Lehrberufe und pädagogische Pro­fes­sio­na­li­tät

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Die Forschung über Lehrberufe und pädagogische Professionalität befasst sich mit Theoriebildung, Grundlagenforschung und Wissenstransfer sowie mit methodisch anspruchsvollen Studien zur Lehrer:innenbildung.

Inhalt dieser Seite

Zwei Menschen stehen in einem Schulraum und schauen gleichzeitig in ein Buch.

Thematische Schwerpunkte im Themenfeld Lehrberufe und pädagogische Professionalität sind unter anderem der Wandel der Profession vor dem Hintergrund einer sich wandelnden Gesellschaft und – damit verbunden – veränderte Anforderungen und Merkmale professionellen Handelns. In Forschungsarbeiten werden Professionalisierungsprozesse vom Studienentscheid bis zur Pensionierung von Lehrpersonen analysiert. Es wird untersucht, wie sich professionelles Denken und Handeln von Lehrpersonen und pädagogischen Fachpersonen im Laufe ihrer Berufsbiografie entwickeln. Dabei werden auch die Sozialisierung in den Lehrberuf und die Entwicklung von Berufsbiografien anderer pädagogischer Fachkräfte berücksichtigt.

Die Erkenntnisse münden ein in die Frage, wie die Lehrer:innenbildung in verschiedenen Formaten und Phasen so gestaltet werden kann, dass sie den jeweils geltenden Qualitätskriterien entspricht und entsprechende Entwicklungsprozesse bei den Lehrpersonen anzustossen vermag.

Das Zentrum Lehrberufe und pädagogische Professionalität beschäftigt sich mit dieser Fragestellung. Es erarbeitet Reflexions- und Handlungswissen, das Grundlage sein kann für Weiterentwicklung und Anpassung von Angeboten in der Aus- und Weiterbildung an Pädagogischen Hochschulen. Auch sollen die Erkenntnisse aus den Forschungsprojekten im möglichst kooperativ gestalteten Wissenstransfer Schulen und ihren Akteur:innen zur Verfügung gestellt werden.

Forschungsschwer­punkte

Die Forschung über Lehrberufe und pädagogische Professionalität untersucht den Wandel der Profession sowie sich verändernde Merkmale von Professionalität von Lehrpersonen in einer modernen Gesellschaft und Schule. Zentrales Interesse sind dabei das Zusammenspiel von Akteur:innen in Schulen und Hochschulen, Prozesse der professionellen Entwicklung (angehender) Lehrpersonen und die Vielfalt berufsbiografischer Laufbahnwege.

Lehrer:innen(aus)bildung aus verschiedenen Akteursperspektiven

Die Lehrer:innenbildung wird nicht nur aus der Sicht der Pädagogischen Hochschule, sondern auch von Seiten der verschiedenen Akteur:innen im Schulfeld und der Behörden untersucht. Zielsetzung der Forschungsaktivitäten in diesem Schwerpunkt ist es, die jeweiligen Feld- und Sinnlogiken zu berücksichtigen und die verschiedenen Perspektiven der die Lehrer:innenbildung unterstützenden und verantwortenden Akteur:innen einzubeziehen.

Berufsbiografische Laufbahnwege von Lehrpersonen und deren Professionalisierung

Der Schwerpunkt stellt sich hinsichtlich seiner professionstheoretischen Rahmung breit auf und berücksichtigt verschiedene Diskurse und berufsbiografische, kompetenztheoretische und habitustheoretische Ansätze beruflicher und professioneller Entwicklung im Lehrberuf und ihre jeweilige Aussagekraft. Dies gilt auch für eine Palette an methodisch-methodologischen Zugängen, die je nach Passung für die jeweilige Forschungsfrage angewendet werden. So finden sich unter den Projekten sowohl rekonstruktive Längsschnittstudien mit der Dokumentarischen Methode als auch quantitative Fragebogenuntersuchungen sowie Mixed-methods-Designs. Im Kern der Forschung dieses Themenschwerpunkts steht die Untersuchung von berufsbiografischen Verläufen, Entwicklungsprozessen oder Reproduktionen pädagogischer und fachlicher Orientierungen oder Fähigkeiten von (angehenden) Lehrpersonen. In den Blick geraten dabei auch ungewöhnliche Wege in den Lehrberuf, Aus- und Umstiege von Lehrpersonen und die Vielfalt von Laufbahnwegen pädagogischer Fachpersonen und Schulleitungen.

