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PH Zürich
Lagerstrasse 2
8090 Zürich
Zur Person
Maria Görlich ist Doktorandin im Projekt DEEP – Professionalization (Projektleitung: Prof. Dr. Barbara Getto) und untersucht die Kompetenzen von Lehrpersonen im Umgang mit digitaler Spaltung. In ihrer wissenschaftlichen Arbeit verbindet sie quantitative und qualitative Forschungsansätze und befasst sich mit der Professionalisierung von Bildungseinrichtungen im Kontext des digitalen Wandels.
Maria Görlich schloss den Master und Vorbereitungsdienst für die Primarstufe ab und arbeitete als Lehrperson. Zudem beendete sie den Master Bildungswissenschaften und war als Dozentin tätig.
Schwerpunkte in Forschung, Lehre, Dienstleistungen
Digitaler Wandel, Digitale Spaltung, Digitale Kompetenzen, Bildungsgerechtigkeit, Professionalisierung
Promotionsarbeit: Kompetenten von Lehrpersonen im Umgang mit der digitalen Spaltung
Digitale Kompetenzen werden als Grundfertigkeiten gesellschaftlicher Teilhabe erachtet und sind in den meisten Lehrplänen fest verankert. Dennoch zeigt aktuelle Forschung, dass der Erwerb digitaler Kompetenzen stark von familiären, sozialen und strukturellen Voraussetzungen abhängt und somit viele Lernende von der digitalen Spaltung betroffen sind.
Vor diesem Hintergrund werden in diesem Projekt die Kompetenzen von Lehrpersonen im Umgang mit der digitalen Spaltung untersucht. Hierfür wurde in einem iterativen Prozess gemeinsam mit Lehrpersonen und Forschenden ein Instrument entwickelt und validiert, das die Kompetenzen von Lehrpersonen hinsichtlich der Förderung von Schüler:innen erfasst, die von der digitalen Spaltung betroffen sind. Mittels des neu entwickelten Instruments wurden Lehrpersonenkompetenzen in drei Deutschschweizer Kantonen erhoben und unterschiedliche Kompetenzprofile analysiert.
Darüber hinaus werden derzeit die schulischen und institutionellen Rahmenbedingungen untersucht, die notwendig sind, um Lehrpersonen im professionellen Umgang mit der digitalen Spaltung nachhaltig zu unterstützen.
Die gewonnenen empirischen Erkenntnisse tragen dazu bei, Bildungsungerechtigkeiten in der digitalen Teilhabe abzumildern und neue Perspektiven für eine chancengerechtere Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen zu eröffnen.
Betreuer:in: Marco Kalz (PHHD), Barbara Getto (PHZH) und Leonie Sibley (PHZH)
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Lehre (Ausbildung)
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