Ausstellung: 100 Jahre Leben in der Schweiz

09.12.2016

Sek-I-Studierende präsentieren in einer vielfältigen Ausstellung ihre Arbeiten zu verschiedenen Aspekten des Lebens in der Schweiz zwischen 1890 und 1990.

Wer in diesen Tagen die Kulturräume der PH Zürich betritt, wird in eine andere Zeit versetzt. In einer Ausstellung zeigen dort Bilder, Objekte, Dokumentarfilme und Hörstationen Situationen des Lebens in der Schweiz zwischen 1890 und 1990. An verschiedenen Stationen können Besucherinnen und Besucher in Geschichten eintauchen, welche vom wirtschaftlichen, politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben in der Schweiz erzählen. Dazu gehört das Elend auf dem Platzspitz ebenso wie die rebellischen Achtundsechziger oder die erstaunliche Entwicklung des Skisports.

Die Ausstellung wurde von Sek-I-Studierenden im Rahmen des Moduls «Projekte im Geschichtsunterricht» gestaltet. In Kleingruppen wählten die Studierenden einen historisch bedeutsamen Aspekt eines ihnen zugeteilten Zeitraums zwischen 1890 und 1990 aus. Im Zentrum stand einerseits eine vertiefte inhaltliche Auseinandersetzung mit dem gewählten Thema, andererseits der Anspruch, das Thema für die Ausstellung attraktiv aufzubereiten. «Es ging nicht einfach darum, Fakten zusammenzutragen, sondern Geschichten zu erzählen», sagt Beatrice Bürgler, welche das Modul gemeinsam mit Stefanie Marolf und Jonas Dischl leitet. «So stehen in den nun sichtbaren Projekten konkrete Personen, Gegebenheiten oder Orte im Zentrum.»

Neben den Studierenden und Mitarbeitenden der PH Zürich richtet sich die Ausstellung an alle Besucherinnen und Besucher, die an historischen und gesellschaftspolitischen Fragen interessiert sind. Die Ausstellung ist am Mittwoch, 7. Dezember, zwischen 16 und 18 Uhr, am Donnerstag, 8. Dezember, Freitag, 9. Dezember, Montag, 12. Dezember und Dienstag 13. Dezember zwischen 10 und 14 Uhr sowie zwischen 16 und 18 Uhr geöffnet. Sie befindet sich in den Kulturräumen beim Eingang des Gebäudes LAC.