Zu diesem Schwerpunktthema wurde unter dem Dach der Internationalen Gesellschaft für Schulpraktische Studien und Professionalisierung IGSP eine binationale Arbeitsgruppe eingerichtet, deren Forschung sich hierzu verortet. Koordination: Anna Laros, Sprecherteam: Julia Kosinar.

Weitere Informationen auf ig-sp.org

Professionalität von Lehrpersonen in einer Gesell­schaft und Schule im Wandel

Schule und Gesellschaft befinden sich in einem steten Wandel und so verändern sich auch die Anforderungen an Lehrpersonen und pädagogische Tätigkeiten. Mit dem Verlassen des berufssoziologischen Professionsbegriffs und der Zuwendung zum Expertentum stellen sich auch für die Primar- und Sekundarschule Fragen nach dem Zuschnitt des (Klassen-)Lehrpersonenprofils. Daran schliessen sich notwendige Überlegungen zur Re-Definition der Dimensionen und Kategorien lehrberuflicher Professionalität an. Die bestehenden Modelle weisen Leerstellen hinsichtlich der Fähigkeitsbeschreibungen für die moderne Schule und die Bedarfe der Jugendlichen auf (zum Beispiel hinsichtlich Diversitätssensibilität, Habitussensibilität). Der Schwerpunkt sieht sich in der Verantwortung, diesen Diskurs mitzuführen und hier Vorschläge zu unterbreiten.

Weitere Projekte

Publi­ka­tionen

  • Kocher, Mirjam, Anna Locher und Julia Košinár (2025) Die Rolle der Schulleitung in der berufspraktischen Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern

    Zeitschrift für Bildungsforschung 16.

  • Košinár, Julia (2025) Normative Bestimmungen pädagogisch professionellen Handelns: Ein Vergleich verschiedener Professionsansätze.

    In: Dokumentarische Professionsforschung: Grundlagentheoretische und empirische Bestimmungen zur Professionalisierung von Lehrpersonen, hrsg. v. Doris Wittek, Jörg Korte, Dominique Matthes und Hilke Pallesen, 42–68. Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt.

  • Laros, Anna, Julia Košinár, Simone Meili und Tamina Kappeler (2025) Praxislehrpersonen als professionalisierte Lehrerbildner*innen? Ausbildungshandeln im Spannungsfeld zwischen eigenen Orientierungen und Erwartungserwartungen der Hochschule.

    In: Die eigene pädagogische Praxis reflektieren: Erziehungswissenschaftliche Analysen zu einem zentralen Topos der Professionsforschung, hrsg. v. Angela Bauer und Melanie Schmidt, 244–65. Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt.

  • Bieri Buschor, Christine, Beatrice Bürgler, Andrea Keck Frei und Ramona Hürlimann (2024) Online-Coaching als Beitrag zur Flexibilisierung von Curricula: Herausforderungen und Chancen.

    Beiträge zur Lehrerinnen- und Lehrerbildung 42 (2): 119–33.

  • Bieri Buschor, Christine, Mirjam Kocher, Andrea Keck Frei, Beatrice Bürgler und Ramona Hürlimann (2024) Berufsintegrierendes Studiengangmodell zum Quereinstieg. Workplace Learning im Fokus.

    Journal für LehrerInnenbildung 24 (1): 74–81.

  • Breitenmoser, Petra und Keller-Schneider, Manuela (2023) «Ich möchte mir nicht die Finger daran verbrennen». Angehende Lehrpersonen der Primarstufe und die Herausforderung Klimawandel zu unterrichten.

    Progress in Science Education (PRISE), 7 (1), 6–25.

  • Breitenmoser, Petra, Manuela Keller-Schneider und Kai Niebert (2024) Navigating controversy and neutrality: pre-service teachers’ beliefs on teaching climate change.

    Environmental Education Research 30: 1–19.

  • Bührer, Zippora, Christine Bieri Buschor, Simone Berweger, Andrea Keck Frei und Christine Wolfgramm (2024) Supporting Early Career Teachers’ Self-Regulation and Goal Pursuit through Online Coaching during a Professional Development Programme.

