Projekte des Zentrums Inklusion und Gesundheit in der Schule

IFCH – Integrative Förderung in der Schweiz

Katalog von Interventionen der Sonderpädagogik und der Gesundheitsförderung im Schulfeld (KISGS)

Interdisziplinäre Schülerinnen- und Schülerdokumentation ISD

S-Tool in Schulen

SIS – Stärkung der Integrationskraft der Stadtzürcher Schulen

Gesundheit für alle – gesundheitliche Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen im Kanton Zürich

Die gesundheitliche Chancengleichheit ist ein prioritäres Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Kinder und Jugendliche in verschiedenen sozialen Lagen haben unterschiedliche Möglichkeiten gesund aufzuwachsen. Das individuelle Gesundheitsverhalten ist auch von den Lebensverhältnissen abhängig: Für Familien mit einem knappen Budget, belasteten Wohnverhältnissen oder unsicheren Arbeitsbedingungen ist es schwieriger als für andere Familien, einen gesundheitsförderlichen Lebensstil zu verwirklichen.

Ziel des Gesamtprojekts ist zu klären, welches Wissen und welche Erfahrungen im Kanton Zürich in Bezug auf die gesundheitliche Chancengleichheit bei Kindern und Jugendlichen vorhanden sind. Zudem soll beantwortet werden, wie die Gesundheitsförderung in der Schule ausgerichtet sein muss, damit sie wirksam zum gesunden Aufwachsen aller Kinder beitragen kann.

Im Rahmen des Gesamtprojekts führte das Zentrum «Inklusion und Gesundheit in der Schule» eine Literaturanalyse zur Datenlage sowie zu Forschungsergebnissen in Bezug auf die gesundheitliche Ungleichheit bei Kindern und Jugendlichen im Kanton Zürich durch.

Projektflyer

Literaturanalyse «Datenlage und Forschungsergebnisse»

TAVOLATA: Entwicklung eines Modellprojekts für Lebensqualität und Gesundheit durch soziale Vernetzung

TAVOLATA bringt Menschen zusammen. In lokalen Tischgemeinschaften kochen und essen ältere Menschen miteinander und pflegen den persönlichen Kontakt. Der regelmässige Austausch mit andern Menschen und das ausgewogene Essen tragen zur Gesundheit bei und erhöhen die Lebensqualität.

Die Gruppen organisieren sich selbst und treffen sich im privaten Umfeld oder in einem öffentlichen Lokal mit einer Gemeinschaftsküche. Das TAVOLATA Netzwerk bietet Hilfe bei der Gründung einer lokalen Tischgemeinschaft und bei der Vermittlung von interessierten Menschen. Es unterstützt den Austausch zwischen den einzelnen Tischgemeinschaften und organisiert Tagungen und Weiterbildungen.

Das Migros-Kulturprozent und das Zentrum «Inklusion und Gesundheit in der Schule» der Pädagogischen Hochschule Zürich konzipierten das TAVOLATA-Projekt gemeinsam und realisieren die Weiterentwicklung des Netzwerks.

Website von TAVOLATA

Publikation SozialAktuell

Femmes-Tische: Tabakprävention in der Familie – niederschwellige Elternarbeit

Femmes-Tische existiert in der Deutschschweiz seit über 17 Jahren und organsiert Diskussionsrunden für Frauen, die sich im privaten oder institutionellen Rahmen mit Fragen zu Erziehung und Gesundheit auseinandersetzen.

Das Projekt «Tabakprävention in der Familie – Niederschwellige Elternbildung (Femmes-Tische)» basiert auf der Zusammenarbeit zwischen der Expertengruppe Weiterbildung Sucht (EWS) und der Geschäftsstelle Femmes-Tische Schweiz.

Die Femmes-Tische-Runden sind den spezifischen niederschwelligen Präventionsmassnahmen zuzuordnen und sprechen grundsätzlich Schweizerinnen und Migrantinnen an. Da es aber im Bereich der Tabakprävention keine nationalen Programme für Familien mit Zuwanderungsgeschichte gibt, entwickelt Femmes-Tische für diese spezifische Zielgruppe Module, welche die Themen «Passivrauchen» und «Tabakkonsum von Jugendlichen» im Rahmen der Elternbildung beinhalten.

Die Entwicklung und Umsetzung dieser Module wird mit einer internen und einer externen Evaluation begleitet. Die externe Evaluation wird durch die Pädagogische Hochschule Zürich durchgeführt und verfolgt das Ziel abzuschätzen, welche Wirkungen bei den Teilnehmerinnen der Gesprächsrunden mit den Femmes-Tische-Interventionen erzielt werden können.

Website von Femmes-Tische

Evaluationsbericht

Take Care – Strategies towards responsible alcohol consumption for adolescents in Europe

TAKE CARE ist ein von der Europäischen Union gefördertes 10-Länder-Interventionsprojekt. Ziel ist, den Alkoholkonsum, vor allem das «Komasaufen» (Binge Drinking) bei Jugendlichen reduzieren und eine reflektierte Haltung gegenüber dem eigenen Alkoholkonsum zu fördern.

In einem Mehrebenenansatz erhielten zusätzlich zu den Jugendlichen auch Eltern, Schlüsselpersonen im Umfeld der Jugendlichen und Alkoholverkaufsstellen eine standardisierte Schulung oder ein Training.

Im Sinne einer partizipativen und interaktiven Prozessbegleitung wurden laufende Rückmeldungen über den Projektverlauf an zentrale Steuerungsgruppen und Partner in den Ländern übermittelt. Die Evaluation intersuchte die Erreichbarkeit der Zielgruppen sowie die Akzeptanz und Wirksamkeit der Interventionen als Mehrebenenansatz.

Weitere Informationen zu Take Care auf LWL.org