Zweitbefragung Studienabgänger:innen : Grossteil arbeitet zwei Jahre nach Abschluss als Lehrperson

Eine Befragung der PH Zürich zeigt: Zwei Jahre nach Abschluss ist die Mehrheit der Absolvent:innen als Lehrperson tätig. Die meisten arbeiten festangestellt, als Klassenlehrperson und im Kanton Zürich. Die Mehrheit würde den Studiengang und die PH Zürich wieder wählen.

Donnerstag, 23. April 2026

Bereits zum dritten Mal führte die PH Zürich eine Zweitbefragung ihrer ehemaligen Studierenden durch. Befragt wurden Studienabgänger:innen der Volksschulstufen des Jahres 2023, die sich für eine Nachbefragung zwei Jahre später bereit erklärt hatten. Die Ergebnisse zeigen, dass die grosse Mehrheit der befragten Studienabgänger:innen (93%) als Lehrperson tätig ist. Wenige haben eine andere Anstellung (2%), sind auf Stellensuche (1%) oder befinden sich in einer anderen Situation (4%).

Zunahme der Festanstellungen seit Stu­dien­ab­schluss

Zum Befragungszeitpunkt – also rund zwei Jahre nach Studienabschluss – hat der Grossteil der Lehrpersonen eine Festanstellung (95%). Drei Viertel (76%) arbeiten mit einem Pensum von 70 und mehr Stellenprozenten, über zwei Fünftel (42%) mit einem Pensum von mindestens 90 Prozent. Die Mehrheit der ehemaligen Studierenden ist als Klassenlehrperson tätig (84%) und unterrichtet im Kanton Zürich (82%).

Dabei zeigt sich, dass Festanstellungen seit Studienabschluss zunahmen, während befristete Anstellungen zurückgingen. Weiter berichten rund zwei Drittel der befragten Abgängerinnen (61%) von einer Änderung im Stellenpensum. Begründet wurde diese vor allem mit der Arbeitsbelastung, mit strukturellen Änderungen (zum Beispiel Funktionen, Fächer) sowie mit persönlichen und familiären Gründen.

Grossteil würde wieder gleichen Stu­dien­gang und PH Zürich wählen

Fast alle Abgänger:innen (94%) würden rückblickend (eher) wieder den gleichen Studiengang wählen. Zentrale Gründe sind die Freude am Lehrberuf sowie die Überzeugung, dass die gewählte Stufe für sie die passende ist. Ebenfalls würden 81 Prozent rückblickend (eher) wieder an der PH Zürich oder am Institut Unterstrass studieren. Die wichtigsten Gründe sind die Qualität der Lehre und Dozierenden sowie die zentrale Lage der Hochschule.

Vergleich Zweitbefragungen 2023 bis 2025

Mit der jährlichen Durchführung der Zweitbefragung der Studienabgänger:innen lassen sich längerfristige Entwicklungen nachvollziehen. So zeigen sich konstant hohe Werte bei den Anstellungsbedingungen, etwa bei den Festanstellungen (2023: 96%; 2024: 94%; 2025: 95%), bei der Klassenlehrfunktion (88%; 81%; 84%) und beim Arbeitskanton Zürich (90%; 88%; 82%). Der Anteil der Lehrpersonen, die bis zur Pensionierung im Lehrberuf verbleiben wollen, ist über die Befragungsjahre gestiegen (21%; 33%; 36%). Die rückblickende Bewertung des Studiengangs und der Hochschule ist zwischen 2023 und 2025 auf hohem Niveau stabil geblieben.

An der Befragung nahmen 104 Studienabgänger:innen der PH Zürich und des Instituts Unterstrass teil. Dies entspricht 46 Prozent der kontaktierten Personen. Die Befragung wurde im November 2025 durchgeführt.

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