    European Journal of Teacher Education: 1–18.

  • Keller-Schneider, Manuela (2024) Challenge-appraisal profiles of beginning teachers and inter-profile differences in self-efficacy, self-regulation, and emotions.

    European Journal of Teacher Education 47 (1): 81–103.

  • Keller-Schneider, Manuela (2024) Herausforderung Berufseinstieg – Wege suchen und finden.

    Schulblatt des Kantons Thurgau 24 (1): 16–20.

  • Knoblauch, Hubert, Esther Wiesner, Dieter Isler und Sibylle Künzli Kläger (2024) Wissen lernen.

    In: Handbuch. Schweigendes Wissen. Erziehung, Bildung, Sozialisation und Lernen, hrsg. v. Anja Kraus, Jürgen Budde, Maud Hietzge und Christoph Wulf, 813–25. Weinheim: Beltz Juventa.

  • Kreis, Annelies, Piroska Zsindely, Liana Pirovino, Jeannette Wick, Astrid Braun, Nina Lutz und Jessica Pehlke-Milde (2024) Transdisziplinäre Entwicklung einer Fortbildung für Praxisausbildner:innen im EdgeLab.

    Zeitschrift für Hochschulentwicklung 19 (2): 111–33.

  • Pirovino, Liana, Nina Lutz, Astrid Braun, Piroska Zsindely, Jeannette Wick, Jessica Pehlke-Milde und Annelies Kreis (2024) Didaktisches Modell Edge-Lab: Lernen in und aus komplexen Anforderungssituationen.

    Die Hochschullehre 41: 1–15.

  • Wolgast, Anett und Manuela Keller-Schneider (2024) Die Relevanz der schulischen Lern- und Leistungszielorientierungen von Schüler:innen für deren wahrgenommene soziale Beziehungen in ihrer Schulklasse.

    Diskurs Kindheits- und Jugendforschung 19 (3): 395–414.

  • Wolgast, Anett und Manuela Keller-Schneider (2024) Students’ goal orientations and their perceived peer relationships.

    Current Psychology 43 (3): 2486–98.

  • Schuler Braunschweig Patricia und Christa Kappler (Hrsg.) (2023) Tagesschulen im Fokus. Akteur:innen – Kontexte – Perspektiven.

    Bern: Hep-Verlag (im Erscheinen).

  • Leineweber Sabine und Julia Kosinar (2023) Anpassungsleistungen Studierender im Jahrespraktikum an Partnerschulen. Rekonstruktion von Passungsverhältnissen zwischen Studierendentypen und Ausbildungsmilieus.

    In: Kowalski, M., Korte, J., Schröder, J & Wittek, D. (Hrsg.). Nedos, Band 2, im Erscheinen.

  • Marusic-Würscher Claudia (2023) Handlungsorientierungen von Lehrpersonen im Umgang mit Unterrichtsstörungen – Eine Studie mit Lehrpersonen aus Schulen mit und ohne personalisierte Lernkonzepte.

    Wiesbaden: Springer VS.

  • Keller-Schneider, Manuela, Katharina Kunze, Christian Reinjes und Tobias Leonhard (2023) Studien zu Professionsforschung und Lehrer:innenbildung.

    Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

  • Hinzke, Jan-Hendrik und Manuela Keller-Schneider (2023) Professionalität und Professionalisierung von Lehrpersonen: Perspektiven, theoretische Rahmungen und empirische Zugänge.

    Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

  • Wittek, Doris und Manuela Keller-Schneider (2023) Als Lehrperson in den Beruf einsteigen. Herausforderungen annehmen, Lösungen finden.

    Stuttgart: Kohlhammer.

  • Breitenmoser, Petra und Keller-Schneider, Manuela (2023) «Ich möchte mir nicht die Finger daran verbrennen». Angehende Lehrpersonen der Primarstufe und die Herausforderung Klimawandel zu unterrichten.

    Progress in Science Education (PRISE), 7 (1), 6–25.

  • Keller-Schneider, Manuela (2023) Berufseinstieg in der Schweiz: Herausforderungen und institutionelle Angebote.

    Zeitschrift Erziehung & Unterricht 7–8: 596–604.

