MAthematikTutor zur Hilfestellung bei individuellen Lernvoraussetzungen (MATHiL)
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Inhalt dieser Seite
Steckbrief
- Projektleitung
- Thomas Schmalfeldt (PHZH), Sascha Schneider (UZH)
- Projektteam
- Tobias Berner (PHZH), Corinne Leu (PHZH), Ömer Tugsad Akgül (UZH), Crisina Tulea (UZH), Sanha Lee (UZH)
- Organisationseinheit
- F-BW-BDW (Bildung und Digitaler Wandel)
- Projektphase
- Laufend (1.7.2025 – 30.6.2028)
- Projekttyp
- Forschungs- und Entwicklungsprojekt
- Finanzierung
- Digitalisierungsinitiative
- Beteiligte Institutionen
- Universität Zürich
Beschreibung
Das Projekt MATHiL zielt darauf ab, Schülerinnen und Schüler mit schwachen Mathematikleistungen auf der Sekundarstufe I durch die Entwicklung und Bereitstellung eines intelligenten Tutorensystems (ITS) gezielt zu fördern. Damit adressiert das Projekt die anhaltenden Defizite im Mathematikunterricht, die schon in der Primarstufe beginnen und sich in der Sekundarstufe oft weiter manifestieren und bietet eine innovative Lösung für ein weit verbreitetes Problem.
Mit dem Fokus auf zentrale mathematische Basiskompetenzen – Zahlvorstellungen, das Stellenwertsystem und Grundrechenarten – soll der Tutor oder die Tutorin die Schülerinnen und Schüler nicht nur im Unterricht, sondern auch in der individuellen Lernzeit unterstützen und ihre Lernlücken gezielt schliessen. Durch die Kombination von Instruktionspsychologie, Fachdidaktik und modernster Technologie wird eine personalisierte Lernumgebung geschaffen, die Fehler frühzeitig erkennt und individuell angepasste Hilfestellungen bietet.
Das Projekt ist besonders relevant, da es Schüler:innen mit sozioökonomischen Benachteiligungen adressiert, die im bisherigen Schulsystem oft ohne zusätzliche Unterstützung mangelnde Fähigkeiten nachholen müssen. Die Bereitstellung einer offenen Plattform, auf der Lehrpersonen aktiv an der Weiterentwicklung des Tutors oder der Tutorin teilnehmen können, und die Schaffung umfassender Weiterbildungsangebote für Lehrpersonen zusammen mit zentralen Praxispartnern des Volksschulamts Zürich zeigen, dass das Projekt nachhaltig verankert wird. Durch den iterativen Entwicklungsprozess, bei dem der Tutor oder die Tutorin in der Praxis getestet und kontinuierlich verbessert wird, ist der Erfolg des Projekts ambitioniert, aber realistisch. MATHiL hat das Potenzial, einen bedeutenden Beitrag zur Chancengleichheit im Bildungssystem zu leisten und Mathematikschwächen systematisch und nachhaltig abzuschwächen.