Lehrpersonenmangel : Zahlreiche Studierende übernehmen Kleinpensen
Die PH Zürich bietet den Studierenden der Abteilung Primarstufe die Möglichkeit, bereits während des Studiums in den Lehrberuf einzusteigen. Sie hilft damit den Lehrpersonenmangel im Kanton Zürich zu reduzieren.
Das Studienmodell «Soforteinstieg» wendet sich an Studierende im letzten Studienjahr. Diese haben zu dem Zeitpunkt bereits zwei Drittel ihrer Ausbildung absolviert und das Quartalspraktikum bestanden. Durch den Soforteinstieg verlängert sich zwar ihre restliche Studiendauer. Individuelle Stundenpläne stellen jedoch sicher, dass die Studierenden trotzdem sämtliche Ausbildungsmodule besuchen können.
Bedingung für einen Soforteinstieg parallel zum Studium ist, dass die Studierenden zwischen 8 und 18 Lektionen an einer Zürcher Volksschule unterrichten. Diese Doppelbelastung ist zwar eine Herausforderung, aber auch eine Chance: Rund 25 Studierende der Primarstufe nehmen diese an und haben sich für einen Soforteinstieg entschieden. Weitere 40 Studierende wechseln nach Abschluss des ersten Studienjahrs (Basisjahr) vom Vollzeit- ins Teilzeitstudium. Dies ermöglicht ihnen, neben dem Studium an ein bis zwei Tagen pro Woche zu unterrichten.
Insgesamt besuchen aktuell fast 150 Personen die Teilzeitstudiengänge der Primarstufe – wodurch den Volksschulen im Kanton Zürich viele Lehrpersonen zur Verfügung stehen, die kleine Pensen übernehmen können. Sie alle unterstützen damit das Schulfeld in Zeiten des Lehrpersonenmangels.