  • Keller-Schneider, Manuela (2023) Die Bedeutung von Berufsanforderungen und ihrer Bearbeitung für die Zufriedenheit im Lehrer*innenberuf.

    Empirische Pädagogik 37 (2): 145–71.

  • Keller-Schneider, Manuela (2023) Lehrpersonen im Berufseinstieg begleiten – ihre Berufsfähigkeit anerkennen.

    In: Themenheft «Ressourcen in der Schule», Schule leiten, Heft 31(6), 17–19.

  • Keller-Schneider, Manuela (2023) «Was mache ich, wenn…?» Ängste als Lehrer:in erkennen und überwinden.

    Grundschule 342: 14–17.

  • Keller-Schneider, Manuela, Irina Kahre, Sabine Weiss und Ewald Kiel (2023) Berufswahlmotive von ostasiatischen, schweizerischen und deutschen Lehramtsstudierenden im Vergleich.

    Journal für LehrerInnenbildung 23 (4): 24–39.

  • Keller-Schneider, Manuela, Smirna Malkoc und Silke Luttenberger (2023) Wahrgenommene Berufsanforderungen von Berufseinsteigenden in der Induktionsphase.

    Zeitschrift Erziehung & Unterricht 7–8: 513–22.

  • Keller-Schneider, Manuela und Anita Sandmeier (2023) Positive Beanspruchungsfolgen im Lehrer*innenberuf.

    Empirische Pädagogik 37 (2): 121–27.

  • Keller-Schneider, Manuela und Salome Schneider Boye (2023) Lehrpersonenmangel – Fakten, Mythen, Leerstellen.

    Beiträge zur Lehrer:innenbildung 41 (3): 355–68.

  • Kreis, Annelies, Marco Galle, Michael Hürlimann, Liana Pirovino und Jennifer Shepherd (2023) Praxiszentren – berufspraktische Lehrpersonenbildung im kooperativen Raum zwischen Schulfeld und Hochschule.

    Beiträge zur Lehrerinnen- und Lehrerbildung 41 (1): 104–23.

  • Wolgast, Anett und Manuela Keller-Schneider (2023) Students’ goal orientations and their perceived peer relationships.

    Current Psychology 44: 1–13.

  • Brosziewski, Achim und Sibylle Künzli (2023) Das Konzept der kommunikativen Form.

    In: Frühe Sprachbildung in pädagogischen Einrichtungen. Am Beispiel mehrsprachiger Kinder in Deutschschweizer Spielgruppen, hrsg. von Dieter Isler, 38–52. Weinheim/Basel: Juventa.

  • Bieri, Buschor Christine, Zippora Bührer, Andrea Keck, Simone Berweger & Christine Wolfgramm (2023) Does Online Coaching Support Training Transfer? Perceptions of Early-Career Teachers’ Implementation of Self-Regulation Strategies in the Context of a Professional Development Programme.

    In: Chye, S. Y. L. & Chua, B. L. (Eds.), Pedagogy and Psychology in Digital Education. Singapore: Springer Nature, 73–90.

  • Forrer Kasteel, Esther und Patricia Schuler Braunschweig (2023) Wenn es an Tagesschulen knistert – ein Qualitätsmodell zu resonanten Tagesschulen.

    In: Tagesschulen im Fokus. Akteurinnen – Kontexte – Perspektiven*, hrsg. v. Patricia Schuler Braunschweig und Christa Kappler, 156–182. Bern: hep Verlag.

  • Hauser, Stefan und Vera Mundwiler (2023) Good practice als Ergebnis partizipativer Unterrichtsforschung. Wie Praxis und Forschung von einer Zusammenarbeit profitieren können.

    In: Good Practice in der institutionellen Kommunikation. Von der Deskription zur Bewertung in der Angewandten Gesprächsforschung, hrsg. v. Sylvia Bendel Larcher und Ina Pick, 123–47. Berlin: de Gruyter.

  • Hinzke, Jan-Hendrik und Manuela Keller-Schneider (2023) Zur Pluralität des Diskurses um Professionalisierung und Professionalität im Kontext des Lehrer:innenberufs.

    In: Professionalität und Professionalisierung von Lehrpersonen, hrsg. v. Jan-Hendrik Hinzke und Manuela Keller-Schneider, 9–23. Bad Heilbrunn: Klinkhardt-Verlag.

