CAS Schulqualität: Führung und Gestaltung datenbasierter Qualitätsentwicklung
Die systematische Steuerung und Gestaltung von guter Schule ist Aufgabe schulischer Führungspersonen. Merkmale von Schul- und Unterrichtsqualität, Massstäbe und Ansprüche in Bezug auf das eigene Handlungsfeld stehen im Mittelpunkt dieses Lehrgangs.
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Steckbrief
- Datum
- 29. August 2024 – 28. August 2025
- Ort
- Campus PH Zürich
- Zielgruppe
- Führungspersonen, Schulbehörden
- ECTS-Punkte (CP)
- 10 CP
- Kosten
- 7500 CHF
- Anlass-Nr.
- CAS SQA 05

Ziele
Die Teilnehmenden
- lernen Konzepte und Merkmale von Schul- und Unterrichtsqualität kennen;
- erhalten einen Überblick über wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema Schuleffektivität und Schulqualität;
- klären ihre Vorstellungen von Schulqualität und «guter Schule» und lernen, überprüfbare Qualitätskriterien zu formulieren;
- beschäftigen sich mit Formen von Daten im Schulfeld und in ihrer Organisation;
- lernen Entwicklungsfelder zu identifizieren, Fragestellungen zu formulieren und diesen datenbasiert nachzugehen;
- setzen sich mit Daten als Ressourcen für die Qualitätsentwicklung in ihrer Organisation auseinander;
- kennen Rollen- und Kompetenzverteilung im Mehrebenensystem Schule in Qualitätsfragen;
- kennen rollenspezifische Modelle und Strategien, um Qualitätsentwicklung zu initiieren und zu steuern;
- entwickeln Massnahmen für ein schulisches Managementsystem in der eigenen Organisation.
Zielgruppe
Fragen der Schulqualität sind sowohl für Schulleitungen und Lehrpersonen als auch für Mitglieder von Bildungsbehörden, Mitarbeitende aus der Bildungsverwaltung sowie Evaluationsfachpersonen im Schulfeld von Bedeutung. Im CAS betrachten die Teilnehmenden Qualität im Schulsystem in verschiedenen Rollen und aus unterschiedlichen Perspektiven. Sowohl in den Präsenz- und Praxismodulen als auch in der individuell wählbaren Vertiefung widmen sie sich Qualitätsfragen in Bezug auf das eigene Handlungsfeld.
Inhalte
- Merkmale von Schulqualität und «guter Schule»
- Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Schuleffektivität
- Qualität als Steuerungsaufgabe
- Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Vorstellungen von Schulqualität
- Entwickeln persönlicher Kriterien von «guter Schule»
- Formen von Daten im Schulfeld
- Fragengeleitete Datenerhebung und -interpretation
- Daten verstehen und nutzen
- Identifikation und Nutzung bestehender Daten
- Formen und Verhältnis von Selbst- und Fremdevaluation
- Führungsaufgaben, Kompetenzen und Verantwortungsbereiche im Rahmen der Qualitätsentwicklung
- Kooperative und partizipative Gestaltung von Qualitätsentwicklung (Schulprogrammarbeit)
Aufbau
Der CAS Schulqualität besteht aus einem modulbasierten Teil «Grundlagen» und einer «Vertiefung im Profil». Im Rahmen der «Grundlagen» finden drei Präsenzmodule, eine begleitende Feldphase und ein individuelles Entwicklungsprojekt zur Anwendung der Impulse aus dem Lehrgang statt. Für die anschliessende Vertiefung werden verschiedene Profile angeboten, in denen die Teilnehmenden unterstützt durch die Lehrgangsleitung ihren Fragen nachgehen.
Arbeitsweise
Präsenzveranstaltungen
Die einzelnen Module werden von der Lehrgangsleitung geleitet. Verschiedene Expert:innen präsentieren während der Module ihre Erkenntnisse und Erfahrungen.
Selbststudium
In den einzelnen Modulen entwickeln die Teilnehmenden Fragestellungen, denen sie in der Feldphase, im individiduellen Entwicklungsprojekt «Meine Praxis» und in der Vertiefung weiter nachgehen. Ihren Lern- und Entwicklungsprozess reflektieren sie selbstständig in einem persönlichen Lernjournal. Erkenntnisse daraus fliessen in die Zertifikatsarbeit ein.
Zertifikatsarbeit und Fachgespräch
Die Teilnehmenden verfassen eine Zertifikatsarbeit. Darin bereiten sie, ausgehend von ihrer Fragestellung zu Schulqualität aus dem Fokus «Meine Praxis» – ein individuelles Entwicklungsprojekt, ihre Erkenntnisse auf und stellen diese wissenschafts- und reflexionsbasiert dar.
Dokumente
Hinweise
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