Bootcamp Design Thinking – Wie eine agile Methode in der Hochschuldidaktik eingesetzt werden kann

Mit Design Thinking finden wir Lösungen, die aus Anwendersicht überzeugend sind. Bei Design Thinking wird bewusst von einem Ansatz gesprochen und nicht von einer Methode. Denn um mit diesem agilen Ansatz geschickt umgehen zu können, benötigt es unterschiedliche Methoden, um zum bestmöglichen Ergebnis zu gelangen. Design Thinking basiert dabei auf den drei gleichwertigen Grundprinzipien von Team, Raum und Prozess.

Das Potenzial ist immens, die Möglichkeiten vielfältig. Durch die Erfolge von Firmen aus dem Silicon Valley interessieren sich auch in Europa immer mehr Menschen, Organisationen und Unternehmen für Design Thinking. Man hört und liest viel über diesen innovativen Ansatz zur Entwicklung von grossartigen Services und Produkten. Doch wie kann Design Thinking in der Hochschuldidaktik angewendet werden? Was für Chancen bieten sich dank dieser Methode? Und welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es? Im Design Thinking Bootcamp werden diese und weitere Fragen beantwortet.

Inhalt dieser Seite

Steckbrief

Datum
Donnerstag, 9. Mai 2019, 9–17 Uhr
Ort
Campus PH Zürich
Zielgruppe
Dozierende, Führungspersonen
Kosten
400 CHF
Anlass-Nr.
HSD DET.2019.01

Zielgruppe

Der Kurs richtet sich gezielt an Dozierende und wissenschaftliche Mitarbeitende an Hochschulen (Fachhochschulen, Universitäten und Pädagogische Hochschulen), und Weiterbildungsorganisationen. Gerne begrüssen wir auch Lehrpersonen und Schulleitungen von Berufsschulen, Gymnasiallehrpersonen und weitere interessierte Personen auch mit wenig Lehrerfahrung.

Inhalte

Der Kurstag wechselt zwischen Theorie und Praxis ab. Es werden reale Aufgabenstellungen bearbeitet, die von den Teilnehmenden vorgängig eingereicht werden. So kann ein möglichst naher Bezug zur Tätigkeit an der Hochschule hergestellt werden.

Arbeitsweise

Unter einem Design Thinking Bootcam verstehen wir einen eintägigen Workshop, der mit einem sehr engem Timeboxing durchstrukturiert ist. Durch dieses Timeboxing wird es möglich, in relativ kurzer Zeit ein Optimum an Resultaten herauszuholen.
Die Teilnehmenden arbeiten in Gruppen, um das Gelernte fortlaufend zu vertiefen. Dabei wird ein besonderes Augenmerk daraufgelegt, dass die einzelnen Gruppen eine gute Durchmischung der Teilnehmenden aus unterschiedlichen Disziplinen aufweisen.
Bitte bringen Sie Ihren eigenen Laptop oder Tablet zum Kurstag mit.

Kursziele

Nach dem Bootcamp sind die Teilnehmenden mit den Grundlagen von Design Thinking vertraut und können Bausteine davon bereits in ihrer täglichen Arbeit anwenden.

Kursleitung

Thomas Etter ist Partner bei Innoveto by Crowdinnovation AG, welche sich auf die frühe Innovationsphase von Projekten spezialisiert hat. Er studierte an der Fachhochschule Nordwestschweiz Industrial Design und rundete sein Profil mit einem MAS in Marketing und Betriebswirtschaft an der Uni Basel ab.

Dieser Kurs wird in Kooperation zwischen Innoveto und dem ZHE durchgeführt. Innoveto verfügt über langjährige Erfahrungen mit Design Thinking und wird den Kurs methodisch leiten. Ergänzt wird die methodische Kompetenz von Innoveto durch ein breites Fachwissen des ZHE im Begleiten von Lernprozessen und aus dem Hochschulkontext allgemein.

Besonderes

Für die Teilnahme am Kurs braucht es keinerlei Vorkenntnisse über Design Thinking.

Mehr zum Thema im Lifelong Learning Blog: Design Thinking: Ein Wegweiser zu innovativem Unterricht

Lektionen

Datum/Zeit Raum Dozent:in
Donnerstag, 9. Mai 2019, 9–17 Uhr LAA-K041 Thomas Etter