  • Kappler, Christa und Patricia Schuler Braunschweig (2023) Zwischen Entlastung und Kontrollverlust – was bedeutet der Wegfall der Hausaufgaben für das Verhältnis zwischen Elternhaus und Schule?

    In: Tagesschulen im Fokus. Akteurinnen – Kontexte – Perspektiven*, hrsg. v. Patricia Schuler Braunschweig und Christa Kappler, 111–28. Bern: hep Verlag.

  • Keller-Schneider, Manuela und Roger Keller (2023) Professionalisierung und Schulentwicklung – Die Bedeutung der Schulleitung für die Stärkung von individuellen und kollektiven Ressourcen.

    In: Professionalität und Professionalisierung von Lehrpersonen, hrsg. v. Jan-Hendrik Hinzke und Manuela Keller-Schneider, 197–219. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

  • Keller-Schneider, Manuela (2023) Berufseinstieg, Berufsbiografien und Berufskarriere von Lehrerinnen und Lehrern.

    In: Mentoring als Möglichkeitsraum. Professionalisierung und Qualifizierung von Lehrpersonen. Wahrnehmen, wie wir gestalten, hrsg. v. Johannes Dammer, Christian Wiesner und Elisabeth Windl, 277–98. Innsbruck: Studien Verlag.

  • Keller-Schneider, Manuela (2023) Rollengestaltung im Mentoring der Berufseinführung in der Schweiz.

    In E. Windl, J.  Dammerer & C. Wiesner (Hrsg.). Mentoring im pädagogischen Kontext (S. 243-267). Innsbruck: Studien Verlag.  

  • Keller-Schneider, Manuela (2023) Typen von Lehr-Lern-Settings in Unterrichtsvorbereitungen von Studierenden und ihre fachspezifischen Anteile.

    In: Jahrbuch für Allgemeine Didaktik 22/23, hrsg. v. Stephan Wernke und Klaus Zierer, 59–82. Baltmannsweiler: Schneider Verlag.

  • Košinár, Julia (2023) Der Studierendenhabitus: Theoretische Skizzierungen unter Beizug empirischer Befunde.

    In: Dokumentarische Professionalisierungsforschung im Kontext des Lehramtsstudiums, hrsg. v. Jörg Korte, Marlene Kowalski, Jana Schröder und Doris Wittek, 27–57. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

  • Košinár, Julia (2023) Schulische und ausserschulische Praktikumsbegleitung – Rollen und Anforderungen von Mentor:innen und von Begleitpersonen im Berufsfeldpraktikum.

    In: Das Berufsfeldpraktikum. Potenziale und Herausforderungen für die Professionalisierung angehender Lehrkräfte, hrsg. v. Jan-Hendrik Hinzke und Manuela Keller-Schneider, 47–66. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

  • Košinár, Julia und Anna Laros (2023) Die Praxislehrperson. Inhaltliche und methodologische Überlegungen bei der Rekonstruktion eines Ausbilder:inhabitus am längsschnittlichen Fallbeispiel.

    In: Professionalität und Professionalisierung von Lehrpersonen, hrsg. v. Jan-Hendrik Hinzke und Manuela Keller-Schneider, 153–76. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

  • Künzli, Sibylle (2023) Kreisaktivitäten als kommunikative Formen der Spielgruppe.

    In: Frühe Sprachbildung in pädagogischen Einrichtungen. Am Beispiel mehrsprachiger Kinder in Deutschschweizer Spielgruppen, hrsg. v. Dieter Isler, 70–97. Weinheim/Basel: Juventa.

  • Künzli, Sibylle und Dieter Isler (2024) Das gesellschaftliche Feld der Spielgruppen in der Deutschschweiz.

    In: Frühe Sprachbildung in pädagogischen Einrichtungen. Am Beispiel mehrsprachiger Kinder in Deutschschweizer Spielgruppen, hrsg. v. Dieter Isler, 13–29. Weinheim/Basel: Juventa.

  • Leineweber, Sabine und Julia Košinár (2023) Passungsverhältnisse zwischen Studierendenhabitus und Ausbildungsmilieus im Jahrespraktikum an Partnerschulen.

