Bereich Deutsch und Deutsch als Zweitsprache
Auftrag
In allen Situationen des Unterrichts und des Schulalltags im Kindergarten und auf der Unterstufe ist Sprache das entscheidende Medium für das Lehren und Lernen in der Klasse, für die soziale Interaktion und den persönlichen Erkenntnisgewinn. Guter Deutschunterricht zeichnet sich unter anderem durch eine offene, partizipative und sprachfördernde Gesprächskultur aus.
Die Schülerinnen und Schüler erleben die Lehrperson als sprachliches Vorbild in Bezug auf anschauliches und lebendiges Erzählen, Vorlesen, Vortragen. Sie werden ermutigt, ihre eigene Ausdruckskompetenz gezielt in diese Richtung zu entwickeln. Die sprachliche Heterogenität einer Klasse wird immer wieder als Chance zur Sprachreflexion genutzt und das Sprachhandeln der Schülerinnen und Schüler sowie ihr lustvoller und kreativer Umgang mit Sprache werden gezielt gefördert.
Durch attraktive Impulse sowie durch regelmässiges Üben werden die Lese- und Schreibkompetenzen der Schülerinnen und Schüler aufgebaut, gefördert und automatisiert.
Die Studierenden erwerben zentrale fachspezifische Kompetenzen, um eine gute Deutschförderung zu planen und umzusetzen. Sie beobachten und erkennen die sprachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler und fördern deren Sprachhandeln entsprechend.