Forschung : SNF fördert vier Forschungsprojekte der PH Zürich
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) unterstützt vier neue Forschungsprojekte der PH Zürich mit Förderzusagen von über 3,1 Millionen Franken.
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) fördert vier neue Forschungsprojekte der PH Zürich mit über 3,1 Millionen Franken.
- Kollaboratives Schreiben im naturwissenschaftlichen Unterricht (KoSNaWi): Verbindung sprachlichen und fachlichen Lernens
Sprachliche Kompetenzen sind essenziell im naturwissenschaftlichen Unterricht, da viele naturwissenschaftliche Tätigkeiten sprachliche Handlungen erfordern. Das Forschungsprojekt «Kollaboratives Schreiben im naturwissenschaftlichen Unterricht (KoSNaWi)» untersucht die Verbindung von sprachlichem und fachlichem Lernen durch kollaboratives Verschriftlichen von mündlich erarbeiteten naturwissenschaftlichen Inhalten. Das interdisziplinäre Forschungsteam unter der Leitung von Johanna Bleiker (PH Zürich, Leading House) und Julia Arnold (PH FHNW) erforscht diese Aspekte ab Februar 2025 während vier Jahren. - Zusammenspiel motorischer und sozial-emotionaler Entwicklung bei Kindern im frühen Schulalter und deren Bedeutung für das Wohlbefinden (MOSAIK)
Christian Herrmann (PH Zürich) und Sonja Perren (PH Thurgau) untersuchen mit ihrem Forschungsteam in der Längsschnittstudie «MOSAIK», wie sich die motorische und sozial-emotionale Kompetenzentwicklung in der Kindheit gegenseitig bedingen und welche Auswirkungen dies auf das Wohlbefinden der Kinder hat. Das vierjährige Forschungsprojekt startet im Januar 2025 und ist in die Zürcher Lernverlaufserhebung (LEAPS) eingebunden. - Equipping Schools: The Role of Finance in Shaping Switzerland’s Educational Media Landscapes, 1950–2010
Das Forschungsprojekt «Equipping Schools: The Role of Finance in Shaping Switzerland’s Educational Media Landscapes, 1950–2010» unter der Leitung von Michael Geiss (PH Zürich) wird vom SNF ebenfalls gefördert. Das Projekt untersucht ab nächstem Frühjahr während einer Laufzeit von vier Jahren die Rolle der Finanzen bei der Entscheidung für oder gegen bestimmte Bildungsmedien aus einer historischen Perspektive. - Trajektorien im Lehrberuf – Subjektivierung in schulischen Anerkennungsordnungen (TriLSA)
Tobias Leonhard, Katharina Lüthi und Salome Schneider Boye (PH Zürich) analysieren im Forschungsprojekt «Trajektorien im Lehrberuf – Subjektivierung in schulischen Anerkennungsordnungen (TriLSA)», wie regulär ausgebildete Absolvent:innen eines Studiums zur Kindergarten-/Unterstufen- beziehungsweise Primarlehrperson in den ersten vier Jahren ihrer beruflichen Tätigkeit reüssieren und ob beziehungsweise wie sich ihr Handeln als Lehrer:innen im Unterricht und im Elternkontakt wandelt oder eher stabilisiert. Das Projekt startet Anfang 2025 und hat eine Laufzeit von vier Jahren.