Begleitforschung zum Projekt «Die Schule tanzt»: Eine Kooperation zwischen der Sekundarschule Im Birch und dem Opernhaus Zürich (OHZ)
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Steckbrief
- Projektleitung
- Enikö Zala-Mezö (PHZH)
- Projektteam
- Jelica Popovic (PHZH)
- Organisationseinheit
- F-PS-ZSE (Schulentwicklung)
- Projektphase
- Abgeschlossen (1.9.2022 – 31.7.2026)
- Projekttyp
- Forschungs- und Entwicklungsprojekt
- Finanzierung
- Max-Kohler-Stiftung
- Beteiligte Institutionen
- Opernhaus Zürich
Beschreibung
Das Zentrum für Schulentwicklung der PH Zürich begleitet und erforscht das Projekt «Die Schule tanzt». Die Schule Im Birch erwartet, dass am Beispiel Tanz, das Wir-Gefühl der Schulgemeinschaft gefestigt wird. Dafür strebt sie kulturelle Bildung als Profilierungsschwerpunkt an. Kulturelle Bildung ist hier als Persönlichkeitsbildung im Sinne von Auseinandersetzung mit Sichtweisen und Haltungen im Rahmen von kulturellen Ausdrucksformen und Kunst zu verstehen. Das Opernhaus Zürich als Projektpartner ist seinerseits interessiert zu erfahren, wie Kulturförderung nachhaltig an Schulen implementiert werden kann. Den Jugendlichen soll ein Zugang zu Oper und zu Tanz ermöglicht werden. Zudem möchte das Opernhaus Zürich das Interesse der Schülerinnen und Schüler an seinem Angebot wecken und sich als zentrale und zugängliche Kulturinstitution der Stadt Zürich zeigen.
Von Bachata bis zu Choreo-Werkschau
Die Angebote für die verschiedenen Klassen sind vielfältig: In Workshops und Veranstaltungen lernen die Schülerinnen und Schüler das Opernhaus als professionelle Kulturinstitution kennen, erhalten Einblick in vielfältige Berufe rund um das Opernhaus, besuchen eine öffentliche Ballettaufführung, erlernen verschiedene Tanzstile, erproben diese beispielsweise an der schulinternen Gala-Night und erarbeiten ergebnisoffene Choreografien unter professioneller Anleitung. Die Schule arbeitet im Rahmen des Projekts eng mit dem Vermittlungsteam des Opernhauses Zürich zusammen.
Dialogische und partizipative Forschungsanlage
Die längerfristige Ausrichtung sowie die Intensität in der Zusammenarbeit machen das Projekt einzigartig. Insbesondere die partizipative und dialogische Anlage der Begleitforschung schafft eine Grundlage, um die Projektziele genau zu beschreiben und Daten mit geeigneten Methoden zu erheben. So werden die angestossenen Veränderungen in der Schule und in der Zusammenarbeit bereits während des Projekts aufgezeigt. Die regelmässige Präsentation von Zwischenergebnissen an alle involvierten Akteur:innen unterstützt zudem die Anpassung von Aktivitäten bei der Umsetzung des Projekts. Darüber hinaus sollen allgemeine Erkenntnisse für weitere Projekte zu Kooperationen zwischen Schulen und Kulturinstitutionen entstehen.