Intensivweiterbildung für die Sekundarstufe II

Abstand vom Schulalltag gewinnen, über die persönliche Situation nachdenken und sich in Projekte vertiefen: Die Intensivweiterbildung (IWB) ist ein Weiterbildungsurlaub, der sich an individuellen Entwicklungsbedürfnissen ausrichtet und dem Leistungsauftrag der Schule verpflichtet ist.

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Die Schule verändert sich, der Lehrberuf verändert sich und Lehrer:innen verändern sich im Verlaufe ihres Berufslebens. Sie durchleben verschiedene Phasen der Berufslaufbahn vom Einstieg bis zur Pensionierung. In diesem stetigen Wandel unterstützt Sie die PH Zürich mit der Intensivweiterbildung (IWB) für die Sekundarstufe II/​Berufsbildung und der dazugehörigen, individuellen Standortbestimmung beim Entwickeln und Umsetzen Ihrer persönlichen Ziele.

In der Laufbahnberatung begleite ich Menschen dabei, ihre Bedürfnisse und Stärken zu entdecken, eigene Visionen zu entwickeln und die nächsten Schritte mutig und realistisch zu planen – kreativ, ressourcenorientiert und auf Augenhöhe. René Schneebeli, Berater und Dozent, PH Zürich

Freie Plätze

Aufbau

Die IWB gliedert sich in vier Teile: Standortbestimmung, Projekttage, individuelles Projekt und Transfertage. Der Beitrag «IWB: Motivation tanken und neue Ziele setzen» im Lifelong Learning Blog der PH Zürich bietet Ihnen einen generellen Eindruck zur IWB der Sekundarstu­fe II.

Nachfolgend finden Sie detaillierte Beschreibungen der vier Teile der IWB.

Standortbestimmung

Welches sind Ihre persönlichen Bedürfnisse, was ist Ihnen wichtig, worum geht es Ihnen, wohin wollen Sie? Im ersten Teil der IWB geht es um eine ganzheitliche Auseinandersetzung mit Ihrer persönlichen Situation und um Ihre Zielsetzung für die IWB. Erste Projektideen entstehen, bestehende werden hinterfragt und priorisiert.

Die Standortbestimmung kann auch separat von Lehrpersonen gebucht werden, die nicht an der IWB teilnehmen.

Freie Plätze

Im Beitrag «Roger Federer und die Pubertät 2.0» im Lifelong Learning Blog, erfahren Sie mehr über die Standortbestimmung.

Projekttage

Die an die Standortbestimmung anschliessenden Projekttage schaffen Raum für die eigenen Vorhaben. Einzeln und im Austausch mit der Gruppe werden individuelle Projektideen bestätigt, hinterfragt, verworfen, konkretisiert und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen verglichen.

Ein Beispiel zeigt folgendes Video:

Zwei Berufskundelehrer für Köch:innen haben in ihrer IWB einen Molkereikurs besucht und sind dann für sechs Wochen auf eine Kuh- und Rinderalp, wo sie bei der Verarbeitung der Milch mithalfen. Auf ihrer anschliessenden Biketour reflektieren sie, was sie erlebt haben.

Das individuelle Projekt

Das individuelle Projekt ist das Kernstück der IWB. Für die Realisierung Ihres Projekts steht Ihnen mehr als ein Jahr Zeit zur Verfügung. Als Richtgrösse sollte ein Drittel des Projekts für berufsrelevante Inhalte verwendet werden.

Es folgt eine Bildergalerie mit 8 Bildern.

Transfertage

Die Transfertage nach Abschluss des Projekts dienen dem Austausch der Erlebnisse und Ergebnisse aus den individuellen Projekten. Sie sichern den Transfer und die Nachhaltigkeit des Lernprozesses und unterstützen den Übergang in die Praxis. Der nachfolgende Film gibt einen Einblick in den Transfertag 2020, der gleichzeitig als Infoveranstaltung fungierte.

Am Transfertag der IWB Sek II tauschen sich die Teilnehmenden über die eigenen Erfahrungen während der Intensivweiterbildung aus.

Anmeldung

Um sich für die IWB Sekundarstufe II anzumelden, füllen Sie bitte das folgende Anmeldeformular aus:

Teilnahmeberechtigt ist, wer mindestens zwölf Dienstjahre nach unbefristeter Anstellung im Kanton Zürich vorweisen kann, noch keine Intensivweiterbildung absolviert hat und nicht älter als 58 Jahre ist. Rechtsgrundlage für die IWB ist die Mittel- und Berufs­schul­lehr­per­so­nen­voll­zugs­ver­ordnung.

Infoveranstaltung

Freie Plätze

EduQua-Zertifizierung

Die Angebote des Zentrums Berufs- und Erwachsenenbildung der PH Zürich sind mit dem schweizerischen Qualitätslabel eduQua ausgezeichnet, das die Qualität von Weiterbildungen für Lehrkräfte und Bildungsverantwortliche sichert.

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