    In: Dokumentarische Professionalisierungsforschung im Kontext des Lehramtsstudiums. Reihe Dokumentarische Schulforschung, Band 2, hrsg. v. Marlene Kowalski, Doris Wittek, Joana Kahlau, Jörg Korte und Jana Schröder, 147–71. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

  • Leineweber, Sabine und Julia Košinár (2023) Von der Bedeutung biografischer Erfahrungen und der Phasenspezifik beim Studieneintritt: Eine Rekonstruktion von Studierendentypen.

    In: Professionalisierung in der Studieneingangsphase der Lehrer:innenbildung, hrsg. v. Marlene Kowalski, Anca Leuthold-Wergin, Melanie Fabel-Lamla, Peter Frei und Bettina Uhlig, 184–206. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

  • Leonhard, Tobias (2023) Auch ohne Studium? Lehrer:in-Werden als Subjektivierungsgeschehen.

    In: Professionalität und Professionalisierung von Lehrpersonen. Perspektiven, theoretische Rahmungen und empirische Zugänge, hrsg. v. Jan-Hendrik Hinzke und Manuela Keller-Schneider, 94–112. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

  • Schuler Braunschweig, Patricia (2023) Wo Kinder sich in Tagesschulen wohl fühlen.

    In: Tagesschulen im Fokus. Akteurinnen – Kontexte – Perspektiven*, hrsg. v. Patricia Schuler Braunschweig und Christa Kappler, 21–33. Bern: hep Verlag.

  • Schuler Braunschweig, Patricia und Christa Kappler (2023) Die Mittagszeit in Tagesschulen.

    In: Tagesschulen im Fokus. Akteurinnen – Kontexte – Perspektiven*, hrsg. v. Patricia Schuler Braunschweig und Christa Kappler, 75–92. Bern: hep Verlag.

  • Schuler Braunschweig, Patricia und Ursula Rellstab (2023) Tagesschulen – was sie sind und was dort gemacht wird.

    In: Tagesschulen im Fokus. Akteurinnen – Kontexte – Perspektiven*, hrsg. v. Patricia Schuler Braunschweig und Christa Kappler, 9–20. Bern: hep Verlag.

  • Marty, Stefan (2023) Aufbau formativer Beurteilungskompetenz bei angehenden Lehrpersonen – Wirkungen eines Lehr-Lernangebots zu lernförderlichem Feedback.

    Dissertation. Universität Zürich.

  • Kappler Christa (2022) Gender in Childhood in Switzerland.

    In: «Bloomsbury Education and Childhood Studies» (im Erscheinen). 

  • Košinár Julia (2022) Phasenspezifische Orientierungen von angehenden Primarlehrpersonen im Studienverlauf – Befunde einer dokumentarischen Längsschnittstudie.

    In: BzL, 40 (2), S. 268–285.

  • Košinár, Julia und Anna Laros (2022) The genesis of the teacher habitus – a longitudinal study with Swiss primary teacher students.

    In: Z f Bildungsforsch 12, 255–274.

  • Baer Matthias, Mirjam Kocher, Anna Locher und Christine Villiger (2021) (Ko-)konstruktivistisch, kompetenzorientiert und adaptiv unterrichten lernen.

    In: J. Elen & M. Prenzel (Hrsg.), Effectiveness of instrucional interventions in higher education, Zeitschrift für Hochschulentwicklung, 16 (1), 137–164.

  • Kappler Christa (2021) Gleiche Bildungsangebote, unterschiedliche Auswahlkriterien – zur Bedeutung von Geschlecht bei der Berufswahl «Lehrer*in».

    In: Burren, Susanne & Larcher, Sabina (Hrsg.), Geschlecht, Bildung, Profession: Ungleichheiten im pädagogischen Berufsfeld, S. 173–189. Leverkusen-Opladen: Verlag Barbara Budrich.

  • Keck Frei Andrea, Mirjam Kocher und Christine Bieri Buschor (2021) Second-career teachers’ workplace learning and learning at university.

    In: Journal of Workplace Learning, 33 (5), 348–360.

  • Košinár Julia (2021) Das Lehrerhabituskonzept als gehaltvolle Theorie für die Bestimmung spezifischer Phänomene in den Berufspraktischen Studien.

    In: T. Leonhard, P. Herzmann & J. Košinár (Hrsg.). «Grau, theurer Freund ist alle Theorie»? Theorie und Erkenntniswege Schul- und Berufspraktischer Studien (S. 91–108). Münster. Waxmann.

