PICTS Wahlpflichtmodul «Game Design»:  Vertiefung in Informatik und Medienproduktion, Zürich

Der Fokus liegt auf der Entwicklung eines eigenen Games mit professionellen Tools. Dabei werden vertiefte Informatik- und Medienkenntnisse sowie agile Methoden und Kooperationen, wie sie in der Informatikbranche üblich sind, vermittelt.

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Steckbrief

Datum
11. Juni – 19. November 2025
Ort
Campus PH Zürich; weitere Orte
Zielgruppe
Lehrpersonen Sekundarstufe II, Lehrpersonen Zyklus 1, Lehrpersonen Zyklus 2, Lehrpersonen Zyklus 3
ECTS-Punkte (CP)
3 CP
Kosten
2250 CHF
Anlass-Nr.
WM PWG.2025.01

Ziele

Sie

  • kennen den kompletten Prozess der Spielentwicklung und dazu passende, professionelle Werkzeuge in den Bereichen Programmierung, Bild- und Tongestaltung.
  • können ein eigenes Game in einem vereinfachten Prozess entwickeln und ihre Erfahrungen damit auf ein entsprechendes Projekt in der Volksschule übertragen.
  • wissen, wie agile Arbeitsformen gewinnbringend im Prozess der Gameentwicklung eingesetzt werden und wie Sie diese Vorgehensweisen für Projekte an der Schule nutzen können.  

Zielgruppe

  • PICTS (in Ausbildung oder bereits zertifiziert)
  • Lehrpersonen Medien und Informatik / informatische Bildung
  • Anbietende von Projektwochen und Begabungsförderung Gamedesign

Dieses Modul ist nicht für einzelne PICTS in der Erstausbildung im Rahmen des Lehrgangs CAS PICTS geeignet. In diesem Fall wird stattdessen das Wahlpflichtmodul «Mediengesellschaft» oder «Digital kommunizieren oder kooperieren» empfohlen. «Game Design» passt, wenn an einer Schule mehrere PICTS im Einsatz sind, eine Fachstelle besteht oder wenn der Lehrgang bereits abgeschlossen wurde und dieses Modul ergänzend belegt werden möchte. MI-Lehrpersonen (oder ähnlich) können unabhängig vom CAS teilnehmen.

Inhalte

Neben der Handhabung anspruchsvoller Werkzeuge zur Programmierung und Medienproduktion geht es dabei auch um Erfahrungen, wie sich neue Arbeitsformen auf die Kreativitätsförderung und Teamarbeit auswirken können und das Entwickeln von Möglichkeiten, wie in der Schule mit, über und von Games gelernt werden kann.  

  • Grundlagen Game Design (Begriffsklärungen, Motivationsforschung, Spielmechaniken, User Interface/User Experience usw.), Möglichkeiten und Grenzen von Game Design in der Schule 
  • Methoden der Kooperation und Kollaboration (agile Schule: Iterationen, Project Board, Pair-Programming, User-Stories, Tasks, Prototypen, Testen), Design Thinking 
  • Planung und Entwicklung eines eigenen Spiels mit Game Maker Studio 2 im Team 
  • Gamekultur und Effekte von Games (Medienbildung zum Thema Games) 
  • Dokumentation des eigenen Lern- und Arbeitsfortschrittes mit Reflexion der Erfahrungen für die Rolle als PICTS 

 

Das Wahlpflichtmodul ist integraler Bestandteil des CAS PICTS, es kann aber auch einzeln besucht werden.

Mit dem Wahlpflichtmodul kann innerhalb des CAS PICTS ein Themenfeld rund um den pädagogischen ICT-Support vertieft sowie ein inhaltlicher Schwerpunkt für die persönliche Arbeit als PICTS gesetzt werden. Unabhängig vom Besuch des CAS und losgelöst von der PICTS-Funktion bieten die Wahlmodule eine aktuelle Weiterbildung für Schulleitungen, Schulsozialarbeitende und M&I- (bzw. IB-) Fachlehrpersonen an. 

Arbeitsweise

  • Inputreferate, praktisches Ausprobieren,
  • Einzel- und Gruppenarbeiten (Medienprojekt), Austausch, Reflexion
  • Umsetzung eines Praxisbeispiels
  • Perspektivenwechsel (didaktischer Doppeldecker) und Online-Begleitung

Dokumente

Hinweise

Das Modul «Game Design» passt in folgenden Situationen:

  • Eine Schule ist auf der Suche nach neuen, über den klassischen Fächerunterricht hinausgehenden Unterrichtsprojekten und braucht erweitertes Knowhow in Informatik, Medienproduktion und entsprechender Arbeitsmethodik.  
  • Ein Mitglied eines PICTS-Teams möchte sich spezifisch mit agilen Methoden auseinandersetzen und seine Programmierkenntnisse so ausweiten, dass die Begleitung von Gameprojekten mit Schülerinnen und Schülern möglich wird 
  • Ein:e PICTS möchte nach dem einige Zeit zurückliegenden Besuch des CAS PICTS die eigenen Informatikkenntnisse mit einem konkreten Projekt vertiefen und daraus die eigene PICTS-Rolle erweitern.  

Das Modul hat einen Workload von 90 Stunden, wovon 52 Stunden in Präsenzunterricht stattfinden.

Über die Durchführung des Moduls wird nach dem Anmeldeschluss entschieden. Melden sich weniger Personen als die vorgesehene Mindestzahl an, behält sich die PH Zürich vor, die Veranstaltung abzusagen.

Kontakt

Porträtfoto von Manuela Früh

Manuela Früh

Verwaltungsassistentin

+41 43 305 50 42

Lektionen

Datum/Zeit Raum Dozent:in
Mittwoch, 11. Juni 2025, 8.30–16.30 Uhr
Donnerstag, 12. Juni 2025, 8.30–16.30 Uhr
Freitag, 29. August 2025, 8.30–16.30 Uhr
Samstag, 30. August 2025, 8.30–16.30 Uhr
Mittwoch, 22. Oktober 2025, 8.30–16.30 Uhr
Donnerstag, 23. Oktober 2025, 8.30–16.30 Uhr
Mittwoch, 19. November 2025, 14–17.30 Uhr

Leitung

  • Gerhard Oester