Fremdsprachkompetenzen : Förderpreis für Veronika Cook-Jeltsch
2004 hat der Kanton Zürich ab der zweiten Primarschulklasse Englischunterricht eingeführt. Bislang jedoch fehlen Studien dazu, wie sich diese grundlegende Veränderung im Lehrplan auf das Abschlussniveau und die Fremdsprachenkompetenz der Lernenden an Berufsfachschulen auswirkt. Insbesondere interessiert diese Fragestellung im Bereich Business English.
Veronika Cook-Jeltsch schliesst diese Forschungslücke. Sie forscht an der PH Zürich und ist externe Doktorandin an der Fakultät für Kultur- und Geisteswissenschaften der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. In ihrem Promotionsvorhaben beschäftigt sie sich mit dem Erwerb von berufsorientierten Fremdsprachkompetenzen an berufsbildenden Schulen. Auf der Grundlage einer quantitativen Datenerhebung, kombiniert mit qualitativen Methoden, zeichnet sie die Entwicklung von Lernenden im Englischunterricht an einer kaufmännischen Schule nach und differenziert diese aus.
Förderpreis für Promotionsvorhaben
Das Gleichstellungsbüro der Pädagogischen Hochschule Heidelberg verleiht Veronika Cook-Jeltsch für ihr Promotionsvorhaben nun einen Förderpreis. Michael Prusse, der das Zürcher Forschungsprojekt im Rahmen der Professur für Englischdidaktik initiiert hat und die Doktorandin an der PH Zürich betreut, würdigt das Promotionsvorhaben: «Veronika Cook-Jeltsch leistet neben ihrem Pensum als Berufsschullehrerin und ihren familiären Verpflichtungen einen breit abgestützten Beitrag zum Verständnis des berufsorientierten Englischlernens. Sie berücksichtigt dabei nicht nur die Schule, sondern auch auf den betrieblichen Kontext.»