  • Knoblauch Hubert, Esther Wiesner, Dieter Isler und Sibylle Künzli (2021) Wissen Lernen – Kommunikatives Wissen am Beispiel einer vorschulischen Bildungseinrichtung.

    In: A. Kraus, J. Budde, M. Hietzge, Ch. Wulf (Hrsg.),  Handbuch Schweigendes Wissen. Erziehung, Bildung, Sozialisation und Lernen. (2. Aufl.). Weinheim/Basel: Juventa, S. 760-772. 

  • Zellweger Franziska und Mirjam Kocher (2021) Das Engagement von Lehramtsstudierenden im Distance Learning im Frühling 2020.

    In: MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung, 40, 367–391.

Košinár Julia und Anna Laros (2020) Orientierungsrahmen im Wandel? Berufsbiographische Verläufe zwischen Studium und Berufseinstieg.

In: I. v. Ackeren, H. Bremer, F. Kessl, H.-C. Koller, N. Pfaff, C. Rotter, D. Klein & U. Salaschek (Eds.): Bewegungen. Beiträge zum 26. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (pp. 255–268). Opladen: Barbara Budrich.

  • Kocher Mirjam, Andrea Keck Frei, Christine Bieri Buscher und Ramona Hürlimann (2019) Passion für den Lehrberuf, Commitment und Kompetenzentwicklung: Absichten zum Verbleib im Lehrberuf von quereinsteigenden Lehrpersonen.

    In: N. Safi, C. Bauer & M. Kocher (Hrsg.), Lehrberuf: Vorbereitung, Berufseinstieg, Perspektiven. Beiträge aus der Professionsforschung. (151–166). Bern: hep. 

  • Künzli Kläger Sibylle und Regina Scherrer Käslin (2019) Wegschleuder oder Steinschleuder? (Un-)Verständnis in Kommunikationsformen des Kindergartens.

    In: A. Sieber Egger, G. Unterweger, M. Jäger, M. Kuhn, J. Hangartner Hrsg.), Kindheit(en) in formalen, nonformalen und informellen Bildungskontexten. Ethnografische Beiträge aus der Schweiz. (Kinder, Kindheiten und Kindheitsforschung 20). Wiesbaden: Springer VS, S. 3–26.

  • Safi Netkey, Catherine Bauer und Mirjam Kocher (Hrsg.) (2019) Lehrberuf: Vorbereitung, Berufseinstieg, Perspektiven.

    Bern: Hep.

  • Schuler Braunschweig Patricia, Chistia Kappler und Emanuela Chiapparini (2019) No More Homework? Negotiations of Parental Engagement in All-Day Schools.

    In: International Journal about Parents in Education, 11(1), 46–54. 

Promotionsarbeiten

Promotionsarbeit von: Tamina Kappeler

Thema: Das Dissertationsprojekt rekonstruiert Ausbildungsorientierungen in Interaktionen zwischen Praxislehrpersonen und angehenden Lehrpersonen der schweizerischen und australischen Lehrer:innenbildung sowie die Art und Weise, wie diese Orientierungen mit den von den Akteur:innen wahrgenommenen Organisationsnormen relationiert werden.

Finanzierung: Schweizerischer Nationalfonds (SNF) 

Betreuer:innen: Julia Kosinar (PHZH) und Till-Sebastian Idel (Universität Oldenburg)

Projektname: Habitus im sozialen Feld des Kindergartens (der Deutschschweiz) – eine qualitative Untersuchung zum Verhältnis von Klassenhabitus und Berufshabitus von Kindergartenlehrpersonen (Arbeitstitel) 

Promotionsarbeit von: Sibylle Künzli Kläger          

Thema: Das Dissertationsprojekt fokussiert das alltägliche Handeln im Bildungsort «Kindergarten» der Deutschschweiz und rekonstruiert sowohl den Klassenhabitus wie auch den beruflichen Habitus von Kindergartenlehrpersonen. 

