Leiten und Begleiten:  Gruppendynamische Phänomene gestaltend einbeziehen und Studierende individuell begleiten

Lehren bedeutet, gruppendynamische Prozesse zu erkennen und in der Gestaltung des didaktischen Settings zu berücksichtigen. Dies beinhaltet, Lernprozesse zu begleiten, Studierende zu aktivieren und sie in ihrem individuellen Lernen zu unterstützen.

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Steckbrief

Datum
25.–26. Januar 2027
Ort
Online; Leutschentower PH Zürich
Zielgruppe
Dozierende, Erwachsenenbildende
ECTS-Punkte (CP)
1 CP
Kosten
930 CHF
Anlass-Nr.
ZHE CAS HSD SO 26 M4
Kalendereintrag
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Ziele

Die Teilnehmenden

  • sind in der Lage, flexibel und situationsgerecht zwischen unterschiedlichen Rollen als Lehrende zu wechseln.
  • kennen Grundlagen der Begleitung und deren Grenzen in der Lehre und sind in der Lage, Begleitprozesse zu gestalten.
  • erkennen Störungen und Widerstand und kennen Möglichkeiten, damit umzugehen.
  • können die Heterogenität ihrer Gruppen erkennen und lernförderlich nutzen, sowie Strategien zur Inklusion bedarfsgerecht anwenden.
  • können in Gruppenprozessen situativ passend intervenieren.

Zielgruppe

Das Modul richtet sich gezielt an Dozierende und wissenschaftliche Mitarbeitende an Hochschulen (Fachhochschulen, Universitäten und Pädagogische Hochschulen).

Inhalte

Im Modul «Leiten und Begleiten» stehen die Rollen des Leitens und des Begleitens sowie deren Verhältnis zu den Rollen des Beratens und des Beurteilens im Fokus.

Als Dozent:in gilt es, einerseits zu erkennen, an welche Rolle welche Erwartungen gerichtet sind, und andererseits darüber zu orientieren, was die Studierenden in ihrem Lernprozess erwartet.

Lehren bedeutet heute vermehrt, Lernprozesse zu begleiten, Studierende zu aktivieren und sie in ihrem individuellen Lernen zu unterstützen. Dies erfordert eine stärkere Berücksichtigung der Interessen und Bedürfnisse der Studierenden. In der Rolle des Leitens geht es darum, gruppendynamische Prozesse zu erkennen und in der Gestaltung des didaktischen Settings zu berücksichtigen. Situative passende Interventionen in Gruppenprozessen sowie deren Moderation sind wichtiges methodisches Handwerkszeug, um die Arbeitsfähigkeit in der Gruppe aufrecht zu erhalten.

Im Übergang von der Rolle des Leitens zum Begleiten übergeben Dozierende wiederum ihren Studierenden für eine gewisse Zeit die Verantwortung für die Gestaltung des eigenen Lernens. Hierfür muss die Gruppe in ihrer Heterogenität erkannt werden, um diese für die Gruppe zu nutzen. 

Die folgenden Themen werden vertieft und anhand konkreter Fallbeispiele bearbeitet:

  • Charakteristika der Rollen des Leitens / Begleitens
  • Grundlagen der Gruppendynamik und situativ passende Interventionen
  • Umgang mit Störung und Widerstand
  • Heterogenität und Inklusionsstrategien
  • Begleitkonzepte und fragende Haltung

Arbeitsweise

Das Modul ist im Flipped-Classroom-Setting angelegt. Die Teilnehmenden gehen auf der Basis ihrer Vorbereitungen (Lektüre von Texten, eigenes Fallbeispiel) in den Austausch und die gemeinsame Arbeit.

  • Austausch in Gruppen und im Plenum
  • Impulse
  • Kollegiale Beratung anhand konkreter Fallbeispiele der Teilnehmenden

Hinweise

Die Präsenzzeit des Moduls beträgt zwei Tage, für die Bestätigung von 1 ECTS-Punkt ist zusätzlich ein Leistungsnachweis erforderlich. Der erste Tag findet online, der zweite vor Ort statt.

Kontakt

Lektionen

Datum/Zeit Raum Dozent:in
Montag, 25. Januar 2027, 9–17 Uhr Online, ZOA-G002, ZOA-G003, ZOA-G004 Simone Heller-Andrist
Dienstag, 26. Januar 2027, 9–17 Uhr ZOA-G002, ZOA-G003, ZOA-G004 Simone Heller-Andrist

Leitung

  • Porträtfoto von Dr. Simone Heller-Andrist

    +41 43 305 60 53

  • Carina Zachariah

    Consulting und Entwicklung