Summer School der PH Zürich

Die internationale Summer School der PH Zürich gibt Einblick in das Schweizer Bildungswesen, behandelt relevante Themen der Lehrer:innenbildung und fördert die internationale Vernetzung von Studierenden.

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Eine Gruppe mit Teilnehmer:innen der Summer School im Modul "Gamification in Education".
Daten 28. Juni bis 9. Juli 2027
Kurse Education in Times of Conflict
Gamification and Mindfulness
Life Skills – Empowering Students to Learn, Grow and Thrive
Body, Voice, Space
Dauer 2-wöchiges Programm mit 4 Themenkombinationen, 2-stündige Online-Session vor Kursbeginn
Bewerbung 1. November 2026 bis 30. April 2027
BIP-Zuschuss Blended Intensive Programme (BIP) für Studierende unserer europäischen Partnerhochschulen im SEMP-Programm, beschränkte Anzahl Plätze, Auszahlung nach Ankunft: zirka 400 Franken
Gebühren Nominierte Studierende von Partnerhochschulen: 390 Franken
Studierende von anderen Hochschulen: 790 Franken
ECTS-Punkte 2-wöchiges Kursprogramm inklusive Online-Session: 5
Zusätzlicher individueller Leistungsnachweis: 1–2½
Maximal 7½

Deshalb die Summer School der PH Zürich wählen

  • Austausch mit internationalen Studierenden aus aller Welt
  • Innovative und aktuelle Themen der Lehrer:innenbildung
  • Vier Themenkombinationen mit bis zu 7½ ECTS-Punkte
  • Die grösste Pädagogische Hochschule der Schweiz
  • Zentraler Campus direkt beim Zürcher Hauptbahnhof
  • Zürich und die Schweiz erleben dank einem vielfältigen soziokulturellen Rahmenprogramm

Es folgt eine Bildergalerie mit 6 Bildern.

Kursprogramm 2027

Das Programm umfasst vier verschiedene Kurse, die auf vier Arten kombiniert werden können. Jede Option besteht aus zwei Wochenkursen. Zusätzlich kann eine optionale dritte Woche für eine individuelle Arbeit absolviert werden.

Kurse Summer School 2027
Option 1 Education in Times of Conflict (Kurs 1) Woche 1
Life Skills – Empowering Students to Learn, Grow and Thrive  (Kurs 3) Woche 2
Option 2 Gamification and Mindfulness (Kurs 2) Woche 1
Body, Voice, Space (Kurs 4) Woche 2
Option 3 Education in Times of Conflict (Kurs 1) Woche 1
Life Skills – Empowering Students to Learn, Grow and Thrive (Kurs 3) Woche 2
Option 4 Gamification and Mindfulness (Kurs 2) Woche 1
Body, Voice, Space (Kurs 4) Woche 2

1 Woche, 28. Juni bis 2. Juli 2027

Bewaffnete Konflikte, politische Spannungen und soziale Polarisierung beeinflussen zunehmend Klassenzimmer weltweit. Schulen sind nicht von diesen Dynamiken abgeschottet: Diskriminierung, Hassrede oder feindselige Stereotype können in die täglichen Interaktionen zwischen Schüler:innen, Lehrkräften, Familien und Gemeinschaften eindringen.

Dieser Kurs untersucht, wie Bildung auf solche Herausforderungen reagieren kann – indem sie sichere und inklusive Lernumgebungen schafft, demokratische Werte stärkt und ein friedliches Zusammenleben fördert.

Anhand von Fallstudien aus der Praxis und aktuellen Ereignissen analysieren wir, wie sich Konflikte in Schulen manifestieren – von Vorfällen auf dem Pausenhof und einseitigen Klassendiskussionen bis hin zu Spannungen im Kollegium oder zwischen Schule und Elternhaus. Die Teilnehmenden lernen, frühe Anzeichen von Diskriminierung zu erkennen, Interaktionsmuster zu analysieren und zugrunde liegende Motive wie Vorurteile, Angst oder Rassismus zu verstehen.

In Workshops, Fallanalysen und gemeinsamen Projekten entwickeln die Teilnehmenden Strategien, um:

  • die Rechte und die Würde von Kindern in Krisenzeiten zu schützen,
  • Unterrichtspraktiken zu gestalten, die Dialog, Empathie und Resilienz fördern,
  • Familien und Gemeinschaften in konstruktive Partnerschaften einzubeziehen und
  • schulweite Ansätze zu entwickeln, die Friedenspädagogik und Antidiskriminierungspolitiken verankern.

Der Kurs verbindet theoretische Grundlagen mit praxisnahen Methoden und konkreten Werkzeugen, um Lehrkräfte und Pädagog:innen darauf vorzubereiten, inklusive, respektvolle und widerstandsfähige Schulen in Zeiten von Konflikten zu gestalten.

