PICTS Wahlpflichtmodul «Game Design»: Vertiefung in Informatik und Medienproduktion, Zürich
Der Fokus liegt auf der Entwicklung eines eigenen Games mit professionellen Tools. Dabei werden vertiefte Informatik- und Medienkenntnisse sowie agile Methoden und Kooperationen, wie sie in der Informatikbranche üblich sind, vermittelt.
Inhalt dieser Seite
Steckbrief
- Datum
- 13. Januar – 16. Juni 2027
- Ort
- Campus PH Zürich; Leutschentower PH Zürich; extern
- Zielgruppe
- Lehrpersonen Sekundarstufe II, Lehrpersonen Zyklus 1, Lehrpersonen Zyklus 2, Lehrpersonen Zyklus 3
- ECTS-Punkte (CP)
- 3 CP
- Kosten
- 2250 CHF
- Anlass-Nr.
- WM PWG.2027.01
- Kalendereintrag
- Zum Kalender hinzufügen
Ziele
Die Teilnehmenden
- kennen den kompletten Prozess der Spielentwicklung und dazu passende, professionelle Werkzeuge in den Bereichen Programmierung, Bild- und Tongestaltung,
- können ein eigenes Game in einem vereinfachten Prozess entwickeln und ihre Erfahrungen damit auf ein entsprechendes Projekt in der Volksschule übertragen
- und wissen, wie agile Arbeitsformen gewinnbringend im Prozess der Gameentwicklung eingesetzt werden und wie Sie diese Vorgehensweisen für Projekte an der Schule nutzen können.
Im Wahlmodul verarbeiten die Teilnehmenden die Inhalte zu einem schulhausspezifischen Umsetzungsprojekt. Dokumentation, Präsentation und fachliche Diskussion bilden den Leistungsnachweis.
Zielgruppe
- PICTS (in Ausbildung oder bereits zertifiziert)
- Lehrpersonen Medien und Informatik / informatische Bildung
- Anbietende von Projektwochen und Begabungsförderung Gamedesign
Dieses Modul ist nicht für einzelne PICTS in der Erstausbildung innerhalb des CAS-Lehrgangs geeignet. In solchen Fällen wird stattdessen das Wahlpflichtmodul «Mediengesellschaft» oder «Digital kommunizieren und kooperieren» empfohlen. «Game Design» bietet sich an, wenn an einer Schule mehrere PICTS tätig sind, eine Fachstelle existiert oder der Lehrgang bereits abgeschlossen wurde und das Modul als ergänzende Weiterbildung genutzt werden soll. MI-Lehrpersonen (oder vergleichbare) können unabhängig vom CAS-Lehrgang daran teilnehmen..
Inhalte
Neben der Handhabung anspruchsvoller Werkzeuge zur Programmierung und Medienproduktion geht es dabei auch um Erfahrungen, wie sich neue Arbeitsformen auf die Kreativitätsförderung und Teamarbeit auswirken können und das Entwickeln von Möglichkeiten, wie in der Schule mit, über und von Games gelernt werden kann.
- Grundlagen Game Design (Begriffsklärungen, Motivationsforschung, Spielmechaniken, User Interface/User Experience und weitere), Möglichkeiten und Grenzen von Game Design in der Schule
- Methoden der Kooperation und Kollaboration (agile Schule: Iterationen, Project Board, Pair-Programming, User-Stories, Tasks, Prototypen, Testen), Design Thinking
- Planung und Entwicklung eines eigenen Spiels mit Game Maker Studio 2 im Team
- Gamekultur und Effekte von Games (Medienbildung zum Thema Games)
- Dokumentation des eigenen Lern- und Arbeitsfortschrittes mit Reflexion der Erfahrungen für die Rolle als PICTS
Das Wahlpflichtmodul ist integraler Bestandteil des CAS PICTS, es kann aber auch einzeln besucht werden.
Mit dem Wahlpflichtmodul kann innerhalb des CAS PICTS ein Themenfeld rund um den pädagogischen ICT-Support vertieft sowie ein inhaltlicher Schwerpunkt für die persönliche Arbeit als PICTS gesetzt werden. Unabhängig vom Besuch des CAS und losgelöst von der PICTS-Funktion bieten die Wahlmodule eine aktuelle Weiterbildung für Schulleitungen, Schulsozialarbeitende und M&I- (beziehungsweise IB-) Fachlehrpersonen an.
Arbeitsweise
- Inputreferate, praktisches Ausprobieren
- Einzel- und Gruppenarbeiten (Medienprojekt), Austausch, Reflexion
- Umsetzung eines Praxisbeispiels
- Perspektivenwechsel (didaktischer Doppeldecker) und Online-Begleitung
Dokumente
Hinweise
- Das Modul hat einen Workload von 90 Stunden, wovon 52 Stunden in Präsenzunterricht stattfinden.
- Die Teilnehmenden sind grundsätzlich verpflichtet, vollumfänglich am Präsenzunterricht teilzunehmen. Begründete Absenzen sind der Administration und der Angebotsleitung sofort nach Bekanntwerden schriftlich mitzuteilen. Verpasste Inhalte sind selbstständig nachzuarbeiten. Überschreiten die Absenzen 20 Prozent des Präsenzunterrichts, entscheidet die Angebotsleitung, ob das Modul trotzdem als besucht gilt.
- Über die Durchführung des Moduls wird nach dem Anmeldeschluss entschieden. Melden sich weniger Personen als die vorgesehene Mindestzahl an, behält sich die PH Zürich vor, die Veranstaltung abzusagen.
Kontakt
Lektionen
| Datum/Zeit | Raum | Dozent:in |
|---|---|---|
| Mittwoch, 13. Januar 2027, 8.30–16.30 Uhr | ZOA-G002, ZOA-G004 | Adrian Degonda |
| Donnerstag, 14. Januar 2027, 8.30–16.30 Uhr | ZOA-G002, ZOA-G004 | Adrian Degonda |
| Dienstag, 16. März 2027, 8.30–16.30 Uhr | ZOA-G004 | Adrian Degonda |
| Mittwoch, 17. März 2027, 8.30–16.30 Uhr | ZOA-G004 | Adrian Degonda |
| Freitag, 4. Juni 2027, 8.30–16.30 Uhr | LAA-M021 | Adrian Degonda |
| Samstag, 5. Juni 2027, 8.30–16.30 Uhr | LAA-M021 | Adrian Degonda |
| Mittwoch, 16. Juni 2027, 14–17.30 Uhr | LAA-M021 | Adrian Degonda |