Betreuer:in: Helmut Bremer (Universität Duisburg-Essen), Katharina Maag -Merki, (Universität Zürich) 

Promotionsarbeit von: Simone Meili   

Thema: Im Rahmen dieses Dissertationsprojekts wird das Zusammenspiel von institutionellen Gegebenheiten und schul-, ausbildungs- sowie berufsbiographischen Erfahrungen, die aus Sicht von langjährigen Lehrpersonen Bildungsprozesse ermöglichen beziehungsweise verhindern, untersucht.

Finanzierung: Schweizerischer Nationalfonds (SNF)

Betreuer:in: Julia Kosinar (PHZH), Till-Sebastian Idel (Universität Oldenburg) 

Kooperationen

Gender:rollen

Das Zentrum unterstützt die Plattform, die sich für eine Kindheit ohne Geschlechterbarrieren einsetzt und von der Stiftung Mercator Schweiz organisiert wird. Drei Zusammenkünfte stellen die Weichen für eine handlungsstarke Community of Practice. Begleitende Salons bieten Platz für die Entwicklung konkreter Projekte.

gender-rollen.ch

Für die Umsetzung von Projekten steht ein Förderfonds zur Verfügung.

Netzwerk des Interdisziplinären Zentrum für empirische Lehrer:innen- und Unterrichtsforschung (IZeF) der Universität zu Köln

Ziel dieses Netzwerkes ist die Förderung der Vernetzung von Wissenschaftler:innen und die Anregung neuer sowie die Vertiefung bestehender Kooperationen. Das Netzwerk IZeF fördert die Zusammenarbeit der beteiligten Forschungs- und Lehrgebiete der Bildungsforschung an der Universität zu Köln und darüber hinaus.

Bilaterales Forschungskolloquium zur Lehrer:innen­professionalisierung

Seit 2015 finden in gemeinsamer Verantwortung und Koordination jährlich ein bis zwei Kolloquien zwischen wissenschaftlichen Mitarbeitenden, Doktorierenden des Fachbereichs Erziehungswissenschaften der Universität Hamburg (Prof. Dr. Angelika Paseka, Prof. Dr. Dagmar Killus) und dem Forschungsteam von Prof. Dr. Julia Košinár. Die Treffen finden unter einem Schwerpunktthema (theoretisch oder methodisch statt und werden von eingeladenen Expert:innen unterstützt.

Internationale Forschungswerkstatt Professionali­sierungsforschung mit der Dokumentarischen Methode

Seit 2014 findet die Forschungswerkstatt im Netzwerk von Professionsforscher:innen verschiedener Schweizer Hochschulen statt (zum Beispiel PHZH, PHFHNW, PH St. Gallen, HFH, UZH), an der unregelmässig auch Forscher:innen deutscher Universitäten teilnehmen. In der Forschungswerkstatt werden aktuelle Daten (Interviews, Videos, Fotogramme, Gruppendiskussionen) aus Forschungsprojekten der Teilnehmenden gemeinsam interpretiert und damit kommunikativ validiert.

Internationales Doktoranden-Kolloquium (Kooperation der PHZH und Uni Oldenburg)

Das internationale Doktorandenkolloquium findet zweimal jährlich statt und ermöglicht den Doktorand:innen von Prof. Dr. Till-Sebastian Idel und von Prof. Dr. Julia Košinár ihre Projekte vorzustellen und ihre Anliegen zu besprechen.

Personen

Leitung

Porträtfoto von Prof. Dr. Julia Kosinar

+41 43 305 67 36

Mitarbeitende

  • Porträtfoto von Dr. Anna Carina Locher

    +41 43 305 50 46

  • Porträtfoto von Dr. Anna Laros

    +41 43 305 61 95

  • Porträtfoto von Dr. Christa Kappler

    +41 43 305 68 14

  • Porträtfoto von Prof. Dr. Christine Wolfgramm

    +41 43 305 63 59

  • Porträtfoto von Dr. Elias Schmid

    +41 43 305 54 45

  • Porträtfoto von Dr. Mirjam Kocher

    +41 43 305 55 94

  • Porträtfoto von Prof. Dr. Patricia Schuler Braunschweig

    +41 43 305 59 16

  • Porträtfoto von Sibylle Künzli Kläger

    +41 43 305 50 63

  • Porträtfoto von Prof. Dr. Simone Berweger

    +41 43 305 54 38

Kontakt

Porträtfoto von Prof. Dr. Julia Kosinar

+41 43 305 67 36