Kursdaten: 28. Juni bis 2. Juli 2027

Unterrichtssprache: Englisch

Kursnummer: BE.I722

Dozierende:

Porträtfoto von Prof. Dr. Judith Hollenweger Haskell

+41 43 305 51 54

Porträtfoto von Prof. Dr. Wiltrud Weidinger Meister

+41 43 305 63 96

1 Woche, 28. Juni bis 2. Juli 2027

Spielerische Ansätze beleben den Unterricht und machen ihn interaktiver. In diesem Kurs verstehen wir unter Gamification gemeinsame, spielähnliche Erlebnisse, die digitale und analoge Aktivitäten verbinden – drinnen wie draussen. Wir schauen uns an, was Spiele ausmacht, gehen dabei weit über einfache Punkte- und Belohnungssysteme hinaus und übertragen spielerische Elemente in den schulischen Alltag. Die Studierenden lernen, wie sich verschiedene Spielformen gezielt für das Lernen nutzen lassen und wie man Unterrichtseinheiten mit spielerischen Elementen so gestaltet, dass sie das gemeinsame Lernen fördern.

Neben dem Thema Gamification beschäftigen wir uns auch mit Achtsamkeit und Spielfreude als Zugänge zu Lebenskompetenzen, die das Wohlbefinden, die Selbstwahrnehmung und die Kreativität stärken. Dabei richten wir den Blick auf beide Seiten: auf die Kompetenzen der Lehrpersonen und auf die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler. Die Studierenden machen praktische Erfahrungen – zum Beispiel, wie man ein Klassenzimmer oder eine städtische Umgebung in ein Spielfeld verwandelt und wie man mit Spielen Achtsamkeit und Lebenskompetenzen fördern kann. Gelernt wird, indem wir kreative Aktivitäten ausprobieren, analysieren und reflektieren, unsere eigene Spielkultur erkunden, miteinander diskutieren und eigene Spiele entwickeln. Dabei sind wir im Klassenzimmer, in der Stadt und auf Exkursionen unterwegs. Als Abschlussarbeit entwerfen die Studierenden eine eigene Unterrichtseinheit mit spielerischen Elementen.

Kursdaten: 28. Juni bis 2. Juli 2027

Unterrichtssprache: Englisch

Kursnummer: BE.I780

Dozent:in:

Dr. Franziska Spring

Porträtfoto von Dr. Peter Holzwarth

+41 43 305 62 72

1 Woche, 5. bis 9. Juli 2027

Die Kursbeschreibung folgt Anfang Oktober 2026.

Kursdaten: 5. bis 9. Juli 2027

Unterrichtssprache: Englisch

Kursnummer: BE.I712

Dozierende:

Porträtfoto von Prof. Dr. Wiltrud Weidinger Meister

+41 43 305 63 96

Porträtfoto von Prof. Dr. Roger Keller

+41 43 305 58 91

1 Woche, 5. bis 9. Juli 2027

In diesem Kurs geht es nicht darum, ein Theaterstück einzustudieren oder Schauspieltechniken zu erlernen. Vielmehr erkunden wir, wie sich dramabasierte Methoden als wirkungsvolle Werkzeuge für das Lehren und Lernen in allen Fächern einsetzen lassen – von den Naturwissenschaften über die Geschichte und die Sprachfächer bis hin zur Ethik.

Dramabasiertes Lehren und Lernen ist ein ganzheitlicher Ansatz, bei dem Studierende, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen in fiktive Szenarien eintauchen, um dabei lebensweltliche Inhalte zu erschliessen, neue Sichtweisen zu gewinnen und sich selbst sowie andere besser zu verstehen. Wir beginnen mit einfachen, leicht umsetzbaren Methoden und arbeiten uns Schritt für Schritt zu längeren, vertieften Prozessdramen vor, in denen die Teilnehmenden gemeinsam innerhalb erfundener Welten Lösungen entwickeln – immer mit einem klaren Bezug zu den Lehrplanzielen.

Dieser praxisnahe Kurs bietet konkrete Ideen, die sich auf unterschiedlichste Klassenzimmer und Fächer übertragen lassen. Im Zentrum steht die Förderung überfachlicher Kompetenzen – Zuhören, Zusammenarbeiten, Kommunizieren und einfühlsames Handeln. Es sind genau jene Fähigkeiten, die durch Lehrplanreformen in der Schweiz und weltweit an Bedeutung gewonnen haben. Sie sind nicht nur das, was künftige Arbeitgeber von Berufseinsteigenden erwarten – sie bilden die Grundlage für bedeutungsvolles Lernen in jedem Unterricht.

