Studierendenzahlen : Rund 8 Prozent mehr Anmeldungen zum Studium – deutliche Zunahme auf Primarstufe

An der PH Zürich haben sich in diesem Jahr rund 1640 Personen für ein Studium angemeldet. Das sind fast 8 Prozent mehr Studierende als im Vorjahr. Deutlich zulegen konnten die Studiengänge der Primarstufe.

Dienstag, 14. Mai 2024

Rund 1640 Personen haben sich für den Studienstart im kommenden Herbstsemester an der PH Zürich angemeldet – rund 1160 Personen für die Studiengänge, die zu einem Lehrdiplom für die Volksschule führen, rund 320 Personen für die Sekundarstufe II sowie rund 160 Personen für einen der weiteren Studiengänge. Damit verzeichnet die PH Zürich eine Zunahme der Anmeldezahlen von gesamthaft fast 8 Prozent gegenüber 2023. Im vergangenen Jahr meldeten sich insgesamt knapp 1530 Personen für ein Studium an.

Deutlich mehr Anmeldungen auf Primarstufe

Bei den Volksschul-Studiengängen verzeichnet die Primarstufe deutlich mehr Anmeldungen als im Vorjahr: Rund 660 Personen haben sich für einen der betreffenden Studiengänge angemeldet – das sind nahezu 14 Prozent mehr als 2023 mit 580 Anmeldungen. Die Studiengänge der Kindergarten- und Unterstufe verzeichneten rund 210 Anmeldungen (Vorjahr: 223), die Studiengänge der Sekundarstufe I rund 290 Anmeldungen (Vorjahr: 297). Insgesamt haben sich für einen Studiengang der Volksschule rund 1160 Personen angemeldet, was verglichen mit 2023 einem Anstieg von rund 5 Prozent entspricht.

Positiv fallen auch die Anmeldezahlen bei den Studiengängen der Sekundarstufe II aus. Mit rund 320 Anmeldungen (Vorjahr: 305) haben diese gegenüber 2023 auf hohem Niveau zugelegt.

Früher Berufseinstieg attraktiv

Rektor Heinz Rhyn begrüsst die hohen Anmeldezahlen: «Der Bedarf an Lehrpersonen auf der Primarstufe ist gross, die Zunahme der Anmeldungen für diese Studiengänge ist deshalb erfreulich. Zur Attraktivität unserer Studiengänge gehört, dass unsere Studierenden parallel zum Studium bereits früh einer Teilzeitanstellung im Schulfeld nachgehen können. Dadurch leisten wir, allen voran aber unsere Studierenden, einen aktiven Beitrag zur Reduktion des Lehrpersonenmangels.»