Leiten und Begleiten:  Gruppendynamische Phänomene bewusst gestaltend einbeziehen und Studierende individuell begleiten

Lehren bedeutet, gruppendynamische Prozesse zu erkennen und in der Gestaltung des didaktischen Settings zu berücksichtigen. Dies beinhaltet, Lernprozesse zu begleiten, Studierende zu aktivieren und sie in ihrem individuellen Lernen zu unterstützen.

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Steckbrief

Datum
19.–20. August 2026
Ort
Online; Schloss Au
Zielgruppe
Dozierende, Erwachsenenbildende
ECTS-Punkte (CP)
1 CP
Kosten
880 CHF
Anlass-Nr.
ZHE CAS HSD WI 26 M4

Ziele

Die Teilnehmenden

  • sind in der Lage, flexibel und situationsgerecht zwischen unterschiedlichen Rollen als Lehrende zu wechseln.
  • kennen Grundlagen der Begleitung und deren Grenzen in der Lehre und sind in der Lage, Begleitprozesse zu gestalten.
  • erkennen Störungen und Widerstand und kennen Möglichkeiten, damit umzugehen.
  • können die Heterogenität ihrer Gruppen erkennen und lernförderlich nutzen, sowie Strategien zur Inklusion bedarfsgerecht anwenden.
  • verfügen über didaktisches Werkzeug, um Gruppenprozesse zu moderieren.

Zielgruppe

Das Modul richtet sich gezielt an Dozierende und wissenschaftliche Mitarbeitende an Hochschulen (Fachhochschulen, Universitäten und Pädagogische Hochschulen).

Inhalte

Im Modul «Leiten und Begleiten» stehen die Rollen des Leitens und des Begleitens sowie deren Verhältnis zu den Rollen des Beratens und des Beurteilens im Fokus (Rollenkarussell, beziehungsweise Rollenstrauss nach Geri Thomann). Damit werden sowohl Alleinstellungsmerkmale der Rollen sowie deren Überschneidungen relevant. Als Dozent:in gilt es, einerseits zu erkennen, an welche Rolle welche Erwartungen gerichtet sind, und andererseits darüber zu orientieren, was die Studierenden in ihrem Lernprozess erwartet. In der Rolle des Leitens geht es darum, gruppendynamische Prozesse zu erkennen und in der Gestaltung des didaktischen Settings zu berücksichtigen. Hierzu gehört die Moderation von Gruppenprozessen als wichtiges methodisches Handwerkszeug. Begleiten bedeutet, Lernprozesse konzeptuell auszugestalten, Studierende zu aktivieren und sie in ihrem individuellen Lernen zu unterstützen. Dies erfordert, auf die Erwartungen, Interessen und Belange der Studierenden einzugehen. Hierfür muss die Gruppe in ihrer Heterogenität erkannt werden, um diese für die Gruppe zu nutzen, und um alle Mitglieder gleichermassen einzubinden. Die folgenden Themen werden vertieft und anhand konkreter Fallbeispiele bearbeitet:
  • Charakteristika der Rollen des Leitens / Begleitens
  • Grundlagen der Gruppendynamik und Moderation von Gruppenprozessen
  • Umgang mit Störung und Widerstand
  • Heterogenität und Inklusionsstrategien
  • Basiskonzepte der Begleitung und fragende Haltung

Arbeitsweise

  • Inputs
  • Austausch in Gruppen und im Plenum
  • Kollegiale Beratung anhand konkreter Fallbeispiele der Teilnehmenden

Inhalte MN

Die folgenden Themen werden vertieft und anhand konkreter Fallbeispiele bearbeitet:
  • Charakteristika der Rollen des Leitens / Begleitens
  • Grundlagen der Gruppendynamik und Moderation von Gruppenprozessen
  • Umgang mit Störung und Widerstand
  • Heterogenität und Inklusionsstrategien
  • Basiskonzepte der Begleitung und fragende Haltung

Hinweise

Die Präsenzzeit des Moduls beträgt zwei Tage, für die Bestätigung von 1 ECTS-Punkt ist zusätzlich ein Leistungsnachweis erforderlich.

Kontakt

Lektionen

Datum/Zeit Raum Dozent:in
Mittwoch, 19. August 2026, 9–17 Uhr Online Carina Zachariah
Donnerstag, 20. August 2026, 9–17 Uhr Balkonzimmer, Dachzimmer, Trotte 1 und 2 Simone Heller-Andrist, Carina Zachariah

Leitung

  • Carina Zachariah

    Consulting und Entwicklung

  • Porträtfoto von Dr. Simone Heller-Andrist

    +41 43 305 60 53