Forschungsförderung : PHZH in europäischer Champions-League: erstmalige Förderung durch Horizon 2020
Unter der Leitung des PHZH-Forschers Klaus Rummler wird das schweizerische Teilprojekt des Horizon-2020-Projekts «MUTASK – Multimodal Translation and Adaptation of Scientific Knowledge for Global Accessibility» mit 240’000 Franken gefördert.
Ziel des Kooperationsprojekts der PH Zürich mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und internationalen Partnerinstitutionen aus Polen und Frankreich ist es, Open-Access-Wissenschaftspublikationen mit KI-Methoden in verständliche Formate umzuwandeln, etwa in Podcasts, Videos oder Zusammenfassungen und Übersetzungen.
Der «menschliche Touch» steht dabei im Vordergrund: Medienbildung, Zielgruppenforschung und strategische Kommunikation sorgen dafür, dass wissenschaftliche Ergebnisse bei Zielgruppen wie Schüler:innen, Eltern oder Entscheidungsträger:innen ankommen. Spezialist:innen entwickeln dazu Werkzeuge, die den Bedürfnissen der Nutzer:innen entsprechen und nahtlos in Wissenschaftsredaktionen integriert werden können, dabei Open-Science-Standards einhalten.
Das Projekt verwandelt Spitzenforschung in ansprechend gestaltete, klar kommunizierte Ergebnisse. So fördert es eine inklusivere und vertrauenswürdigere Wissenschaft, indem Wissen nicht nur verständlich, sondern auch verbreitet wird. Ziel ist es, eine Brücke zwischen der wissenschaftlichen Gemeinschaft und der Gesellschaft zu schlagen, um den Zugang zu Wissen zu demokratisieren und die wissenschaftliche Bildung weltweit zu fördern.
Das Projekt wird im Rahmen der CHIST-ERA-Ausschreibung «Science in your Own Language» gefördert, hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird durch das Horizon-2020-Programm finanziert.


