Bootcamp Design Thinking: Wie eine agile Methode in der Hochschuldidaktik eingesetzt werden kann
NEU: Blogbeitrag von den Dozierenden «Design Thinking – Denkhaltung erweitert den Horizont»
Mit Design Thinking finden wir Lösungen, die überzeugend sind. Dabei handelt es sich um einen strukturierten und kompakten Ansatz zur Entwicklung von (Bildungs-) Produkten und Prozessen mit besonderem Fokus auf die Nutzer*innen bzw. Kund*innensicht.
Bei diesem strukturierten Prozess werden anwenderfokussierte Lösungen erarbeitet.
Das Potenzial ist immens, die Möglichkeiten vielfältig. Wie kann Design Thinking zur Planung in der Hochschuldidaktik angewendet werden? Was für Chancen bieten sich? Und welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es? Im Bootcamp Design Thinking werden diese und weitere Fragen bearbeitet.
Einsatzmöglichkeiten:
- Bedarfsklärung in der Bildungsplanung
- Für schnelle Entwicklungen von einzelnen Bildungsprodukten
- Produktinnovationen
- Gestaltung von Prozessen und Konzepten
- Ergänzend zu bestehenden Prozessen
Inhalt dieser Seite
Steckbrief
- Datum
- 7. Mai – 18. Juni 2020
- Ort
- Campus PH Zürich
- Zielgruppe
- Dozierende, Führungspersonen
- Kosten
- 600 CHF
- Anlass-Nr.
- HSD DET.2020.01
Zielgruppe
Der Kurs richtet sich an Dozierende und wissenschaftliche Mitarbeitende an Hochschulen (Fachhochschulen, Universitäten und Pädagogische Hochschulen) und Weiterbildungsorganisationen. Gerne begrüssen wir auch Lehrpersonen und Schulleitungen von Berufsschulen, Gymnasiallehrpersonen und weitere Interessierte.
Arbeitsweise
Die Teilnehmer/innen arbeiten in Gruppen, um das Gelernte fortlaufend zu vertiefen und erste Erfahrungen zu sammeln.
Am ersten Kurstag lernen die Teilnehmer/innen den „Ansatz Design Thinking“ kennen und werden in Gruppen-Settings Fragestellungen bearbeiten. Unterschiedliche Phasen von Design Thinking werden eingeführt und direkt von den Teilnehmenden ausprobiert. So werden wir uns an innovative und kreative Lösungsmöglichkeiten herantasten.
In Vorbereitung für den zweiten Kurstag werden alle mit dem Format Design Thinking an einer eigenen Problemstellung arbeiten. Den zweiten Kurstag nutzen wir für einen intensiven Austausch zu den so gesammelten Erfahrungen.
Kursziele
Nach dem Bootcamp sind die Teilnehmenden mit den Grundlagen von Design Thinking vertraut und können Bausteine davon bereits in ihrer täglichen Arbeit anwenden.
Kursinhalte
Der Kurs wechselt zwischen Theorie und Praxis ab. Es werden reale Aufgabenstellungen bearbeitet. Der Bezug zur eigenen Tätigkeit wird hergestellt.
Kursleitung
Thomas Etter ist Partner bei Innoveto by Crowdinnovation AG, welche sich auf die frühe Innovationsphase von Projekten spezialisiert hat. Er studierte an der Fachhochschule Nordwestschweiz Industrial Design und rundete sein Profil mit einem MAS in Marketing und Betriebswirtschaft an der Uni Basel ab.
Nora Dainton ist Dozentin am Institut Industrial Design, FHNW HGK und als freiberufliche Dozentin in der Privatwirtschaft tätig. Sie verfügt über einen eidgenössischen Fachausweis als Erwachsenenbildnerin und einen Master of Arts in Design.
Besonderes
Für die Teilnahme am Kurs braucht es keinerlei Vorkenntnisse über Design Thinking.
ECTS-Variante
Es ist möglich, für die Teilnahme am Kurs 1.5 ECTS-Punkte zu erwerben. Zu diesem Zweck ist ein schriftlicher Leistungsnachweis zu absolvieren, für den Sie ein gesondertes Feedback erhalten. Gegenüber dem regulären Kurspreis ist dadurch ein Aufpreis von CHF 600 nötig (Total CHF 1200). Wenn Sie diese Variante wählen möchten, teilen Sie dies bitte per Mail an kursadmin-zhe@phzh.ch mit, damit wir die Rechnungsstellung entsprechend anpassen können.
Lektionen
| Datum/Zeit | Raum | Dozent:in |
|---|---|---|
| Donnerstag, 7. Mai 2020, 9–17 Uhr | Nora Dainton, Thomas Etter | |
| Donnerstag, 18. Juni 2020, 9–12.30 Uhr | Nora Dainton, Thomas Etter |