Kursdaten: 5. bis 9. Juli 2027

Unterrichtssprache: Englisch

Kursnummer: BE.I771

Dozierende:

Eva Göksel

Gebühren

Studierende von Partnerhochschulen der PH Zürich profitieren von einer reduzierten Programmgebühr, sofern sie von ihrer Heimathochschule nominiert werden.

Partnerhochschulen

Gebühren für Studierende von Partnerhochschulen

An­zahl Wo­chen Kosten für nominierte Stu­die­ren­de von Part­ner­hoch­schu­len in CHF Kosten für an­de­re In­te­res­sier­te in CHF
2 390 790
3 450 nicht verfügbar

In den Programmgebühren inbegriffen sind:

  • Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel in der Stadt Zürich für die Dauer des Aufenthalts
  • Wöchentliches sozio-kulturelles Begleitprogramm mit Willkommens- und Abschiedstreffen sowie ein Schokoladen- oder Käseevent
  • Tagesausflug in die Schweizer Berge am Wochenende

Nicht in der Programmgebühr enthalten sind Kranken-, Unfall- und Reiseversicherungen, Kosten für Visa, Reisen, medizinische Behandlungen, Mahlzeiten, Unterkunft, optionale Veranstaltungen sowie zusätzliche individuelle Ausflüge und persönliche Auslagen.

Zulassung und Bewer­bung

Für die Summer School können sich internationale und Schweizer Studierende aus den Bereichen Pädagogik, Erziehungswissenschaft und/oder Lehrer:innenbildung (Bachelor und Master) bewerben, die zu Beginn der Summer School mindestens ein Jahr Vollzeitstudium abgeschlossen haben.

Die Kurse der Summer School finden auf Englisch statt. Es werden Englischkenntnisse auf Niveau B2 gemäss dem europäischen Referenzrahmen für Sprachen CEFR vorausgesetzt. Bewerberinnen und Bewerber von Institutionen ohne Austauschabkommen mit der PH Zürich müssen einen Sprachnachweis erbringen.

Blended Intensive Programme (BIP) – SEMP-Zuschuss beantragen

Die PH Zurich Summer School wird als Blended Intensive Programme (BIP) durchgeführt. Studierende unserer europäischen Partnerhochschulen sind eingeladen, sich bei uns für ein SEMP-Stipendium in Höhe von zirka 400 Franken für das zweiwöchige Programm zu bewerben. Bitte bei der Bewerbung das entsprechende Feld ankreuzen.

Bewerbung

Das Bewerbungsfenster ist geöffnet vom 1. November bis 30. April (spätere Bewerbungen werden je nach Verfügbarkeit berücksichtigt). Eine frühzeitige Bewerbung erhöht die Chancen auf eine Teilnahme.

Für Studierende, die für ihren Aufenthalt in der Schweiz ein Visum beantragen müssen, wird eine frühzeitige Bewerbung empfohlen.

Bewerben

Vorbereitungen für den Aufenthalt

Die Studierenden werden gebeten, sich vor ihrer Bewerbung über Einreisebestimmungen, Versicherungen und Haftung sowie die Organisation einer Unterkunft zu informieren.

Studierende aus EU-/EFTA-Ländern benötigen für den Aufenthalt in der Schweiz kein Visum. Für die Einreise braucht es einen gültigen Reisepass.

Studierende aus Nicht-EU-/EFTA-Ländern erkundigen sich bitte beim Schweizer Konsulat oder der Schweizer Botschaft in ihrem Heimatland, ob Einreisegenehmigungen und Visas erforderlich sind.

Die Schweiz gehört zum Schengen-Raum. Auf der Website des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie weitere Informationen zur Anreise und zum Aufenthalt in der Schweiz sowie zu Ausweis- und Visumsvorschriften nach Staatsangehörigkeit.

Es liegt in der Verantwortung der Teilnehmenden, eine internationale Versicherung abzuschliessen. Etwa eine Reiseversicherung, die in Notfällen medizinische Kosten, Haftpflicht, Unfälle und die Rückführung ins Heimatland abdeckt. Auch eine Haftpflichtversicherung ist ratsam. Versichern Sie sich, dass Ihre Versicherungspolice Ihren Auslandaufenthalt abdeckt.

Die PH Zürich ist ausschliesslich für die Qualität des Programms verantwortlich. Die Teilnehmer:innen haften für die Reisevorbereitungen und den Aufenthalt in der Schweiz.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind für ihre Unterkunft selbst verantwortlich. Die PH Zürich hat an einigen Orten Zimmer vorreserviert. 

Liste mit vorreservierten Unterkünften (in Englisch)

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