UNM-Tagung/Barcamp
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Gestartet 1998 als Tagung für Pioniere des Unterrichtens mit «neuen Medien», ist die UNM-Tagung über die Jahre zu einem Fixpunkt für Lehrpersonen geworden, die sich für einen konkreten, praxiserprobten Einsatz von digitalen Medien und Informatik im Unterricht interessieren. Die Teilnehmenden können jeweils aus einer Vielzahl von praxisbezogenen Workshops auswählen und so praxisrelevante Dinge selbst ausprobieren und direkte Erfahrungen damit sammeln.
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2025: Alles digital?!
Samstag, 25. Oktober 2025
Wie können digitale Medien verantwortungsvoll und lernförderlich eingesetzt werden? Und wann macht analog mehr Sinn? Die UNM-Tagung 2025 warf Fragen auf und skizzierte Lösungsansätze.
Barbara Kohlstock, Prorektorin Weiterbildung und Dienstleistungen, eröffnete die Tagung mit persönlichen Gedanken zu den Chancen und Herausforderungen des digitalen Wandels. Der Schweizer Komiker «Karpi» (Patrick Karpiczenko) warf mit seiner Keynote einen humoristisch reflektierenden Blick auf künstliche Intelligenz im (Schul-)Alltag.
17 verschiedene Workshops boten praxisnahe Einblicke. Es wurde diskutiert, erprobt, weiterentwickelt und ausprobiert. Vom KI-Einsatz im Unterricht über didaktische Designs für hybride Lernumgebungen bis zu Fragen der Schulentwicklung gab es vielfältige Anregungen und Praxisaustausch. Das abschliessende Prompt-Battle sorgte trotz technischer Stolpersteine für einen lebendigen und unterhaltsamen Abschluss.
Ein grosses Dankeschön an alle Teilnehmenden und Mitwirkenden, die den Tag mitgestaltet und durch ihren Austausch bereichert haben.
2024: Barcamp – Digital gestaltet: Inspirationen von und für Lehrpersonen, PICTS und Schulleitungen
Rückblick auf das erste UNM-Barcamp mit vielen neuen Eindrücken: Statt klassischer Vorträge gab es kollaboratives Lernen. Die Teilnehmenden gestalteten den Anlass in interaktiven Workshops weitgehend selbstständig und brachten eigene Erfahrungen oder Projekten ein. Insgesamt rund 70 Personen nahmen an dem traditionsgemäss Ende Oktober stattfindenden Anlass teil.
2023: Lernräume: vernetzt – offen – agil
Samstag, 28. Oktober 2023
Im Zentrum der diesjährigen UNM-Tagung standen Räume und Orte von Schule und Lernen. Zum Einstieg haben sich die Teilnehmenden in einer interaktiven und dezentralen Aktivität zu ihrem Lieblingsort und zu ihren Wünschen an die Schulen geäussert. Die Stimmen von Schüler:innen ergänzten das Bild von bevorzugten Lern- und Arbeitsräumen.
In seiner Keynote «Utopien neuer Lernorte – Lernen braucht Orte! Braucht Lernen Orte?» hat Richard Heinen neue und erweiterte Ideen für Schulen und Lernorte vorgestellt. Er hat anschaulich gezeigt, wie wir über traditionelle Schulregeln, wie Klassenzimmer und Stundenpläne hinausdenken können, wenn es um Bildung in der digitalen Welt geht. Dabei stützte sich Richard Heinen auf die fünf von Virgina Satir beschriebenen Freiheiten, die es jedem Menschen ermöglichen, sein Leben positiv zu gestalten und in Erfüllung und Zufriedenheit zu leben. Mittels dieser Freiheiten zeigte er Möglichkeiten auf, wie Räume, Lehren und Lernen gestaltet werden können, um Schülerinnen und Schüler vielfältige Lernerfahrungen zu ermöglichen.
Am Vormittag und am Nachmittag standen verschiedene Workshops zur Auswahl, die praxisnahe Umsetzungsmöglichkeiten auf der Unterrichtsebene thematisierten.
Begleitet wurde die Tagung von Jonas Räber, Cartoonist. Er beobachtete aufmerksam, hielt seine Eindrücke pointiert und mit einem Augenzwinkern zeichnerisch fest und regte damit zum Weiterdenken an.
2022: Vom Unterrichten mit neuen Medien zum digitalen Wandel
Samstag, 30. Oktober 2022
Bildungsfachleute lernen von und miteinander über den konkreten, praxiserprobten Einsatz von digitalen Medien und Informatik im Unterricht – das war wiederum das Anliegen der 20. UNM-Tagung. Der Anlass machte einmal mehr deutlich: inzwischen geht es um viel mehr als um neue oder digitale Medien.
So plädierte Hauptreferentin Margrit Stamm in ihrem Referat «Pädagogik und das Digitalisierungsbad» für einen pädagogischen Wandel, der über den technischen Wandel hinausgeht. Sie bezog sich auf Erkenntnisse aus dem Fernlernen und unterstrich die Bedeutung der überfachlichen Kompetenzen.