeschrieben.
Bildungsförderung
Das Programm zur Bildungsförderung unterstützt die Kooperation unter den Zürcher Hochschulen, um innovative Entwicklungen in den Bereichen Lehre, Bildung und Digitalisierung anzustossen. Dabei werden die Voraussetzungen für eine Lehre geschaffen, die vom Potenzial des digitalen Wandels profitiert. Das Programm fördert zugleich Bildungsinitiativen, die nicht nur akademische Berufe, sondern das ganze berufliche Spektrum betreffen.
Die Bildungsförderung an der PHZH bearbeitet in Abstimmung mit der strategischen Planung der Hochschule verschiedene Themenfelder in Bottom-up-Gruppen. Daraus entstehen Umsetzungsprojekte, die ausgewertet und geteilt werden. Die aktuellen Schwerpunkte sind KI & Assessment, OER und Labor Programmentwicklung.
Die DIZH trägt ebenfalls zur Vernetzung von Wissenschaft und Gesellschaft bei und organisiert dazu verschiedene Veranstaltungen und Austauschplattformen zu Forschungsprojekten der vier Hochschulen im Digitalisierungsbereich.
DIZH-Projekte an der PH Zürich
Im Rahmen des DIZH wurden und werden an der PH Zürich verschiedene Forschungsprojekte durchgeführt:
PHZH-Vertretungen
Die PH Zürich ist in folgenden DIZH-Gremien vertreten:


